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Thunderbird zur Kommunikationszentrale machen

Um aus dem Mail- und News-Client Thunderbird eine mehr oder weniger vollwertige Kommunikationszentrale zu machen, benötigt man lediglich mindestens 3 AddOns.

Um z.B. den Google- oder Facebook1 -Kalender in Thunderbird einzubinden benötigt man zuerst einmal das Lightning Addon. Für den Zugriff auf Google Kalender wird zusätzlich noch der “Provider für Google Kalender” benötigt.

Um jetzt auch noch Facebook und Twitter in Thunderbird einzubinden, wird das Addon “Custom Buttons” benötigt. Nach der Installation des Addons und einem Neustart von Thunderbird kann man über Ansicht -> “Schaltfläche hinzufügen …” beliebig viele Schaltflächen erstellen und anschließend über den Anpassen-Dialog zu Toolbar von Thunderbird hinzufügen.

Um beispielsweise einen Button zu erstellen, der Twitter in einem neuen Thunderbird-Tab öffnen, muss man einen neuen Button erstellen, in Register Code

Components.classes['@ mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].
getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).
getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").
openTab("contentTab",{contentPage: "https://twitter.com"});

eintragen (ohne Zeilenumbrüche und Leerzeichen nach dem @) und den Button speichern. Für Facebook und andere Seiten verfährt man genau so, nur das man die URL (fett hervorgehoben) entsprechend anpasst.

Der Beispiel-Code funktioniert jedoch nicht bei identi.ca und Google Reader. Falls jemand einen funktionierenden Code beisteuern kann, möge er sich bitte melden.

  1. Veranstaltungen oder Geburtstage der Kontakte []

Turpial – schlanker Twitter-Client

Turpial ist ein schlanker, in Python geschriebener, Twitter-Client. Der Client kann wahlweise in der klassischen Einspalten- als auch in eine Mehrspalten-Ansicht genutzt werden und bietet darüber hinaus noch diverse weitere Einstellungsmöglichkeiten. Die Nutzung mit mehreren Twitter-Accounts ist jedoch nicht möglich.

Zu den unterstützen Extra Twitter-Featuers zählen Retweet (alt und neu), Direkt-Nachrichten, als Favorit markieren und Entfolgen.

Negativ fällt in meinen Augen jedoch auf, das der Client, genau so wie Echofon für Firefox, mit den angegebenen Login-Daten ungefragt eine OAuth-Autorisierung bei Twitter hinterlegt, anstatt den Benutzer danach zu fragen.

Da Turpial (noch?) nicht in den offiziellen Fedora-Repositories enthalten ist, muss man das rpm manuell von der Projektseite herunterladen und installieren.

Ein paar Worte zu WordPress Stats

Wie der aufmerksame Besucher vielleicht mitbekommen hat, lief auf Fedora-Blog.de bislang neben Piwik testweise auch das Stats-Plugin von Automattic (wordpress.com).

Uns wurde jedoch inzwischen mitgeteilt, das diese Plugin mittlerweile auch Trackings der Webseiten-Besucher durchführt und dazu ungefragt personenbezogene Daten an Server in die USA überträgt. Da dies zu datenschutzrechtlichen Problemen führen kann und da uns das Thema Datenschutz sehr wichtig ist, haben wir das Stats-Plugin von Automattic heute deaktiviert und setzen ab sofort ausschließlich Piwik für die Statistischen Auswertungen unserer Besucher ein.

Am deutlichsten dürfte diese Änderung den Lesern unseres Twitter-Feeds auffallen, da dort ab sofort nicht mehr wp.me sonder j.mp als URL-Verkürzer verwendet wird.

Pino 0.2x mit Twitter nutzen

Seit August 2010 lässt sich Pino 0.2x eigentlich nicht mehr verwenden, da Twitter die Basic-Authentication zu diesem Zeitpunkt deaktiviert hat und die Version 0.3 nach wie vor nicht in Sicht ist. Es gibt zwar seit ein paar Tagen eine erste Alpha-Version, nur ist die noch nicht für den alltäglichen Einsatz zu gebrauchen.

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Twitter Clients für Linux

Ich bin mir nicht sicher, ob es nur mir so geht, aber IMHO gibt es keinen vernünftigen Twitter-Client für den Pinguin.

Pino, den ich bislang favorisiert habe, funktioniert seit Ende August 20101 nicht mehr und eine funktionierende Version ist im Moment auch nicht in Sicht.

Gwibber ist in meinen Augen nicht 100% als Twitter-Client brauchbar, da u.a. die native Retweets von Twitter nicht unterstützt und auch nicht korrekt dargestellt werden. Außerdem werden Retweets nach 140 einfach abgeschnitten und man darf den Rest des Tweets erraten :evil:

Gibt es denn keinen vernünftigen Twitter Client für Linux?? :(

  1. Deaktivierung von Basic-Authentication []

Wir sind wieder da!

Es ist so weit: Fedora-Blog.de ist wieder da, um die von uns selber gerissene Lücke zu schließen und die deutsche Fedora-Community weiter mit News und Infos zu versorgen.

Wer sich beteiligen möchte, darf sich gerne melden ;-) Einen Twitter-Account zum Folgen gibt es auch wieder. Inzwischen gibt es Fedora-Blog aber auch auf Facebook :-)