Mit thunar auf Windows-Freigaben zugreifen

Um mit dem Xfce Dateimanager thunar auf eine Windows-Freigabe zugreifen zu können, muss zuerst mittels

rpm -qa|grep gvfs-smb

sichergestellt sein, dass das Samba-Modul für die Gnome Virtual File System1 installiert ist. Falls dies nicht der Fall ist, muss das Modul via

su -c'yum install gvfs-smb'

installiert werden.

Um nun auf die Windows-Freigabe zu zugreifen, öffnet man thunar und wählt im Menü „Gehe zu“ den Eintrag „Ort öffnen“ aus. Im sich öffnenden Eingabedialog gibt man

smb://<Server>/<Freigabe>

ein, wobei <Server> durch den Rechnernamen oder die IP-Adresse des Windows-Rechners und <Freigabe> durch den Namen der Freigabe ersetzt werden müssen. Das Ganze würde dann beispielsweise so aussehen:

smb://192.168.10.50/Musik

Nachdem die Freigabe geöffnet wurde, kann man den Ordner ganz einfach per Drag&Drop in die Lesezeichenleiste am linken Rand ziehen, um die Freigabe zukünftig schnell und einfach zu erreichen.

  1. gvfs []

32bit oder 64bit CPU?

cpu flags in /proc/cpuinfo

Wer herausfinden möchte, ob im inneren seines Rechners eine 32bit- oder eine 64bit CPU ihren Dienst verrichtet, kann dies relativ schnell und einfach anhand von /proc/cpuinfo erledigen.

Mittels

cat /proc/cpuinfo

kann man sich alle nur erdenklichen Informationen zu der/den im Rechner verbauten CPU(s) ausgeben lassen. Interessant ist für uns die Zeile flags.

cpu flags in /proc/cpuinfo
cpu flags in /proc/cpuinfo

Ist dort in dem Wust von Kürzeln die Zeichenfolge lm zu finden, ist man Besitzer einer modernen 64bit CPU. Zur Erklärung: Das Kürzel lm steht für Long-Mode, was nichts anderes bedeutet, als das die CPU den 64bit Modus von AMD beherrscht und somit sowohl 32- als auch 64bit Anwendungen ausführen kann.

Alternativ könnte man auch das Feld „adress sizes“ untersuchen. Steht dort etwas wie

36 bits physical, 48 bits virtual

darf man davon ausgehen, das man eine 64bit CPU besitzt. Dieser Weg ist jedoch nicht empfehlenswert, da nicht alle CPUs diese Information herausrücken.