Fedora 17/18 & gnome-shell: Probleme mit Hyper-V

Wer Fedora 17/18 als virtueller Gast unter xem/vmware/hyperV/kvm verwendet, läuft wahrscheinlich in den Fehler, dass bereits vor der Anmeldung die Gnome Shell eine Fehlermeldung zeigt und die Anmeldung so unmöglich wird – so bleibt nur noch der Neustart. In der Konsole könnte man ja noch etwas ausrichten, aber Ctrl+Alt+F2 in einer virtuellen Maschine zu drücken ist gar nicht so einfach.

In die markierte Zeile ganz zum Schluss eine 3 schreibenAm einfachsten ist es, die virtuelle Maschine neu zu starten und dann in den Runlevel 3 zu starten. Sobald man gestartet hat, in der Kommandozeile

sudo yum remove fprintd fprintd-pam

ausführen, da sich in den Diskussionen dazu dieser als Fehlerquelle herausgestellt hat. Anscheinend hängt es mit der USB-Emulation der Virtualisierer zusammen – wenn das nicht hinhaut, reißt fprintd das ganze Ding in den Abgrund.

Neustarten und schon hat man sein virtuelles Fedora.

Kernel 2.6.32 ohne HyperV Treiber?

Wie unter anderem WinFuture berichtet, steht die Aufnahme des von Microsoft unter der GPL veröffentlichten HyperV Treibers für den Linux Kernel auf der Kippe. Der Treiber befindet sich zwar bereits im Staging-Bereich des Kernels und wurde mittel 200 Patches bereits an den Kernel angepasst, jedoch wartet Greg Kroah-Hartman nach eigener Aussage noch auf eine Antwort von Microsoft. Sollte diese nicht bald erfolgen, werde er den Treiber wieder aus dem Kernel 2.6.32 entfernen.