yum-security Plugin für umfangreiche Updates zweckentfremden

Wer des öfteren Bugs beim Fedora Projekt meldet, kennt das Problem, das auftritt, wenn der entsprechende Bugreport mit einem Paketupdate geschlossen wird. Unter Umständen kann es dabei vorkommen, das in der Mitteilung Update-Kommandos genannt werden, die (wie z.B. bei KDE-Komponenten) sehr viele Pakete enthalten und dementsprechend lang sind.

Da solche langen Update-Kommandos extrem unhandlich sind und sich in der Regel auch schlecht per Copy&Paste ausführen lassen, hat Kevin Kofler heute auf der Entwickler-Liste folgenden Trick vorgeschlagen:

Das Yum-Plugin yum-security bietet einen Parameter –advisory, der sich für auch für solche Zwecke wie diesen zweckentfremden lässt. Dafür muss, falls nicht bereits geschehen, zuerst das Security-Plugin mittels

su -c'yum install yum-security'

installiert werden.

Anschließend kann man das oben als Beispiel genannte Update auch mit folgendem Kommando durchführen:

su -c'yum – enablerepo=updates-testing – advisory=FEDORA-2012-14137 update'

Wobei man FEDORA-2012-14137 durch die in der Benachrichtigung genannte Advisory-Nummer ersetzen muss.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Turpial – schlanker Twitter-Client

Turpial ist ein schlanker, in Python geschriebener, Twitter-Client. Der Client kann wahlweise in der klassischen Einspalten- als auch in eine Mehrspalten-Ansicht genutzt werden und bietet darüber hinaus noch diverse weitere Einstellungsmöglichkeiten. Die Nutzung mit mehreren Twitter-Accounts ist jedoch nicht möglich.

Zu den unterstützen Extra Twitter-Featuers zählen Retweet (alt und neu), Direkt-Nachrichten, als Favorit markieren und Entfolgen.

Negativ fällt in meinen Augen jedoch auf, das der Client, genau so wie Echofon für Firefox, mit den angegebenen Login-Daten ungefragt eine OAuth-Autorisierung bei Twitter hinterlegt, anstatt den Benutzer danach zu fragen.

Da Turpial (noch?) nicht in den offiziellen Fedora-Repositories enthalten ist, muss man das rpm manuell von der Projektseite herunterladen und installieren.

Neu: Das Paket des Monats

Ab sofort gibt es hier im Blog eine neue Kategorie: „Das Paket des Monats“. In dieser Kategorie werden wir in loser1 Reihenfolge interessante Pakete für Fedora vorstellen, die ansonsten wahrscheinlich in der schieren Masse der verfügbaren Pakete untergehen würden.

Vorschläge für interessante Pakete hat, nehmen wir gerne über das Kontaktformular oder per Mail entgegen.

  1. nicht zwingend monatlicher []

Rhythmbox: Lieder bei Bedarf in die Playlist einbinden

Ein kleiner, aber feiner Tipp für alle, die einige MP3s – z.B. Weihnachtslieder – nur kurzzeitig in ihre Bibliothek einbinden möchten:

Im Gegensatz zu Exaile kann man bei Rhythmbox nur ein Verzeichnis für die Bibliothek angeben. Dieses Manko lässt sich jedoch relativ einfach lösen, ohne permanent die Audiodateien herum zu kopieren: Man legt in dem Verzeichnis, welches man als Bibliotheksverzeichnis angegeben hat, einen oder mehrere Symlinks1 auf die Verzeichnisse mit den Audiodateien, die man vorübergehen in die Bibliothek einbinden möchte, an. Wenn man die Audiodateien nicht mehr in seiner Bibliothek haben möchte löscht man den/die Symlink(s) einfach wieder 😉

  1. ln -s … []