LXDM Autologin aktivieren

Um die Autologin Funktion des LXDM zu aktivieren, sind folgende Schritte notwendig:

Zuerst muss sichergestellt werden, das im Home-Verzeichnis des Benutzers, der automatisch eingeloggt werden soll, die Datei .dmrc existiert und das der Schlüssel Session den gewünschten Wert hat. Falls die Datei nicht existiert, muss sie folgenden Inhalt1 enthalten:

[Desktop]
Language=de_DE.UTF-8
Layout=de    nodeadkeys
Session=xfce

Im nächsten Schritt muss die Datei /etc/lxdm/lxdm.conf bearbeitet werden. Da hierfür root-Rechte notwendig sind, hilft uns folgendes Kommando

su -c'nano /etc/lxdm/lxdm.conf'

Nun muss lediglich unter [Base] der Schlüssel autologin entkommentiert werden. Als Wert für den Schlüssel tragen wir den Benutzernamen ein, der automatisch eingeloggt werden soll.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. Die einzelnen Werte können natürlich den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. []

IMHO: Preupgrade sucks!

Sorry, wenn ich es so deutlich sage, aber im Moment bringt dieser Haufen Bits und Bytes mich zum Wahnsinn!

Ich wolle heute mein System auf Fedora 16 upgraden und habe dafür den (empfohlenen) Weg über Preupgrade gewählt. Glaubt mir, ein DVD-ISO mit einer 2000er DSL Leitung herunterladen macht nicht wirklich Spaß 😉 Wie dem auch sei: nachdem Preupgrade die notwendigen Dateien heruntergeladen hat, ging es zum obligatorischen Neustart, wo jedoch nichts passierte. Keine Boot-Meldungen, kein Anaconda, das gestartet wurde, einfach absolut nichts. Nur ein schwarzer Bildschirm. Auch das Einfügen der anscheinend fehlenden Zeile

root (hd0, 1)

brachte keinen Erfolg. Der Installer für das Preupgrade wollte sich ums Verrecken partout nicht starten lassen. Von daher werde ich warten müssen, bis die Beta von Fedora 16 freigegeben ist und mir dann den Xfce Spin für das Upgrade herunterladen, denn

Preupgrade ist der letzte Mist! 👿

wicd anstatt NetworkManager verwenden

Wer z.B. unter Xfce anstatt des NetworkManager lieber den schlanken wicd nutzen möchte, muss im Grunde nur folgende Schritte beachten:

Zuerst wird wicd aus dem Fedora Repository mittels

su -c'yum install wicd wicd-gtk'

installiert. Anschließend muss der Dienst noch aktiviert werden, was nur als root erledigt werden kann. Dazu sind folgende Kommandos nötig

su -
systemctl enable wicd.service
systemctl start wicd.service

Nun kann wicd über das grafische Frontend konfiguriert werden. Um schlussendlich den NetworkManager zu deaktivieren, sind folgende Kommandos notwendig

su -
systemctl stop NetworkManager.service
systemctl disable NetworkManager.service

Fortan werden die Netzwerkverbindungen von wicd anstatt NetworkManager verwaltet.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Update-Benachrichtigungen unter Xfce4 nachrüsten

Um die fehlenden Update-Benachrichtigungen unter Xfce nach zurüsten, ist ein kleiner Trick nötig.

Zuerst kopieren wir das Script yumnotifier aus Matty’s Blog. Es empfiehlt sich jedoch, die Zeile

if [ -s ${WORK} ]

durch

if [ $? -ne "0" ]

zu ersetzen, damit auch tatsächlich nur dann eine Benachrichtigung erzeugt wird, wenn neue Updates vorhanden sind. Darüber hinaus muss noch in der Zeile

ADMIN="matty"

„matty“ durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden. Als nächstes machen wir das Skript mittels

chmod +x <Skript>

ausführbar und legen für den Benutzer root einen Crontab an, der das Skript stündlich ausführt.

su -
chrontab -e

der Crontab selber sieht wie folgt aus:

0 * * * * <Pfad zum Skript>

Um die Benachrichtigungen lesen zu können, legen wir zum Schluss in unserem Mail-Client ein zusätzliches Mail-Konto für Unix-Movemails an. Fortan werden wir auch unter Xfce4 wieder regelmäßig über neue Updates informiert.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Bluetooth unter Fedora 15 (re)aktivieren

Wie es scheint, ist der Bluetooth-Dienst bei einem frisch installiertem Fedora 15 nicht mehr standardmäßig aktiviert. Zu diesem Thema hat Christoph in seinem „Linux und Ich“ Blog eine ausführliche Anleitung geschrieben, die ich nachfolgend etwas verkürzt zitiere.

Um den Bluetooth-Service wieder zu aktivieren, sind im Grunde lediglich die beiden folgenden Kommandos nötig, die als root ausgeführt werden müssen:

su -
systemctl enable bluetooth.service
systemctl start bluetooth.service

Anschließend kann die Bluetooth-Schnittstelle wieder wie gewohnt genutzt werden. Um Dateien empfangen zu können, muss jedoch zusätzlich noch das gnome-user-share Paket installiert sein.

sudo einrichten

sudo ist ein Programm, um bestimmte Befehle in einer Shell mit root-Rechten auszuführen. Standardmäßig ist Fedora jedoch so konfiguriert, das man stattdessen das „su“ Kommando nutzen muss, um Befehle in einer Shell als Root auszuführen.

su birgt jedoch auch das Risiko, das man sich mittels „su -“ quasi als root am System einloggen und mehrere Befehle ausführen kann. Sudo hingegen lässt immer nur die Ausführung eines einzelnen Befehls zu und lässt sich darüber hinaus auch so konfigurieren, das bestimmte Befehle nicht per sudo ausgeführt werden können.

Um sudo nutzen zu können, muss man zuerst als root das Programm visudo starten

su -c'visudo'

Anschließend suchen wir die Zeile

## Allow root to run any commands anywhere

Unterhalb dieser Zeile fügen wir eine neue Zeile nach folgendem Muster ein:

<USERNAME> ALL=(ALL) ALL

Möchte man mehreren Benutzern die Möglichkeit einräumen, sudo zu nutzen, kann man auch einfach in der Zeile

#%wheel  ALL=(ALL)       ALL

das Rauten-Zeichen entfernen und die betreffenden Benutzer zu der Gruppe „wheel“ hinzufügen. Anschließend nur noch speichern und fertig.

Nun kann man z.B. sein System in der Shell via

sudo yum update

nach der Eingabe unseres Passwortes aktualisieren.