Update-Benachrichtigungen unter Xfce4 nachrüsten

Um die fehlenden Update-Benachrichtigungen unter Xfce nach zurüsten, ist ein kleiner Trick nötig.

Zuerst kopieren wir das Script yumnotifier aus Matty’s Blog. Es empfiehlt sich jedoch, die Zeile

if [ -s ${WORK} ]

durch

if [ $? -ne "0" ]

zu ersetzen, damit auch tatsächlich nur dann eine Benachrichtigung erzeugt wird, wenn neue Updates vorhanden sind. Darüber hinaus muss noch in der Zeile

ADMIN="matty"

„matty“ durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden. Als nächstes machen wir das Skript mittels

chmod +x <Skript>

ausführbar und legen für den Benutzer root einen Crontab an, der das Skript stündlich ausführt.

su -
chrontab -e

der Crontab selber sieht wie folgt aus:

0 * * * * <Pfad zum Skript>

Um die Benachrichtigungen lesen zu können, legen wir zum Schluss in unserem Mail-Client ein zusätzliches Mail-Konto für Unix-Movemails an. Fortan werden wir auch unter Xfce4 wieder regelmäßig über neue Updates informiert.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

sudo einrichten

sudo ist ein Programm, um bestimmte Befehle in einer Shell mit root-Rechten auszuführen. Standardmäßig ist Fedora jedoch so konfiguriert, das man stattdessen das „su“ Kommando nutzen muss, um Befehle in einer Shell als Root auszuführen.

su birgt jedoch auch das Risiko, das man sich mittels „su -“ quasi als root am System einloggen und mehrere Befehle ausführen kann. Sudo hingegen lässt immer nur die Ausführung eines einzelnen Befehls zu und lässt sich darüber hinaus auch so konfigurieren, das bestimmte Befehle nicht per sudo ausgeführt werden können.

Um sudo nutzen zu können, muss man zuerst als root das Programm visudo starten

su -c'visudo'

Anschließend suchen wir die Zeile

## Allow root to run any commands anywhere

Unterhalb dieser Zeile fügen wir eine neue Zeile nach folgendem Muster ein:

<USERNAME> ALL=(ALL) ALL

Möchte man mehreren Benutzern die Möglichkeit einräumen, sudo zu nutzen, kann man auch einfach in der Zeile

#%wheel  ALL=(ALL)       ALL

das Rauten-Zeichen entfernen und die betreffenden Benutzer zu der Gruppe „wheel“ hinzufügen. Anschließend nur noch speichern und fertig.

Nun kann man z.B. sein System in der Shell via

sudo yum update

nach der Eingabe unseres Passwortes aktualisieren.

Adobe lässt Unix/Linux Anwender im Regen stehen

Wie Golem berichtet (>>klick), wird Adobe in den nächsten Tagen ein Sicherheitsupdate für die Adobe Reader Versionen 9 und X veröffentlichen. Jedoch wird dieses Sicherheitsupdate nur für die Windows Versionen veröffentlicht werden. Somit lässt Adobe erneut die Anwender von *nix Systemen buchstäblich im Regen stehen.

Wer bislang den Adobe Reader unter Unix/Linux einsetzt, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht zu einem alternativen PDF-Reader wechseln sollte.