zif als Backend für PackageKit nutzen

zif ist ein schlanker und schneller Paketmanager, der in C geschrieben ist. Im Gegensatz zu yum ist zif von Beginn an als Backend für PackageKit entwickelt worden und verzichtet deshalb auf einige Features von yum.

Zif wird momentan noch nicht standardmäßig installiert, soll mit Fedora 17 jedoch yum als PackageKit-Backend ablösen1. Um bereits heute zif als PackageKit-Backend zu nutzen, sind lediglich folgende Schritte notwendig:

Zuerst installieren wir das zif-Plugin für PackageKit mittels

su -c'yum install PackageKit-zif'

Im Anschluss daran beenden wir den PackageKit-Daemon, damit wir die PackageKit-Konfiguration anpassen können, mittels

gdbus call – system  – dest org.freedesktop.PackageKit \
 – object-path /org/freedesktop/PackageKit \
 – method org.freedesktop.PackageKit.SuggestDaemonQuit

Als nächstes bearbeiten wir die PackageKit-Konfiguration mittels

su -c'nano /etc/PackageKit/PackageKit.conf'

dort suchen wir die Zeile

default=yum,zif

und ändern sie in

default=zif,yum

Zum Schluss aktualisieren wir sämtliche Caches und Datenbanken von PackageKit mittels

pkcon refresh

dadurch wird auch der PackageKit-Daemon neu gestartet und nutzt ab sofort zif anstatt yum.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. noch nicht offiziell durch das FESCo abgesegnet []

IMHO: Es braucht keinen Gnome 2.x Fork

Linus Torvalds hat kürzlich die Gnome Entwickler für die Version 3 des Desktops scharf kritisiert und einen Fork von Gnome 2 gefordert.

Diesen Fork braucht es aber nicht unbedingt. Es würde sicherlich schon reichen, wenn sich mehr Entwickler am XFCE Desktop beteiligen und diesen mit den im Vergleich zu Gnome fehlenden Features ergänzen würden. Momentan setzt XFCE noch auf GTK2 und ähnelt somit zumindest optisch dem Gnome 2.x Desktop sehr stark. Es wäre in meinen Augen Ressourcen-Verschwendung, zusätzlich noch einen Gnome 2.x Fork ins Leben zu rufen und zu pflegen. Abgesehen davon sprechen die Flexibilität und Modularität eindeutig für XFCE. Warum also das Rad doppelt erfinden?

Sollte Gnome 2.x geforkt werden?

  • Nein (64%, 60 Stimen)
  • Ja (30%, 28 Stimen)
  • Weiss nicht (6%, 6 Stimen)

Stimmen gesamt: 94

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Aus zwei mach eins: NTFS-3G und NTFSprogs vereint

Wie unter anderem die Kollegen von Golem berichten (>>klick), sind die Quelltexte von NTFSprogs und NTFS-3G vereint worden (>>klick). Durch die Vereinigung sollen zukünftig unnötige Parallelentwicklungen vermieden werden, um sich stärker auf neue Features konzentrieren zu können.