Einstellungen von Gnome-Shell Extensions zurücksetzen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer sich bei den installierten Extensions für die Gnome-Shell verkonfiguriert hat oder diese einfach wieder auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchte, hat dafür zwei Möglichkeiten, um das über die Konsole zu erledigen.

Wichtig: Falls man den dconf-Editor geöffnet hat, sollte man ihn beenden, bevor man mit den nachfolgenden Schritten fortfährt, da er ansonsten beim Zurücksetzen der Einstellungen abstürzt.

Egal, welchen der nachfolgend beschriebenen Wege man geht, zuerst sollte man die Einstellungen der Extensions mittels

dconf dump "/org/gnome/shell/extensions/" > backup.txt

sichern. Will man nur die Einstellungen einer Extension sichern, muss dem Pfad noch der Name des Schlüssels der Extensions sowie ein abschließender „/“ hinzugefügt werden.

Wenn man nur von einer Extension die Einstellungen zurücksetzen möchte, sollte man zuerst mittels

dconf list "/org/gnome/shell/extensions/"

herausfinden, wie der Key der Extension, deren Einstellungen man zurücksetzen möchte, heißt. Anschließend löscht man den Key einfach mittels

dconf reset -f "/org/gnome/shell/extensions/$KEY/"

wobei $KEY durch den Namen des zu löschenden Schlüssels ersetzt werden muss. Ganz wichtig ist, das der übergebene Pfad mit einem „/“ endet.

Will man hingegen die Einstellungen aller Extensions löschen, lautet der Befehl dafür

dconf reset -f "/org/gnome/shell/extensions/"

Wenn man anschließend die Einstellungen der Extensions (entweder über das gnome-tweak-tool oder über http://extensions.gnome.org) öffnet, dauert einen Moment, bis man die Optionen angezeigt bekommt, da die Gnome-Shell anscheinend die Liste der installierten Extensions und ihrer Einstellungen neu einlesen muss.

Mate Desktop für Fedora 17 oder 18?

Angestoßen durch einen Review-Request für zwei Pakete des Gnome 2 Forks Mate wird momentan diskutiert, ob man diesen Desktop in Fedora 17 oder 18 integrieren soll oder nicht.

Neben einigen Befürwortern stellen jedoch einige Entwickler die Sinnhaftigkeit von Mate in Frage und verweisen darauf, das es ihrer Meinung nach sinnvoller wäre, entweder die für Mate aufgewendete Energie in Xfce oder Lxde zu investieren oder Themes und Extensions für Gnome 3 zu schreiben, um so die fehlenden Funktionen dort zu implementieren. In ihren Augen macht keinen Sinn, Probleme dadurch zu lösen, eine weitere Baustelle aufzureißen. Darüber hinaus hinterfragen sie Ernsthaftigkeit von Mate da Momentan nicht klar ist, wie viele Entwickler sich an dem Projekt beteiligen oder ob sich lediglich um eine One-man-show handelt.