Turpial 1.5 für Fedora

Im Kojii Build-System von Fedora sind Pakete von Turpial 1.5 für Fedora 14, 15 und 16 (Rawhide) vorhanden. Wer nicht warten möchte, bis diese in den offiziellen Repositories landen, kann das für seine Fedora-Version passende Paket direkt aus Kojii heraus installieren:

su -c'yum localinstall http://kojipkgs.fedoraproject.org/packages/\
turpial/1.5.0/1.fc15/noarch/turpial-1.5.0-1.fc15.noarch.rpm

clamz

Wer des öfteren MP3s bei Amazon kauft, kennt das Problem: Sobald mehrere MP3s oder sogar ein ganzes Album kauft, benötigt man den MP3-Downloader von Amazon, der aber nur für Fedora 9(?) bereit steht. Um die MP3s dennoch herunter zu laden ist entweder einiges an Handarbeit nötig, um den MP3 Downloader auch unter neueren Versionen von Fedora zum Laufen zu bewegen oder man installiert clamz.

Clamz ist ein Kommandozeilen-Programm, welches die von Amazon beim Kauf mehrere MP3s zur Verfügung gestellte amz-Datei verarbeiten kann. Da clamz Teil des Fedora Repositories ist, kann es ganz einfach mittels

su -c'yum install clamz'

installiert werden. Sinnvollerweise trägt sich clamz im Firefox auch gleich als handler für amz-Dateien ein, so das diese automatisch von clamz verarbeitet und die MP3s von dem Amazon-Server herunter geladen werden können.

Kernel 3.0 im Anmarsch

Wie unter anderem das Linux-Magazin berichtet, wird der nächste Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 tragen sondern 3.0. Dies habe Linus Torvalds kurzerhand selber entschieden und dem nun veröffentlichten 3.0rc1 auch gleich Fakten geschaffen.

Als mögliche Gründe für diesen Versionssprung und die damit verbundene neue Nummerierung nennt er unter anderem, das der Linux Kernel demnächst sein 20 jähriges Bestehen feiere.

Linux 3.0 im Juli?

Wie heise open berichtet, gibt es derzeit Überlegungen, dem nächsten Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 zu geben, sondern 2.8 als Versionsnummer zu verwenden. Vermutlich im Juli könnte dann der Sprung auf die Versionsnummer 3.01 erfolgen.

Torvalds bevorzugt die zweistellige Versionummer, damit die Stable-Teams ihre Kernel zukünftig durch den Dritten Abschnitt der Versionsnummer kennzeichnen können. Bislang wird hierfür der Vierte Abschnitt verwendet.

  1. nicht 3.0.0 []

Chromium-Stable für Fedora

Neben seinem Chromium-Repository, welches sich aus dem „unstable“ Zweig von Chromium speist, bietet Tom „Spot“ Callaway seit kurzem auch ein Chromium-Stable Repository an, welches den „stable“ Zweig von Chromium nutzt.

Um das chromium-stable Repository zu nutzen, muss man sich zuerst das Repo-File mittels

su-
cd /etc/yum.repos.d
wget http://repos.fedorapeople.org/repos/spot/chromium-stable/
fedora-chromium-stable.repo

herunterladen.

Falls man bereits das chromium Repository nutzt, sollte man dieses entweder deaktivieren oder die Repo-Datei löschen, damit yum nicht bei nächster Gelegenheit ein Update auf die unstable Version von Chromium durchführt. Zum Schluss muss man entweder die vorhandene Chromium Version mittels

su -c'yum erase chromium chromium-libs v8'

deinstallieren oder alternativ mittels

su -c'yum downgrade chromium chromium-libs v8'

ein Downgrade von Chromium durchführen.

Falls man bislang Chromium noch nicht installiert hat, kann man dies nun mittels

su -c'yum install chromium'

nachholen.

Fedora 15: Standard-Startseite von Mozilla nutzen

Die von Fedora ausgelieferten Firefox Versionen nutzen als Startseite standardmäßig

http://start.fedoraproject.org/

wer jedoch lieber die Standard-Startseite von Mozilla nutzen möchte, der muss lediglich in den Einstellungen als Startseite

about:home

eintragen und anschließend den Home-Button betätigen.

Die Startseite von Mozilla bietet gegenüber der von Fedora u.a. die Möglichkeit, die Tabs der letzten Sitzung wiederherzustellen, sofern diese Informationen1 nicht automatisch beim Beenden von Firefox gelöscht werden.

  1. „Besuchte Seiten“ []

Fedora 15: Evolution „vergisst“ Unterordner beim Verschieben

In der aktuellen Evolution-Version gibt es anscheinend einen Bug beim Verschieben von Ordnern, die ihrerseits Unterordner enthalten. Wird einen solchen Ordner z.B. eine Ebene weiter nach oben1 verschoben, fehlen anschließend die Unterordner dieses Ordners.

Einziger Weg, die Unterordner zurück zu bekommen, ist den Ordner an seinen alten Platz zurück zu verschieben. Um diesen Bug aus dem Weg zu gehen, müssen zuerst die Unterordner und zuletzt der eigentliche Ordner an den neuen Platz verschoben werden. Anschließend kann man die ursprüngliche Hierarchie ohne Probleme wiederherstellen.

  1. z.B. direkt unter den Posteingang []