Adios prefdm

Das bislang von Fedora genutzte Script prefdm, über welches der jeweils installierte DisplayManager gestartet wird, wird mit Fedora 18 in Rente geschickt werden.

Die Aufgabe, den DisplayManager zu starten, wird ab Fedora 18 stattdessen Systemd übernehmen. Dazu wird jeder der momentan 7 in Fedora vorhandenen DisplayManager ein Service-File mitbringen, über das Systemd diesen startet. Darüber hinaus sollen die DisplayManager ab Fedora 18 fest auf vt1 verknüpft werden und nicht, wie bislang, das erste freie virtuelle Terminal zugewiesen bekommen.

Durch diese Änderungen versprechen sich Lennart Poettering und Christoph Wickert unter anderem, ein einfacheres Handling der DisplayManager, was auch die spätere Aufnahme weiterer DisplayManager vereinheitlichen soll. Darüber hinaus wird der momentan Fedora-exklusive Weg, DisplayManager über prefdm zu handlen, aufgegeben.

Umstellung auf systemd wird weiter vorangetrieben

Auf der Entwickler-Liste hat Thomas Mraz heute darauf hingewiesen, das Pakete, die ausschließlich Init-Scripte für System-V und keine systemd-Pendants enthalten, gegen die Regeln für das Erstellen von Paketen verstoßen.

Auch wenn es nicht explizit beschlossen wurde, so werden die Paket-Verwalter gewarnt, das es durchaus passieren könne, das solche Pakete noch vor dem Release der Alpha von Fedora 17 geblockt werden. Mit „geblockt“ sei in diesem Fall die Entfernung aus den Fedora Repositories gemeint. Ein geblocktes Paket könne danach nur durch ein neues Review wieder in die Distribution aufgenommen werden.

Fedora 16: CUPS funktioniert nicht mehr

Nach dem Upgrade auf Fedora 16 kann es vorkommen, das der Cups Dienst anscheinend nicht mehr funktioniert. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, muss zuerst folgendes Kommando ausgeführt werden:

su -c'systemctl status cups.service'

Falls nun unter anderem folgende Zeile zu lesen ist

loaded (/lib/systemd/system/cups.service; disabled)

kann das Problem durch folgende Befehle beseitigt werden

su -c'systemctl enable cups.service'
su -c'systemctl start cups.service'

Ansonsten sollte ein

su -c'systemctl restart cups.service'

reichen, um den Dienst neu zu starten.

Update:

Das Problem ist als Bug 731421 bereits bekannt und sollte inzwischen auch behoben sein.

Fedora 15 Alpha-Version freigegeben

Die erste und einzige Alpha-Version von Fedora 15 ist am heutigen Tag für die breite Öffentlichkeit freigegeben worden (>>klick).

Standardmäßig mit Gnome 3 und LibreOffice im Gepäck, sieht bzw. spürt man nun auch die meisten der angekündigten Features (SysV-Init, Systemd, RPM 4.9, Tryton…). Als Kernel wird der aktuelle RC 2.6.38 verwendet. Die neuartige Gnome 3-Oberfläche ist aber nach wie vor die gravierendste Änderung, zumindest Optisch. Immerhin wird sich der Workflow der Nutzer komplett ändern müssen. Anstatt die Maximieren- und Minimieren-Buttons zu haben, erledigt man dieses absofort mit Gesten1.

Ich für meinen Teil werde mir die Alpha auf jeden Fall einmal genauer anschauen und über Erlebnisse und erste Erfahrungen berichten! Seit gespannt.

Download der Alpha-Versionen (32Bit/64Bit)

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Fedora 14 ohne systemd

Wie die Kollegen von Pro-Linux berichten, hat sich das FESCO (Fedora Engineering Steering Committee) in einem Online-Meeting dafür ausgesprochen, die Einführung von systemd als Ersatz für initd und upstart im Sinne der Stabilität von Fedora zu verschieben. Laut den neuen Planungen wird nun Fedora 15 standardmäßig systemd nutzen.

Härtetest für Systemd

Wie die Linux-Community berichtet, plant das Fedora Projekt für den initd-Ersatz systemd am 07.09.2010 einen Testing-Day. Anhand der Ergebnisse dieses Test-Tages, an dem jeder teilnehmen kann, der möchte, soll anschließend entschieden werden, ob systemd als Standard in die Fedora 14 Beta und somit wohl auch in die Fedora 14 Final integriert wird.

Weitere Informationen zu dem Testing-Day gibt es im Wiki des Fedora Projektes.