Fedora 22: flackernder GDM-Login Bildschirm

Beim unter Fedora 22 verwendeten GDM 3.16 kann es in Verbindung mit Intel-GPUs dazu kommen, das der Login-Bildschirm stark flackert, sobald die Maus oder Tastatur benutzt (Fehlerberichte hier und hier). Einige Anwender berichten jedoch, das es sich hierbei wohl eher um ein Problem mit dem Kernel 4.0 zu handeln scheint, da das Problem mit einem Kernel <= 3.19 nicht auftreten scheint.

Der derzeit einzige Workaround für das Problem ist, den GDM Login-Bildschirm wieder unter dem X-Server ausführen zu lassen (HowTo).

Fedora 22: GDM wieder unter X laufen lassen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Mit Fedora 22 wird der Login-Screen des Gnome Display-Managers GDM standardmäßig Wayland verwenden, während die Gnome-Sitzungen weiterhin unter dem X-Server ausgeführt werden.

Wer dem GDM die Nutzung von Wayland (z.B. wegen Anzeigeproblemen) wieder abgewöhnen möchte, der muss lediglich die Datei /etc/gdm/custom.conf editieren und unter [daemon] folgende Zeile einfügen:

WaylandEnable=false

Ab dem nächsten Neustart des GDM wird dieser wieder wie bisher den X-Server für den Login-Screen verwenden.

Fedora 19: GDM will nicht starten

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Bei einigen Systemen kommt es anscheinend vor, das der Bootvorgang extrem lange dauert, wenn der Gnome Display Manager (GDM) verwendet wird. Wenn man während dieser Wartezeit den Plymouth-Bildschirm mittels ESC beendet, erfährt man, das die Ursache für das Problem anscheinend darin liegt, das der plymouth-quit-wait Service nicht gestartet werden konnte.

Ein möglicher Workaround für das Problem ist, mittels STRG+ALT+2 auf ein anderes Terminal zu wechseln, sich dort als root anzumelden und mittels

rm -rf /var/log/journal/*

den Inhalt von /var/log/journal zu löschen und das System mit dem Befehl

init 6

neu zu starten.

Ein weiterer Workaround ist, anstatt /var/log/journal zu leeren, SELinux mittels

setenforce permissive

in den Permissive-Mode zu schalten, was aber den Nachteil hat, das Verletzungen der SELinux Regeln nicht mehr unterbunden, sondern nur noch protokolliert werden. Von daher sollte man diesen Workaround erst probieren, falls der oben beschriebene Workaround nicht funktioniert.