Cinnamon 1.3 für Fedora

Cinnamon ist eine Alternative zur Gnome-Shell, welche von den Machern von Linux Mint als entwickelt wird, und versucht, die Benutzerfreundlichkeit von Gnom 2.x mit den technischen Fähigkeiten von Gnome 3.x zu kombinieren.

Von Cinnamon gibt es inzwischen auch inoffizielle Pakete für Fedora, die man mittels

su
curl http://repos.fedorapeople.org/repos/leigh123linux/cinnamon/\
fedora-cinnamon.repo -o /etc/yum.repos.d/fedora-cinnamon.repo
yum install cinnamon

installieren kann. Um Cinnamon nutzen zu können muss man sich anschließend zuerst aus der aktuellen Gnome-Session ausloggen und kann dann Cinnamon im Session-Menü des GDM auswählen. (via vinzv)

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Update-Benachrichtigungen mit yum-updatesd

Wir haben ja schon 2 mögliche Wege (hier und hier) für Xfce Nutzer aufgezeigt, wie sie die fehlenden Update-Benachrichtigungen nachrüsten können.

Eine weitere Möglichkeit, die wir bislang übersehen haben, ist der Updates-Daemon für yum. Da dieser nicht (mehr) zur Standard-Installation von Fedora gehört, muss zuerst das Paket yum-updatesd installiert werden

su -c'yum install yum-updatesd'

Im nächsten Schritt müssen wir die Konfigurationsdatei für yum-updatesd ein wenig anpassen.

su -c'nano /etc/yum/yum-updatesd.conf'

yum-updatesd biete u.a. die Möglichkeit, via dbus, Mail oder Syslog über neue Updates zu informieren. Standardmäßig eingestellt ist, das yum-updatesd seine Update-Hinweise via dbus versendet. Da es jedoch kein Programm mehr gibt, das auf diese Meldungen reagieren könnte, empfiehlt es sich, sich via Mail über neue Updates informieren zu lassen. Dazu ändern wir die Einträge

emit_via = dbus

in

emit_via = email

sowie

dbus_listener = yes

in

dbus_listener = no

Im nächsten Schritt legen wir noch fest, welche Mail-Adresse als Absender und Empfänger der Benachrichtigungsmail verwendet werden sollen. Dazu legen wir folgende Einträge an:

email_to=benutzer@localhost
email_from=yum-updatesd@localhost

wobei „benutzer“ durch den Benutzernamen des potentiellen Empfängers ersetzt werden muss.

Nachdem die Änderungen gespeichert sind, können wir den updatesd Daemon durch

systemctl enable yum-updatesd.service
systemctl start yum-updatesd.service

aktivieren und anschließend starten. Ab sofort wird yum-updatesd uns per Mail informieren, sobald neue Updates verfügbar sind.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Mendeley und Fedora 16

Wer die Anleitung für Mendeley unter Fedora 15 mit Fedora 16 und der aktuellen Mendeley-Version ausprobiert, wird enttäuscht sein: Mendeley schießt sich selbst sang- und klanglos ab.

Sobald das Paket wie in der Anleitung beschrieben entpackt ist, muss man von der Fedora-15-Anleitung abweichen.

Die Bibliotheken dürfen nicht gelöscht werden. Um Mendeley nutzen zu können, muss die Parameter –force-bundled-qt beim Start von Mendeley verwendet werden, so meint zumindest der offizielle Support.

/opt/mendeleydesktop-1.3-linux-i486/bin/mendeleydesktop – force-bundled-qt

Der Desktop-Link sieht dann so aus:

[Desktop Entry]
Name=Mendeley Desktop
GenericName=Research Paper Manager
Comment=free reference manager and academic social network
Exec=/opt/mendeleydesktop-1.3-linux-i486/bin/mendeleydesktop – force-bundled-qt
Terminal=false
Type=Application
Icon=/opt/mendeleydesktop-1.3-linux-i486/share/icons/hicolor/128x128/apps/mendeleydesktop.png
Categories=Education;Literature;Qt;

Dropbox Consolen Client installieren

Wie man die Dropbox-Software unter Xfce installiert haben wir bereits hier beschrieben. Jedoch scheint man inzwischen einen zusätzliches Python-Script zu benötigen, wenn man die Software über die Konsole steuern will oder einfach einen anderen Dateimanager als Nautilus nutzt.

Um dieses Python-Script nutzen zu können, muss es zuerst heruntergeladen werden

wget -O ~/.dropbox/dropbox.py "http://www.dropbox.com/download?dl=packages/dropbox.py"

Anschließend setzen wir noch die Berechtigungen, damit nur unser Benutzer das Script ausführen kann

chmod 755 ~/.dropbox/dropbox.py

Eine genaue Übersicht über die Möglichkeiten des Python-Scripts erhält man über folgendes Kommando

~/.dropbox/dropbox.py help

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

mpd für den lokalen Einsatz konfigurieren

Der Music Player Daemon (mpd) ist eine interessante Alternative zu Musikplayern, wie z.B. exaile oder rhythmbox. Da der Einsatz von mpd als Service einigen Aufwand mit der Anpassung von Berechtigungen erfordern würde, möchte ich kurz aufzeigen, wie man mpd so einrichtet, das er lokal innerhalb einer Sitzung ausgeführt wird.

Zuerst einmal müssen wir mpd sowie einen passenden Client, wie z.B. sonata installieren. Da mpd Bestandteil der rpmFusion Repositories ist, müssen diese eingerichtet sein, um fortfahren zu können.

su -c'yum install mpd sonata'

Nachdem mpd installiert wurde, legen wir zuerst den Service still, um nicht später mit irgendwelchen Konflikten zu kämpfen zu haben:

su -c'systemctl stop mpd.service&&systemctl disable mpd.service'

Als nächstes erstellen wir die von mpd benötigten Verzeichnisse sowie die Konfigurationsdatei

mkdir -p ~/.mpd/playlists
nano ~/.mpdconf

Die Konfigurationsdatei sollte wie folgt aussehen:

port                    "6600"
music_directory         "~/Musik/"
playlist_directory      "~/.mpd/playlists"
db_file                 "~/.mpd/mpd.db"
log_file                "~/.mpd/mpd.log"
bind_to_address         "127.0.0.1"
mixer_type              "software"
#user                    ""
pid_file                "~/.mpd/pid"
state_file              "~/.mpd/state"
sticker_file            "~/.mpd/sticker"

audio_output {
        type    "pulse"
        name    "PulseAudio"
        #server  "localhost"   # optional
        #sink    "alsa_output" # optional
}

Als Wert für die Option „user“ sollte der eigene Benutzername eingetragen werden, damit sichergestellt ist, das mpd auf den in der Option „music_directory“ hinterlegten Pfad zugreifen kann.

Um sicherzugehen, das es keine Probleme beim Start von mpd gibt, führen wir folgenden Befehl in einem Terminal aus

mpd -v – stdout

Sofern keine Fehlermeldungen erscheinen, können wir unseren mpd-Client starten, uns mit dem lokalen mpd verbinden und wie gewohnt Musik hören. Sollten irgendwelche Fehlermeldungen im Terminal erscheinen, können wir mpd mittels

mpd – kill

beenden und sobald die Ursache des Problems behoben ist, können wir mpd neu starten. Falls keine neuen Fehlermeldungen mehr erscheinen, kann das Terminal geschlossen werden, da mpd als lokaler Daemon im Hintergrund weiter ausgeführt wird.

Zu guter Letzt müssen wir nur noch dafür sorgen, das mpd automatisch zu Beginn jeder Sitzung gestartet wird, indem wir den entsprechenden Befehl in den Sitzungeinstellungen hinterlegen.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

LXDM Autologin aktivieren

Um die Autologin Funktion des LXDM zu aktivieren, sind folgende Schritte notwendig:

Zuerst muss sichergestellt werden, das im Home-Verzeichnis des Benutzers, der automatisch eingeloggt werden soll, die Datei .dmrc existiert und das der Schlüssel Session den gewünschten Wert hat. Falls die Datei nicht existiert, muss sie folgenden Inhalt1 enthalten:

[Desktop]
Language=de_DE.UTF-8
Layout=de    nodeadkeys
Session=xfce

Im nächsten Schritt muss die Datei /etc/lxdm/lxdm.conf bearbeitet werden. Da hierfür root-Rechte notwendig sind, hilft uns folgendes Kommando

su -c'nano /etc/lxdm/lxdm.conf'

Nun muss lediglich unter [Base] der Schlüssel autologin entkommentiert werden. Als Wert für den Schlüssel tragen wir den Benutzernamen ein, der automatisch eingeloggt werden soll.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. Die einzelnen Werte können natürlich den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. []