Turpial – schlanker Twitter-Client

Turpial ist ein schlanker, in Python geschriebener, Twitter-Client. Der Client kann wahlweise in der klassischen Einspalten- als auch in eine Mehrspalten-Ansicht genutzt werden und bietet darüber hinaus noch diverse weitere Einstellungsmöglichkeiten. Die Nutzung mit mehreren Twitter-Accounts ist jedoch nicht möglich.

Zu den unterstützen Extra Twitter-Featuers zählen Retweet (alt und neu), Direkt-Nachrichten, als Favorit markieren und Entfolgen.

Negativ fällt in meinen Augen jedoch auf, das der Client, genau so wie Echofon für Firefox, mit den angegebenen Login-Daten ungefragt eine OAuth-Autorisierung bei Twitter hinterlegt, anstatt den Benutzer danach zu fragen.

Da Turpial (noch?) nicht in den offiziellen Fedora-Repositories enthalten ist, muss man das rpm manuell von der Projektseite herunterladen und installieren.

Groupware Zarafa kommt in Fedora Repos

Wie iX berichtet, wird neben Ubuntu auch das Fedora Projekt in Kürze Pakete für die Zarafa Collaboration Platform seine Repositories aufnehmen. Die Aufnahme der Pakete will der Software Hersteller Zafara auf der an diesem Wochenende beginnenden FOSDEM öffentlich zeigen.

RPM bekommt Soft-Dependencies

Wie die Linux Community berichtet, haben sich im Rahmen der OpenSuse Konferenz Mitte September auch einige RPM Entwickler getroffen.

Im Rahmen dieses Treffens wurde unter anderem beschlossen, die von OpenSuse entwickelten und bereits genutzten Soft-Dependencies in die offizielle RPM Distribution zu übernehmen. Soft-Dependencies schlagen im Gegensatz zu "normalen" Dependencies zusätzliche Pakete nur vor, setzen diese aber nicht zwingend für die Installation des eigentlichen Paketes voraus.

Ebenfalls in die offizielle RPM Distribution übernommen werden sollen die von Mandriva entwickelten und bereits eingesetzten Filte-Triggers, die viele Scriptlets überflüssig machen sollen. Hier soll jedoch eine andere Implementierung als die von Mandriva verwendet werden.