Update-Benachrichtigungen unter Xfce4 nachrüsten

Um die fehlenden Update-Benachrichtigungen unter Xfce nach zurüsten, ist ein kleiner Trick nötig.

Zuerst kopieren wir das Script yumnotifier aus Matty’s Blog. Es empfiehlt sich jedoch, die Zeile

if [ -s ${WORK} ]

durch

if [ $? -ne "0" ]

zu ersetzen, damit auch tatsächlich nur dann eine Benachrichtigung erzeugt wird, wenn neue Updates vorhanden sind. Darüber hinaus muss noch in der Zeile

ADMIN="matty"

„matty“ durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden. Als nächstes machen wir das Skript mittels

chmod +x <Skript>

ausführbar und legen für den Benutzer root einen Crontab an, der das Skript stündlich ausführt.

su -
chrontab -e

der Crontab selber sieht wie folgt aus:

0 * * * * <Pfad zum Skript>

Um die Benachrichtigungen lesen zu können, legen wir zum Schluss in unserem Mail-Client ein zusätzliches Mail-Konto für Unix-Movemails an. Fortan werden wir auch unter Xfce4 wieder regelmäßig über neue Updates informiert.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Orage mit dem Google Kalender synchronisieren

Die Xfce Kalender-Anwendung Orage bietet zwar keine direkte Funktion zur Synchronisation mit dem Google Kalender, jedoch kann man die Fremddateien-Funktion für diese Zwecke relativ einfach zweckentfremden und zumindest eine rudimentäre Synchronisation verwirklichen. Dafür machen wir uns den Umstand zu Nutze, das Google für jeden Kalender, den man selber angelegt hat, eine private URL zur Verfügung stellt.

Um die Synchronisation zu realisieren, erstellen wir zuerst ein Shell-Script nach folgendem Muster

#! /bin/bash
/usr/bin/wget -q <private URL>

um den Kalender im nächsten Schritt per Crontab herunter zu laden.

Um den Kalender stets aktuell zu halten, legen wir über

crontab -e

einen zusätzlichen Crontab nach folgendem Muster an:

*/30 * * * * <pfad zum shellscript>

In diesem Fall wird die Kalender-Datei alle 30 Minuten heruntergeladen, was normalerweise ausreichend sein sollte. Im letzten Schritt öffnen wir nun Orage und fügen unter Datei > Tauschdaten > Fremddateien unsere Google-Kalenderdatei zu Orage hinzu.

 

Firefox und Thunderbird Beine machen

Viele kennen sicher das Problem, das Firefox und Thunderbird mit der Zeit immer länger zum Starten brauchen und auch während des Gebrauchs träger werden. Grund dafür sind die diversen SQLite Datenbanken, die sich mit der Zeit immer weiter aufblähen.

Dem Treiben kann man entweder durch spezielle Addons zu Leibe rücken oder folgendes Script einsetzen:

#!/bin/bash

OLDIFS=$IFS
IFS=$'\n'

# Variablen für die Profil-Verzeichnisse
FFDIR="${HOME}/.mozilla/firefox"
TBDIR="${HOME}/.thunderbird"

# Prüfung, ob Firefox oder Thunderbird noch ausgeführt werden
FFRUNNING=$(find "$FFDIR" -name lock)
TBRUNNING=$(find "$TBDIR" -name lock)

# Funktion, um zu prüfen, ob das Programm noch ausgeführt wird
function check_running {
  if [ -n "$1" ]
  then
    echo -e "\n${2} wird noch ausgeführt!\nBitte beenden Sie ${2}, ";
    echo "bevor Sie die Datenbanken komprimieren!\n";
    exit $3;
  fi
}

# Funktion zum Komprimieren der Datenbanken
function shrink_dbs {
  echo -e "\nKomprimiere ${1}-Datenbanken"
  FILES=$(find "${2}" -name *sqlite);

  for db in $FILES;
  do
    echo "VACUUM;" | sqlite3 $db ;
  done;

  echo -e "${1}-Datenbanken komprimiert\n"
}

# prüfen, ob FF und TB noch laufen
check_running "$FFRUNNING" "Firefox" -110
check_running "$TBRUNNING" "Thunderbird" -210

# Datenbanken komprimieren
shrink_dbs "Firefox" "$FFDIR"
shrink_dbs "Thunderbird" "$TBDIR"

IFS=$OLDIFS

Nachdem das Script durchgelaufen ist, sollten Firefox und Thunderbird ihre Aufgaben wieder etwas zügiger verrichten.

Thunderbird-Profil per Shell-Script sichern

Für alle, die ihr Thunderbird-Profil per Shell-Script sichern möchten, habe ich da schon mal etwas vorbereitet: :mrgreen:

#!/bin/bash

FILENAME="backup_thunderbird_"$(date +"%Y%m%d").tar.gz
LOGFILE="backup_thunderbird_"$(date +"%Y%m%d").log
BACKUPDIR="/home/"$(whoami)"/Dokumente/Privat"
TBDIR="/home/"$(whoami)"/.thunderbird"

# prüfen, ob das angegebene Profil-Verzeichnis existiert
if [ ! -d $TBDIR ]
then
  echo "Das Thunderbird-Profil-Verzeichnis ist ungültig!";
  exit -1;
else
  # prüfen, ob Thunderbird noch ausgeführt wird
  RUNNING=$(find "$TBDIR" -name lock)
fi

if [ -n "$RUNNING" ]
then
  echo "Thunderbird wird noch ausgeführt!";
  echo "Bitte beenden Sie Thunderbird, bevor Sie das Backup starten!";
  exit -1;
fi

# Backup erstellen
echo "erstelle Backup"
tar zcvf $BACKUPDIR/$FILENAME $TBDIR > $BACKUPDIR/$LOGFILE

echo "Backup erstellt"

Das Script ist eigentlich selbsterklärend. Falls es dennoch fragen gibt, einfach in den Kommentaren posten 😉

Bash als Babysitter

Das die Bash sehr mächtig ist, ist ja allgemein bekannt. Das man sie aber auch zum Babysitten benutzen kann, war mir aber auch neu 😀

Folgendes Script macht die Bash zum Babysitter:

#!/bin/bash
while [1 = 1]
do
   #eject cdrom
   eject

   #pull cdrom tray back in
   eject -t
done

Und hier ist der Beweis, das es funktioniert: 😎