Änderungen an qemu 1.7 erschweren Migrationen

Wer VMs nutzt, die unter Fedora 17 und mit qemu erstellt wurden, sollte diese nach Möglichkeit noch vor dem Release von Fedora 21 auf die aktuelle qemu-Version migrieren, da dies ab Fedora 21 nicht mehr möglich sein wird.

„Schuld“ daran sind laut Cole Robinson einige historisch bedingte Fedora-only Patches, die in qemu 1.7 entfernt wurden und dafür sorgen, das qemu 1.7 Speicherabbilder, die mit älteren qemu-Versionen erstellt wurden, nicht mehr lesen kann.

Um das Problem zu umgehen, sollte man die Speicherabbilder unter Fedora 20 laden, anschließend die VMs komplett herunterfahren und im Anschluss daran mit virsh editieren und den maschine= Wert auf pc-1.6 oder ähnliches ändern. Nachdem dies geschehen ist, kann man die VMs wieder starten und anschließend die Speicherabbilder neu erzeugen. Diese lassen sich dann auch problemlos mit Fedora 21+ lesen.

Fedora 17/18 & gnome-shell: Probleme mit Hyper-V

Wer Fedora 17/18 als virtueller Gast unter xem/vmware/hyperV/kvm verwendet, läuft wahrscheinlich in den Fehler, dass bereits vor der Anmeldung die Gnome Shell eine Fehlermeldung zeigt und die Anmeldung so unmöglich wird – so bleibt nur noch der Neustart. In der Konsole könnte man ja noch etwas ausrichten, aber Ctrl+Alt+F2 in einer virtuellen Maschine zu drücken ist gar nicht so einfach.

In die markierte Zeile ganz zum Schluss eine 3 schreibenAm einfachsten ist es, die virtuelle Maschine neu zu starten und dann in den Runlevel 3 zu starten. Sobald man gestartet hat, in der Kommandozeile

sudo yum remove fprintd fprintd-pam

ausführen, da sich in den Diskussionen dazu dieser als Fehlerquelle herausgestellt hat. Anscheinend hängt es mit der USB-Emulation der Virtualisierer zusammen – wenn das nicht hinhaut, reißt fprintd das ganze Ding in den Abgrund.

Neustarten und schon hat man sein virtuelles Fedora.