Streit um die Aufnahme von Cinnamon und muffin

Um die Aufnahme von Linux Mint Entwicklern gepflegten Cinnamon (Gnome-Shell Fork) und Muffin (Mutter Fork) ist innerhlab des Fedora Projektes ein Streit entbrannt.

Christoph Wickert, der der Aufnahme dieser beiden Forks skeptisch gegenübersteht, führt als Hauptargument den Verstoß gegen mindestens eine Fedora-Richtlinie beim Erstellen der rpm Pakete der beiden Projekte an. Ferner bemängelt Wickert unter anderem, das Cinnamon und Muffin kaum in der Lage sein werden, mit dem hohen Tempo, welches das Gnome-Projekt vorlegt, Schritt zu halten.

Wickert hat zwischenzeitlich FESCO um eine generelle Stellungnahme zur Aufnahme von Forks in Fedora gebeten, um das Thema endgültig zu klären.

Mate Desktop für Fedora 17 oder 18?

Angestoßen durch einen Review-Request für zwei Pakete des Gnome 2 Forks Mate wird momentan diskutiert, ob man diesen Desktop in Fedora 17 oder 18 integrieren soll oder nicht.

Neben einigen Befürwortern stellen jedoch einige Entwickler die Sinnhaftigkeit von Mate in Frage und verweisen darauf, das es ihrer Meinung nach sinnvoller wäre, entweder die für Mate aufgewendete Energie in Xfce oder Lxde zu investieren oder Themes und Extensions für Gnome 3 zu schreiben, um so die fehlenden Funktionen dort zu implementieren. In ihren Augen macht keinen Sinn, Probleme dadurch zu lösen, eine weitere Baustelle aufzureißen. Darüber hinaus hinterfragen sie Ernsthaftigkeit von Mate da Momentan nicht klar ist, wie viele Entwickler sich an dem Projekt beteiligen oder ob sich lediglich um eine One-man-show handelt.

IMHO: Es braucht keinen Gnome 2.x Fork

Linus Torvalds hat kürzlich die Gnome Entwickler für die Version 3 des Desktops scharf kritisiert und einen Fork von Gnome 2 gefordert.

Diesen Fork braucht es aber nicht unbedingt. Es würde sicherlich schon reichen, wenn sich mehr Entwickler am XFCE Desktop beteiligen und diesen mit den im Vergleich zu Gnome fehlenden Features ergänzen würden. Momentan setzt XFCE noch auf GTK2 und ähnelt somit zumindest optisch dem Gnome 2.x Desktop sehr stark. Es wäre in meinen Augen Ressourcen-Verschwendung, zusätzlich noch einen Gnome 2.x Fork ins Leben zu rufen und zu pflegen. Abgesehen davon sprechen die Flexibilität und Modularität eindeutig für XFCE. Warum also das Rad doppelt erfinden?

Sollte Gnome 2.x geforkt werden?

  • Nein (64%, 60 Stimen)
  • Ja (30%, 28 Stimen)
  • Weiss nicht (6%, 6 Stimen)

Stimmen gesamt: 94

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LibreOffice 3.3 ist final

Wie unter anderem die Kollegen von Pro-Linux berichten (>>klick) hat die Document Foundation die finale Version 3.3 von LibreOffice für Windows, Linux und MacOS X veröffentlicht.

LibreOffice ist ein Fork von OpenOffice.org, der gegründet wurde, um die Office Suite unabhängig von den Interessen von Oracle und anderen Herstellern zu weiter zu entwickeln. Bereits kurz nach dem Start von LibreOffice haben mehrere Linux Distributionen1 angekündigt, von OpenOffice.org auf LibreOffice zu wechseln.

  1. unter anderem Fedora []