Umstieg auf networkd und timesyncd

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Version 210 (networkd) bzw. 213 (timesyncd) beherrscht systemd die Konfiguration von Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit mittels ntp. Da diese beiden Dienste jedoch anscheinend nicht automatisch aktiviert werden, muss man ein wenig von Hand nachhelfen:

Zuerst sollte man jedoch mittels

rpm -qa systemd\*

sicherstellen, das man systemd in der entsprechenden Version oder neuer verwendet.

Sofern man seine Netzwerkinterfaces per DHCP konfiguriert haben möchte, muss man als Vorbereitung zuerst eine ensprechende network-Unit unter /etc/systemd/network anlegen. Die Unit sollte als Dateinamen den Namen des Interfaces sowie .network als Dateiendung verwenden und folgenden Inhalt haben:

[Match]
Name=$Interface

[Network]
DHCP=yes

Der Platzhalter $Interface ist dabei durch den Namen des jeweiligen Interfaces zu ersetzen.

Anschließend kann man die alten Services (main und ntpd) deaktivieren und durch die systemd Pendants ersetzen:

su -c'systemctl disable main'
su -c'systemctl disable ntpd'
su -c'systemctl enable systemd-networkd'
su -c'systemctl enable systemd-timesyncd'

Wer bereits während des Bootens ein aktives Netzwerkinterface (z.B. für NFS oder Samba) benötigt, kann zusätzlich noch systemd-networkd-wait-online aktivieren:

su -c'systemctl enable systemd-networkd-wait-online'

Ab dem nächsten (Neu)Start des Systems übernimmt systemd die Konfiguration der Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit.

Basierend auf einem Betrag von Stefan Betz

PackageKit mit hawkey als Backend nutzen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

In Fedora 21 wird PackageKit anstatt yum das auch von dnf verwendete hawkey als Backend nutzen und somit den für Fedora 22 geplanten Umstieg von yum zu dnf quasi einleiten.

Wer bereits heute schon das wesentlich schnellere hawkey als Backend verwenden möchte, kann das über folgende Schritte bewerkstelligen:

su -c'yum swap PackageKit-yum PackageKit-hawkey'
su -c'systemctl restart packagekit'

Anschließend kann man zur Sicherheit mittels

pkcon backend-details

kontrollieren, ob alles geklappt hat und PackageKit hawkey als Backend verwendet.

Da sich sowohl dnf als auch hawkey noch in der Entwicklung befinden, bitten die Entwickler um das Melden von gefundenen Problemen.