Fedora 16 bekommt Kernel 3.2

Ausgelöst durch die Ankündigung von Linus Torvalds auf Google+, das der Support für den Kernel 3.1 mit dem 3.1.9 Release endet, wurde auf der Entwickler-Liste von Fedora die Frage gestellt, ob Fedora 16 auf den Kernel 3.2 „rebased“ wird.

Josh Boyer hat diese Frage in einer Mail an die Entwickler-Liste mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet. Sobald der Kernel 3.2.1 freigegeben wird, wird auch das Update für Fedora 16 auf den Kernel 3.2 vorbereitet.

IMHO: Es braucht keinen Gnome 2.x Fork

Linus Torvalds hat kürzlich die Gnome Entwickler für die Version 3 des Desktops scharf kritisiert und einen Fork von Gnome 2 gefordert.

Diesen Fork braucht es aber nicht unbedingt. Es würde sicherlich schon reichen, wenn sich mehr Entwickler am XFCE Desktop beteiligen und diesen mit den im Vergleich zu Gnome fehlenden Features ergänzen würden. Momentan setzt XFCE noch auf GTK2 und ähnelt somit zumindest optisch dem Gnome 2.x Desktop sehr stark. Es wäre in meinen Augen Ressourcen-Verschwendung, zusätzlich noch einen Gnome 2.x Fork ins Leben zu rufen und zu pflegen. Abgesehen davon sprechen die Flexibilität und Modularität eindeutig für XFCE. Warum also das Rad doppelt erfinden?

Sollte Gnome 2.x geforkt werden?

  • Nein (64%, 60 Stimen)
  • Ja (30%, 28 Stimen)
  • Weiss nicht (6%, 6 Stimen)

Stimmen gesamt: 94

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Kernel 3.0 im Anmarsch

Wie unter anderem das Linux-Magazin berichtet, wird der nächste Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 tragen sondern 3.0. Dies habe Linus Torvalds kurzerhand selber entschieden und dem nun veröffentlichten 3.0rc1 auch gleich Fakten geschaffen.

Als mögliche Gründe für diesen Versionssprung und die damit verbundene neue Nummerierung nennt er unter anderem, das der Linux Kernel demnächst sein 20 jähriges Bestehen feiere.

Linux 3.0 im Juli?

Wie heise open berichtet, gibt es derzeit Überlegungen, dem nächsten Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 zu geben, sondern 2.8 als Versionsnummer zu verwenden. Vermutlich im Juli könnte dann der Sprung auf die Versionsnummer 3.01 erfolgen.

Torvalds bevorzugt die zweistellige Versionummer, damit die Stable-Teams ihre Kernel zukünftig durch den Dritten Abschnitt der Versionsnummer kennzeichnen können. Bislang wird hierfür der Vierte Abschnitt verwendet.

  1. nicht 3.0.0 []