Bug im gcc von Fedora 14 gefunden

In der gcc Version, die für die Erstellung der Paktete für Fedora 14 verwendet wird, wurde ein schwerer Fehler gefunden, der im schlimmsten Fall zu Datenverlusten führen kann. Der Bug wurde inzwischen gefixt, jedoch ist es notwendig, viele mit der fehlerhaften Version erstellte Pakete neu zu bauen und als Updates auszuliefern.

Also nicht wundern, wenn im Moment massig Paketupdates eintrudeln. Es ist nur zu unser aller Sicherheit 😉

Mini-HowTo: Upgrade auf Fedora 14 (Beta)

Wer wie ich entweder nicht auf die Veröffentlichung der Final von Fedora 14 warten möchte oder schon einmal die Beta ausprobieren möchte, der wird wahrscheinlich um den Einsatz von Preupgrade nicht herum kommen.

Um schon jetzt auf Fedora 14 upgraden zu können, muss man zuerst die Checkbox, das auch Beta-Versionen in der Auswahl angezeigt werden sollen, aktivieren. Anschließend heißt es – je nach Speed der DSL-Leitung – ein Weile lang Kaffee trinken und Preupgrade bei der Arbeit zuschauen. Nachdem Preupgrade die Images für den Installer und die benötigten Pakete heruntergeladen hat, wird ein Neustart des Rechners fällig, um das eigentliche Upgrade zu starten.

Nachdem Anaconda die Fedora Installation auf Fedora 14 aktualisiert hat, wird der Rechner neu gestartet und mit Fedora 14 gebootet.

Bevor man jetzt nach weiteren Updates schaut, sollte man, um unnötige Probleme zu vermeiden, zuerst mittels

package-cleanup –orphans

schauen, ob es noch Pakete aus der alten Fedora Version gibt, die nicht aktualisiert wurden. Falls dem so ist, empfiehlt es sich, diese mittels

yum downgrade <paketname>

auf den Stand von Fedora 14 zu bringen. Um das Downgrade-Kommando nutzen zu können, wird jedoch das Allow-Downgrade Plugin für yum benötigt.

Nachdem die Liste der veralteten Pakete möglichst gegen 0 reduziert ist, kann man beruhigt nach neuen Updates für Fedora 14 suchen lassen.

Fedora 11 ist da!

Der Leiter des Fedora Projektes, Paul W. Frields hat in einer Mail an die Fedora-Announce Liste die Veröffentlichung von Fedora 11 – Codename Leonidas – angekündigt. Der Veröffentlichung gingen zuletzt zwei Terminverschiebungen voraus, da jeweils in letzter Minute noch Probleme gefunden wurden bzw. vorhanden waren, die eine Verschiebung erforderten. Eine ausführliche Auflistung der Neuerungen von Fedora 11 gibt es unter anderem bei heise.

Kurz vor der Ankündigung von Paul Frields hat Thorsten Leemhuis die Verfügbarkeit des rpmfusion Repositories für Fedora 11 angekündigt.

Fedora 11 verschiebt sich um 7 Tage

Wie Jesse Keating auf der Fedora-Announce-Liste mitgeteilt hat, wird sich die Veröffentlichung des Fedora 11 Release Candidate um eine Woche verzögern. Als Hauptgrund nen er den Status des Fedora 11 Blocker-Bugs.

Für eine Veröffentlichung des Release Candidate müssten diese Bugs geschlossen oder wenigstens den Status "MODIFIED" haben. Durch diese Verzögerung wird sich wahrscheinlich auch das Release der Fedora 11 Final verschieben. Der neue Release Termin von Fedora 11 wird der 02. Juni 2009 sein.

Gwibber streikt

Wer den Microblogging Client gwibber nutzt, um auf seinen Twitter-Account zuzugreifen, wird bereits festgestellt haben, das gwibber seit gestern keine Tweets mehr auflistet. Grund für dieses Problem ist, das Twitter Teile seiner API deaktiviert hat, welche von gwibber zum Abruf der Tweets genutzt werden.

Um das Problem zu beseitigen muss man entweder ein aktualisiertes gwibber-RPM von Koji herunterladen und installieren oder warten, bis das RPM als Update über YUM verteilt wird.

Adobe Reader 9.1 RPM ist buggy [Update]

Nachdem Adobe es am Donnerstag endlich geschafft hat, eine fehlerbereinigte Version des Adobe Readers für Linux zu veröffentlichen, war die Ernüchterung jedoch sehr schnell vorhanden.

Zuerst einmal fehlt das Update bis heute in Adobe’s YUM-Repository. Darüber hinaus sind nach der Installation des RPM für die Version 9.1 die Icons des Adobe Reader sowohl aus dem Gnome-Menü als auch vom Desktop verschwunden. Die Suche nach dem entsprechenden .desktop-File war bislang ebenfalls erfolglos.

Merkwürdigerweise tritt das Problem beim RPM der Adobe Reader Version 8.1.4 – das man ebenfalls manuell bei Adobe herunterladen muss – nicht auf.

Update: Unter http://www.fedorablog.de/archives/466-Den-Adobe-Reader-neu-einbinden.html findet sich eine Anleitung, wie man die Icons wiederherstellt

Adobe schließt kritische Lücken im Adobe Reader für Linux

Wie heise security berichtet, hat Adobe heute die Versionen 9.1 bzw. 8.1.4 des Adobe Reader für Linux und Solaris veröffentlicht. „Adobe schließt kritische Lücken im Adobe Reader für Linux“ weiterlesen