Synchronisation der Systemuhr mittels chrony

Neben dem ntp Daemon gibt es auch noch die Möglichkeit, die Systemuhr mittels chrony via ntp zu synchronisieren. Da chrony auf den meisten Fedora-Systemen standardmäßig installiert ist, dürfte es für alle, die kein Dual-Boot nutzen, die bevorzuge Variante sein.

Um die Synchronisation der Systemzeit zu aktivieren, gibt es zwei Möglichkeiten:

Falls man chrony nur auf dem eigenen System nutzen und nicht im Netzwerk anderen Rechnern bereitstellen möchte, reicht es, folgenden Befehl auszuführen:

su -c 'echo allow >>/etc/chrony.conf'

Wer chrony jedoch auch anderen Systemen zur Verfügung stellen möchte, muss die /etc/chrony.conf bearbeiten, dort vor der Zeile

#allow 192.168/16

das Raute-Zeichen entfernen und ggf. noch die IP-Range, aus der auf den chrony Daemon zugegriffen werden darf, anpassen.

Zum Schluss muss nur noch der chrony Daemon neu gestartet werden, damit die Änderungen an der chrony.conf auch berücksichtigt werden.

su -c 'systemctl restart chronyd.service'

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Synchronisation der Systemuhr mittels ntp unter Fedora 18

Für die Synchronisation der Systemuhr mittels ntp müssen zuerst die Pakete ntp und ntpdate installiert werden

su -c'yum install ntp ntpdate'

Im nächsten Schritt wird der ntp Daemon aktiviert

su -c'systemctl enable ntpd.service'

Sofern man eine Windows-Version parallel installiert hat, empfiehlt es sich, die Hardwareuhr anzuweisen, die lokale Uhrzeit zu verwenden, um Probleme mit Windows zu vermeiden.

su -c'timedatectl set-local-rtc 1'

Im letzten Schritt wird die eigentliche Synchronisation der Uhrzeit mittels ntp aktiviert

su -c'timedatectl set-ntp 1'

Um sicherzustellen, das alles funktioniert hat, sollte man die Konfiguration mittels

su -c'timedatectl status'

überprüfen.

Die Ausgabe sollte in etwa so aussehen:

      Local time: Sat, 2012-11-24 20:33:24 CET
  Universal time: Sat, 2012-11-24 19:33:24 UTC
        RTC time: Sat, 2012-11-24 20:33:23
        Timezone: Europe/Berlin
     NTP enabled: yes
NTP synchronized: yes
 RTC in local TZ: no

Relevant sind jedoch nur die letzten 3 Zeilen.

Im allerletzten Schritt muss nur noch der ntp Daemon gestartet werden.

su -c'systemctl start ntpd.service'

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Lokale Dropbox für BoxCryptor konfigurieren

BoxCryptor ist eine Tool, das es erlaubt, vom Android-Handy auf ein mit EncFS verschlüsseltes Verzeichnis zuzugreifen. Um ein solches Verzeichnis in der lokalen Dropbox anzulegen, muss man zuerst ein EncFS-Verzeichnis sowie den notwendigen Mountpunkt erstellen:

encfs ~/Dropbox/.android ~/Android

Im Assistenten für die Einrichtung des EncFS-Verzeichnisses muss man nun „x“ für die Experten-Einstellung wählen, da BoxCryptor nicht alle EncFS-Features unterstützt. Nachdem man die Einstellungen für die Verschlüsselung nach den eigenen Wünschen vorgenommen hat, muss als filename encoding algorythm die Option „Stream“ gewählt und die nachfolgenden 4 Fragen mit „no“ beantwortet werden.

Nach der Einrichtung des EncFS-Verzeichnisses sollte man den EncFS Key von der Synchronisation ausschließen

~/.dropbox-dist/dropbox exclude add ~/Dropbox/.android/.encfs6.xml

Im nächsten muss nun noch die BoxCryptor App auf dem Smartphone installiert und gestartet werden. Nach dem Start der App muss nur noch das Verzeichnis „.android“ ausgewählt und der EncFS Key eingegeben werden. Fortan kann man über das lokale  Verzeichnis ~/Android Dateien verschlüsselt mit dem Android Smartphone austauschen.

Dropbox unter Xfce nutzen

Wer den beliebten Cloud-Speicher Dropbox unter Xfce mit Thunar nutzen möchte, muss zuerst einmal folgenden Befehl ausführen

cd ~ && wget -O - http://www.dropbox.com/download?plat=lnx.x86 | tar xzf -

Für 64bit Systeme muss der Befehl wie folgt lauten:

cd ~ && wget -O - http://www.dropbox.com/download?plat=lnx.x86_64 | tar xzf -

Durch diese Befehlskette wird der Dropbox Daemon heruntergeladen und im eigenen Homeverzeichnis entpackt. Anschließend muss der Daemon durch folgenden Befehl gestartet werden

~/.dropbox-dist/dropboxd

Beim ersten Start erscheint ein Konfigurationsassistent, der Einrichtung des Daemons übernimmt. Anschließend werden alle Dateien, die man in den Dropbox-Ordner kopiert, automatisch im Hintergrund in die eigene Dropbox hochgeladen.

Wer mag, kann auch ein EncFS-Verzeichnis anlegen, um sicherzustellen, das niemand sonst auf bestimmte Daten zugreifen kann. Zuerst müssen dafür sowohl das EncFS-Verzeichnis als auch der Mountpunkt angelegt werden:

mkdir ~/Dropbox/.encrypted&&mkdir ~/Privat

Im nächsten Schritt wird das EncFS-Verzeichnis initialisiert

enc-fs ~/Dropbox/.encrypted ~/Privat

Nachdem die Initialisierung des EncFS-Verzeichnisses abgeschlossen ist, sollte man noch den EncFS Key von der Synchronisation ausschließen. Sonst wäre die Verschlüsselung ja nutzlos, wenn wir den Key zu Entschlüsseln mitliefern.

~/.dropbox-dist/dropbox exclude add ~/Dropbox/.encrypted/.encfs6.xml

Somit haben wir jetzt ein verschlüsseltes Verzeichnis in der Dropbox, auf das nur wir  zugreifen können.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Kontakte zwischen Android und Thunderbird synchronisieren

Vorbereitung

Zuerst werden auf dem Android-Handy die Apps von Facebook, Twitter oder anderen Social Networks installiert und die Kontakte mit dem Smartphone synchronisiert.

Zusammenfassen der Kontakte

Im nächsten Schritt loggen wir uns in die Weboberflächte von Google Mail ein und öffnen die Kontakte. Dort starten wir unter „Mehr“ die Funktion „Duplikate suchen und zusammenführen“ um gleich lautende Kontakte halbautomatisch zusammen zu führen. Im nächsten Schritt führen wir ggf. übrig geblieben doppelte Kontakte manuell über die Funktion „Kontakte zusammenführen“ zusammen.

Synchronisation mit Thunderbird

Damit die Android Kontakte mit Thunderbird synchronisiert werden können, muss zuerst die Erweiterung gContactSync installiert werden. Nach dem obligatorischen Neustart öffnet sich ein Dialog, in dem man festlegen kann, welches Adressbuch mit welchem Google Konto und welcher Kontakt-Gruppe synchronisiert werden soll.

Sobald man diese Einstellungen seinen Wünschen entsprechend vorgenommen hat, werden die Android-Kontakte über den Umweg Google mit Thunderbird synchronisiert.