Fedora 19: Gwibber ist unter Xfce unbenutzbar

Zumindest, wenn man Accounts nach einer Erstinstallation von Gwibber hinzufügen muss: Sobald man versucht, unter Xfce einen (weiteren) Account zu Gwibber hinzu zu fügen, passiert … nichts. Startet man Gwibber hingegen aus einem Terminal heraus, wird zumidest eine Fehlermeldung und ein Backtrace ausgegeben.

Das Problem wurde heute von mir aus Bug gemeldet. Mal schauen, ob und wie schnell das gefixt wird. Immerhin ist Gwibber der einzige (GTK-)Client, der mehrere soziale Netzwerke parallel bedienen kann.

Update: Inzwischen steht ein aktualisiertes Gwibber-Paket, welches diesen Fehler korrigiert, im Updates-Testing Repository bereit und dürfte in Kürze auch als normales Update zur Verfügung stehen.

Falls jemand einen anderen (GTK-)Client kennt, der ebenfalls in der Lage ist, gleichzeitig mit mehreren sozialen Netzwerken zu kommunizieren, schreibt es einfach hier in die Kommentare. Ich bin für jeden Tipp dankbar.

GFeedline – schlanker Twitter- und Facebook-Client

Wem Gwibber zu überladen ist oder wer generell auf der Suche nach einem schnellen und schlanken Client für Twitter und/oder Facebook ist, sollte einen Blick auf GFeedline werfen. Trotz seiner minimalistischen GUI ist GFeedline ein sehr mächtiger Client, der sowohl die Mehrspaltige Darstellung beherrscht.

Neben der Fähigkeit, die Ausgabe der Tweets/Statusmeldungen durch Themes selber optisch zu gestalten, kann man Filter definieren, um Inhalte anhand bestimmter Kriterien (Inhalt, Sender oder Quelle) herauszufiltern. Als Besonderheit, kann man den Filtern ein Ablaufdatum zuweisen. Sobald dieses abgelaufen ist, wird der jeweilige Filter automatisch gelöscht.

  

GFeedline bekommt man entweder bei Vinzv (momentan nur Pakete für Fedora 17) oder bei mir.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

Fedora und Facebook

Ich bin vermutlich nicht der einzige, der sich täglich in sozialen Netzwerken tummelt. Gerade als heavy-user schätzt man einen dedizierten Client, der optimalerweise mehrere Netzwerke unterstützt und sich in den Desktop einpasst. Nachdem ich auch Facebook so verwenden will, bleiben mir für Linux nicht gerade viele Alternativen.

Gwibber war früher die erste Wahl und gerade in Ubuntu 9.04 und 10.04 hat es auch ausgezeichnet funktioniert. Dort haben dann aber die Probleme mit Facebook angefangen. Nach einiger Zeit Absenz habe ich es wieder probiert und musste feststellen, dass der Facebook-Support jetzt komplett kaputt ist. Die Authentifizierung funktioniert wunderbar, allerdings werden weder Nachrichten empfangen, noch gesendet. So wie es aussieht, ist den Gwibber-Entwicklern der Bug bereits vor Monaten gesendet worden. Ein Grund für die Fehlfunktion wird wohl sein, dass Gwibber in Fedora die Facebook-App fedora-gwibber und nicht die „offizielle“ Gwibber-App von Facebook benötigt – wieso auch immer. Fedora-Gwibber erteilt nicht die Rechte, um auf die Wall schreiben und die Wall lesen zu können, da kanns wohl nicht funktionieren.

Bisher hat Tweetdeck als Chromium-Extension immer gut funktioniert. Jetzt ist der Facebook-Support kaputt. Der News-Feed wird zwar angezeigt und neue Postings können erstellt werden, allerdings sind alle anderen Funktionen gestrichen worden. Absicht oder keine? Der zeitliche Zusammenhang mit dem Kauf durch Twitter lässt einen eindeutigen Schluss erahnen.

Yoono als Standalone-App/Plugin für Firefox kommt bei mir unter Windows zum Einsatz, dort funktioniert die Desktop-Integration der Standalone-App sehr gut – unter Linux/Gnome 3 scheint die Integration überhaupt nicht zu funktionieren. Das Mozilla-Plugin funktioniert zwar, aber ich war noch nie ein Freund von Browserlösungen, da viel zu unflexibel.

Was ist los mit den Gwibber-Leuten? Vor allem, was ist mit den Mainteinern bei Redhat? Gwibber war mal wirklich ein vernünftiger Client. Ich kann mir bei Gott nicht vorstellen, dass niemand Fedora in Gwibber verwendet. Von außen sieht es so aus, als ob man immer noch mit dem Versionssprung auf 3.x beschäftigt ist. Es wäre sehr schade, wenn der einzige wirklich vernünftige Client vor die Hunde geht.

Übrigens: Wenn irgendjemand eine wirklich gute Alternative  für einen Twitter/Facebook/Statusnet-Client hat, ich bin immer für Vorschläge offen.

Kontakte zwischen Android und Thunderbird synchronisieren

Vorbereitung

Zuerst werden auf dem Android-Handy die Apps von Facebook, Twitter oder anderen Social Networks installiert und die Kontakte mit dem Smartphone synchronisiert.

Zusammenfassen der Kontakte

Im nächsten Schritt loggen wir uns in die Weboberflächte von Google Mail ein und öffnen die Kontakte. Dort starten wir unter „Mehr“ die Funktion „Duplikate suchen und zusammenführen“ um gleich lautende Kontakte halbautomatisch zusammen zu führen. Im nächsten Schritt führen wir ggf. übrig geblieben doppelte Kontakte manuell über die Funktion „Kontakte zusammenführen“ zusammen.

Synchronisation mit Thunderbird

Damit die Android Kontakte mit Thunderbird synchronisiert werden können, muss zuerst die Erweiterung gContactSync installiert werden. Nach dem obligatorischen Neustart öffnet sich ein Dialog, in dem man festlegen kann, welches Adressbuch mit welchem Google Konto und welcher Kontakt-Gruppe synchronisiert werden soll.

Sobald man diese Einstellungen seinen Wünschen entsprechend vorgenommen hat, werden die Android-Kontakte über den Umweg Google mit Thunderbird synchronisiert.

Datenschutzkonforme Social-Media-Buttons

Seit heute nutzen wir auf unserer Seite eine datenschutzkonforme Implementierung der Social-Media-Buttons von Facebook, Twitter und Google. Diese Buttons arbeiten im so genannten 2-Klick-Modus. Das bedeutet, das sie erst aktiv und somit nutzbar werden, sobald ein Besucher sie durch einen expliziten Klick aktiviert. Erst ab diesem Punkt werden Daten zu Facebook, Google und Twitter übertragen und dort ggf. gespeichert.

Turpial 1.5 für Fedora

Im Kojii Build-System von Fedora sind Pakete von Turpial 1.5 für Fedora 14, 15 und 16 (Rawhide) vorhanden. Wer nicht warten möchte, bis diese in den offiziellen Repositories landen, kann das für seine Fedora-Version passende Paket direkt aus Kojii heraus installieren:

su -c'yum localinstall http://kojipkgs.fedoraproject.org/packages/\
turpial/1.5.0/1.fc15/noarch/turpial-1.5.0-1.fc15.noarch.rpm

Twitter in Chrome/Chromium öffnen

Seit einiger Zeit kann es vorkommen, das sich das Webinterface von Twitter nicht mehr mit Chrome bzw. Chromium 11 und 12 öffnen lässt. Ursache des Problems scheint SELinux zu sein. Um das Problem zu lösen kann man entweder SELinux komplett deaktivieren1 oder man stellt die SELinux-Contexte der Dateien im eigenen Home-Verzeichnis wieder her.

Dazu müssen lediglich die folgenden Kommandos ausgeführt werden:

su - 
restorecon -R -v /home

Dieser Artikel wurde aus dem Blog von Xenode Systems übernommen und ins Deutsche übersetzt.

  1. nicht empfehlenswert []