Update auf Thunderbird 5 für Fedora 15 im Anmarsch?

Wenn man berücksichtigt, dass das Update auf Thunderbird 3.1.11 nur als Build im Koji existierte und das es inzwischen ein Koji Build von Thunderbird 5 gibt, kommt einem der Verdacht, das nach Fedoras Firefox auch Thunderbird auf die aktuelle Version 5 gehievt werden wird.

Ob dem so ist, werden wohl die nächsten Tage zeigen. Wer nicht so lange warten möchte, kann das Koji Build von Thunderbird 5 mit folgendem Kommando installieren:

su -c'yum install http://kojipkgs.fedoraproject.org/packages/\
thunderbird/5.0/1.fc15/i686/thunderbird-5.0-1.fc15.i686.rpm'

Update auf Firefox 5 wird ausgerollt

Seit heute wird das angekündigte Update auf Firefox 5 von Fedora ausgerollt. Falls man bereits die Firefox 5 Version von Spot oder Remi installiert hat, muss diese vor dem Update unbedingt deinstalliert werden, da das Update ansonsten fehlschlägt.

In die erste Version des Paketes hat sich jedoch anscheinend ein kosmetischer Fehler eingeschlichen: In der Titelleiste wird am rechten Rand des Fenster-Titels ein Symbol angezeigt, was man ansonsten nur zu sehen bekommt, wenn ein Buchstabe nicht dargestellt werden kann. Für dieses kosmetische Problem wird es in Kürze ein aktualisiertes Paket von Firefox 5 geben. Wer nicht solange warten möchte, kann das Update auch manuell aus Koji heraus installieren:

su -c'yum install http://kojipkgs.fedoraproject.org/packages/\
firefox/5.0/2.fc15/i686/firefox-5.0-2.fc15.i686.rpm'

inoffizielles yum-Repository für Opera

Opera stellt seinen beliebten Browser zwar als rpm zum Download bereit, jedoch muss man diesen dann selber von Hand aktualisieren, sobald es eine neue Version gibt.

Wer diesen Aufwand scheut, dem sei das Repository von Matthias Summer nahe gelegt. Nachdem das Repository mittels

su -
cd /etc/yum.repos.d
wget http://www.beduine.de/repository/beduine.repo

installiert ist, kann man Opera einfach über die Paketverwaltung mittels

su -c'yum install opera'

installieren werden. Fortan wird man automatisch mit der jeweils aktuellsten Version aus dem Repository versorgt.

Pimp my Gnome-Shell

Wem das neue Standard-Theme von Gnome3 auf Dauer langweilig wird, der kann sich entweder bei Deviant Art oder Gnome-Look nach neuen Themes umschauen. Die Themes können dann entweder mit dem Gnome-Tweak-Tool installiert oder manuell nach ~/.themes entpackt werden. Letzteres hat den Vorteil, das man den Verzeichnisnamen und somit den Eintrag in der Liste der Themes des Gnome-Tweak-Tool beeinflussen kann.

Um ein Theme über das Gnome-Tweak-Tool installieren zu können, benötigen wir jedoch noch die User-Theme Erweiterung der Gnome-Shell, die wir mittels

su -c'yum install gnome-shell-extensions-user-theme'

installieren. Anschließend die Gnome-Shell neu starten und schon kann man der Gnome-Shell über das Gnome-Tweak-Tool ein neues  Theme verpassen. Bequemer geht es jedoch über die Theme-Selector Erweiterung, welche jedoch noch nicht in den Fedora-Repositories enthalten ist und deshalb mittels

su -c'yum install http://timlau.fedorapeople.org/files/gnome-shell/\
extensions/gnome-shell-extensions-theme-selector-0.9-3.fc15.noarch.rpm

installiert werden muss. Nach einem anschließenden Neustart der Gnome-Shell befindet sich in der Aktivitäten-Übersicht ein zusätzliches Register „Themes“ in dem man die installierten Themes bequem auswählen kann. Wenn man jedoch weitere Themes installiert, muss man anschließend die Shell neu starten, damit die Übersicht der Themes aktualisiert wird.

Turpial 1.5 für Fedora

Im Kojii Build-System von Fedora sind Pakete von Turpial 1.5 für Fedora 14, 15 und 16 (Rawhide) vorhanden. Wer nicht warten möchte, bis diese in den offiziellen Repositories landen, kann das für seine Fedora-Version passende Paket direkt aus Kojii heraus installieren:

su -c'yum localinstall http://kojipkgs.fedoraproject.org/packages/\
turpial/1.5.0/1.fc15/noarch/turpial-1.5.0-1.fc15.noarch.rpm

rpmorphan

rpmorphan ist ein Programm für fortgeschrittene Nutzer, das einem ähnlich wie package-cleanup oder deborphan auf Debian-Systemen dabei hilft, das System zu entrümpeln.

Da sich rpmorphan in dem Standard-Repository von Fedora befindet, kann es einfach über

su -c'yum install rpmorphan'

installiert werden.

Im direkten Vergleich mit package-cleanup ist rpmorphan jedoch wesentlich mächtiger, was man alleine schon an den möglichen Parametern sieht. So lässt sich die Ausgabe der verwaisten Pakete beispielsweise einschränken oder in einer einfachen GUI präsentieren.

Nichts desto trotz auch hier der Hinweis, das wir keine Verantwortung dafür übernehmen, falls sich jemand mit rpmorphan das System „zerschießt“ oder sonst wie unbrauchbar macht.

rpmfusion jetzt auch offiziell für Fedora 15

Wie Marcos Felipe Rasia de Mello heute auf der Users-Liste von rpmfusion kurz und bündig bekanntgegeben hat, ist das Repository für Fedora 15 online.

Wer rpmfusion anhand unserer Anleitung für Fedora 15 eingerichtet und die GPG-Prüfung deaktiviert hat, kann diese nun wieder aktivieren.