Bilder aus Thunar zu imgurl laden

Die Jungs von FedoraFreunde haben ein Script vorgestellt, mit dem man Bilddateien aus dem Gnome Dateimanager Nautilus zum dem Bildhoster imgurl hochladen kann. Dieses Skript kann man jedoch auch im Xfce Dateimanager Thunar nutzen.

Zuerst einmal müssen wir uns das Script mittels

cd /tmp
wget http://fedorafreun.de/wp-content/uploads/ImgurUploader.tar.gz
tar -xzf ImgurUploader.tar.gz

besorgen und das Archiv entpacken. Im nächsten Schritt kopieren wir die Datei uploader.py aus dem ImgurUploader-Verzeichnis an einen beliebigen Ort innerhalb unseres Home-Verzeichnisses oder nach /usr/local/bin, falls man das Script für mehrere Benutzer verwenden möchte.

Im nächsten Schritt starten wir Thunar und rufen die benutzerdefinierten Aktionen aus dem Bearbeiten-Menü auf. Dort legen wir eine neue Aktion mit den folgenden Werten an:

 

Wichtig ist, das man im Register „Allgemein“ der Aktion als Befehl den kompletten Pfad zur uploader.py, gefolgt von einem Leerzeichen, sowie „%f“ angibt.

Im Register „Dateizuordnung“ muss als Dateimuster

*.jpeg; *.jpg; *.gif; *.png; *.apng; *.tiff; *.bmp; *.pdf; *.xcf

angegeben werden und die Checkboxen „Bilddateien“ und „Andere Dateien“ müssen aktiviert sein.

Nachdem man die Aktion angelegt und die benutzerdefinierten Aktionen verlassen hat, kann man die der Dateimaske entsprechenden Dateien ab sofort per Rechtsklick zu imgurl hochladen. Nach dem erfolgreichen Upload wird die URL der hochgeladenen Bilddatei in die Zwischenablage kopiert.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Gnome: Background.xml erstellen und nutzen

Um seinen Gnome Hintergrund periodisch und ohne Zusatztools wie wallpapoz zu ändern, kann die entsprechende XML-Datei entweder händisch erstellen und in die dconf eintragen oder das XMLBack Script von Web Upd8 nutzen.

Bevor wir das Script herunterladen und installieren können, muss zuerst beesu via

su -c'yum install beesu'

installiert werden.

Anschließend laden wir das Archiv mit dem Script herunter und entpacken es an der gewünschten Stelle in unserem Home-Ordner. Im nächsten Schritt öffnen wir das install.sh Script mit einem Texteditor und ersetzen in Zeile 13 “gksu” durch “beesu” (ohne Anführungszeichen). Nachdem wir das Script wie beschrieben angepasst haben, können wir es in der Shell ausführen und XMLBack installieren.

Nach der Installation öffnen wir in dem Ordner mit den Bilddateien, welche als Hintergründe verwendet werden sollen, das Kontextmenü und wählen unter “Skripte” den Eintrag mit dem von uns gewählten Namen für das XMLBack Script aus. Nachdem wir angegeben haben, in welchem Intervall die Bilder gewechselt werden sollen und wie lange der Übergang zwischen den Bildern dauern soll, fragt uns das Script nur noch nach einem Dateinamen und ob die erstellte XML-Datei sofort als Hintergrund verwendet werden soll.

Falls man versehentlich den Hintergrund gewechselt hat und wieder die XML-Datei als Hintergrund verwenden möchte, kann man einfach folgenden Befehl in der Shell ausführen:

gsettings set org.gnome.desktop.background picture-uri 'file:///path/to/background.xml'

Wobei /path/to sowie background.xml entsprechend angepasst werden müssen.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Dropbox Consolen Client installieren

Wie man die Dropbox-Software unter Xfce installiert haben wir bereits hier beschrieben. Jedoch scheint man inzwischen einen zusätzliches Python-Script zu benötigen, wenn man die Software über die Konsole steuern will oder einfach einen anderen Dateimanager als Nautilus nutzt.

Um dieses Python-Script nutzen zu können, muss es zuerst heruntergeladen werden

wget -O ~/.dropbox/dropbox.py "http://www.dropbox.com/download?dl=packages/dropbox.py"

Anschließend setzen wir noch die Berechtigungen, damit nur unser Benutzer das Script ausführen kann

chmod 755 ~/.dropbox/dropbox.py

Eine genaue Übersicht über die Möglichkeiten des Python-Scripts erhält man über folgendes Kommando

~/.dropbox/dropbox.py help

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Update-Benachrichtigungen mit Xfce4 Bordmitteln

Wir haben hier ja bereits gezeigt, wie man die Update-Benachrichtigungen unter Xfce nachrüsten kann.

Es gibt jedoch noch eine etwas elegantere Methode, um das ganze mit Xfce Bordmitteln zu realisieren. Dazu benötigen wir zuerst einmal das Xfce Genmon Plugin, welches wir über

su -c'yum install xfce4-genmon-plugin'

installieren und anschließend auf dem Panel platzieren.

Als nächstes legen wir ein Shell-Script mit folgendem Inhalt an

#!/bin/bash

# Reference: 
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/xfce/2011-November/000841.html

# From "man yum"
#    check-update
#        Implemented  so  you  could know if your machine had any updates
#        that needed to be  applied  without  running  it  interactively.
#        Returns exit value of 100 if there are packages available for an
#        update. Also returns a list of the packages  to  be  updated  in
#        list  format. Returns 0 if no packages are available for update.
#        Returns 1 if an error occurred.

# Dependencies:  Oxygen icons
#                gpk-update-viewer  (yum install gnome-packagekit)

updates=$( yum check-update -q )
status=$?

if [ $status = 100 ]
    then
       echo -e "<img>/usr/share/icons/gnome/22x22/status/software-update-available.png</img>"
       echo -e "<tool>Updates Available</tool>"
       echo -e "<click>gpk-update-viewer</click>"
elif [ $status = 1 ]
    then
       echo -e "<img>/usr/share/icons/gnome/22x22/status/error.png</img>"
       echo -e "<tool>the script returned an error</tool>"
       echo -e "<click>gpk-update-viewer</click>"
elif [ $status = 0 ]
    then
       echo -e "<img>/usr/share/icons/gnome/22x22/status/dialog-information.png</img>"
       echo -e "<tool>all updates applied</tool>"
       echo -e "<click>gpk-update-viewer</click>"
else
       echo -e "<img>/usr/share/icons/gnome/22x22/status/stock_dialog-warning.png</img>"
       echo -e "<tool>status is unknown</tool>"
       echo -e "<click>gpk-update-viewer</click>"
fi

Im vorletzten Schritt machen wir das Script ausführbar, indem wir folgenden Befehl im Terminal ausführen

chmod +x <Pfad und Dateiname des Scripts>

Zum Schluss öffnen wir die Eigenschaften des Genmon-Plugins und tragen unter „Befehl“ den Pfad inklusive Dateinamen unseres Scriptes sowie unter „Intervall“ das Intervall für die Update-Prüfung ein. Persönlich würde ich ein Intervall von 3600 Sekunden (= 60 Minuten) empfehlen. Sobald Updates verfügbar sind, ändert sich das Icon in das selbe, welches PackageKit für die Anzeige von verfügbaren Icons verwendet.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

IMHO: Wie zur Hölle …

… bringe ich Evolution bei, den Absender einer Mail darauf zu überprüfen, ob er ein einem bestimmten Adressbuch abgelegt ist, um die Mail dann beispielsweise in einen bestimmten Ordner zu verschieben?

Bislang nutze ich diese Möglichkeit, um meine Newsletter schnell und einfach in einen separaten Ordner zu verschieben. Glücklicherweise bietet Thunderbird einem diese Möglichkeit an. Warum Evolution dies noch immer nicht kann, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Und wenn man mal bei Tante Google ein wenig nach

evolution filter address book

sucht, wird man schnell feststellen, das es mehrere Leute gibt, die so eine Funktion bräuchten. Die gängigen Antworten auf entsprechende Fragen lauten jedoch entweder schlicht „geht nicht“ oder man solle sich mit irgendwelchen Scripten behelfen, die jedoch mit modernen Evolution-Versionen nicht mehr zu funktionieren scheinen.

Falls also jemand eine Idee hat, wie ich dieses Problem lösen kann, ohne > 20 Mailadressen in einen Filter packen zu müssen, einfach in den Kommentaren posten 😉

Nachtrag: Ich hab da mal nen Bugreport zu geschrieben: https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=663765

Gnome 3: Wallpaper periodisch wechseln

Da anscheinend unter Gnome 3.x die Backgrounds.xml nicht mehr funktioniert, muss man sich mit folgendem Workaround behelfen:

In gedit wird ein neues Dokument mit folgendem Inhalt erstellt:

#!/usr/bin/perl -w
use strict;
use warnings;

my $searchPath = '~/Bilder/';   # Set to the directory you want to have searched for photos
my $switchTime = 300;               # Edit to the number of seconds between photo switches

my @photos = `find $searchPath -type f | grep [jJ][pP][eE]*[gG]`;
chomp(@photos);
my $photo;

while(1)
{
$photo = $photos[rand($#photos)];
`gsettings set org.gnome.desktop.background picture-uri "file:///$photo"`;
sleep($switchTime);
}

Diese Datei speichern wir nun unter einem beliebigen Namen und machen sie anschließend ausführbar. Im letzten Schritt starten wir über ALT+F2

gnome-session-properties

und legen dort einen neuen Eintrag mit dem vollständigen Pfad zu unserem Script sowie einem abschließenden “ &“ (ohne Anführungszeichen) an.

Ab dem nächsten Start ändert sich der Gnome-Hintergrund in dem von uns festgelegten Intervall. (via)

Umstellung auf systemd wird weiter vorangetrieben

Auf der Entwickler-Liste hat Thomas Mraz heute darauf hingewiesen, das Pakete, die ausschließlich Init-Scripte für System-V und keine systemd-Pendants enthalten, gegen die Regeln für das Erstellen von Paketen verstoßen.

Auch wenn es nicht explizit beschlossen wurde, so werden die Paket-Verwalter gewarnt, das es durchaus passieren könne, das solche Pakete noch vor dem Release der Alpha von Fedora 17 geblockt werden. Mit „geblockt“ sei in diesem Fall die Entfernung aus den Fedora Repositories gemeint. Ein geblocktes Paket könne danach nur durch ein neues Review wieder in die Distribution aufgenommen werden.