CryptKeeper: Handling von EncFS-Volumes einfach gemacht

Bei CryptKeeper handelt es sich um kein kleines Tool, das sich nach dem Start im Benachrichtigungsbereich des Desktops einnistet und das schnelle und bequeme Ein- und Aushängen von EncFS-Volumes erlaubt.

CryptKeeper kann mittels

su -c'yum install cryptkeeper'

aus dem Fedora Repository installiert werden.

Nach dem Start verbirgt sich das Programm hinter einem unscheinbaren Schlüssel-Symbol im Benachrichtigungsbereich. Per Klick auf das Icon können

  • EncFS-Volumes ein- oder ausgehängt,
  • bestehende EncFS-Volumes in das Programm importiert oder
  • neue EncFS-Volumes erstellt

werden. Über einen Rechtsklick gelangt man schnell in die Einstellungen, wo man u.a. den bevorzugten Dateimanager sowie ein paar weitere Optionen einstellen kann.

CryptKeeper Optionen

Wer des öfteren mit EncFS-Volumes arbeitet, sollte sich CryptKeeper auf jeden Fall einmal anschauen.

Chromium unter Fedora 16 nutzen

Tom „Spot“ Callaway stellt in seinem persönlichen Repository zwar Chromium Builds für Fedora 16 bereit, jedoch erhält man beim Start im Terminal folgende Fehlermeldung

execv failed: Permission denied

Um das Problem zu lösen, muss der SELinux Kontext für die Chromium Sandbox korrigiert werden. Das geschieht über folgenden Befehl

su -c'chcon -t textrel_shlib_t /usr/lib/chromium-browser/chrome-sandbox'

Anschließend lässt sich Chromium wieder ganz normal starten.

wicd anstatt NetworkManager verwenden

Wer z.B. unter Xfce anstatt des NetworkManager lieber den schlanken wicd nutzen möchte, muss im Grunde nur folgende Schritte beachten:

Zuerst wird wicd aus dem Fedora Repository mittels

su -c'yum install wicd wicd-gtk'

installiert. Anschließend muss der Dienst noch aktiviert werden, was nur als root erledigt werden kann. Dazu sind folgende Kommandos nötig

su -
systemctl enable wicd.service
systemctl start wicd.service

Nun kann wicd über das grafische Frontend konfiguriert werden. Um schlussendlich den NetworkManager zu deaktivieren, sind folgende Kommandos notwendig

su -
systemctl stop NetworkManager.service
systemctl disable NetworkManager.service

Fortan werden die Netzwerkverbindungen von wicd anstatt NetworkManager verwaltet.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

aktuelle pino Builds für Fedora 15

Da es von pino 0.3 bislang noch keine stabile Version gibt und die Version im Fedora Repository nicht mehr ganz taufrisch ist, kann man sich aus dem persönlichen Repository von Cleiston Lima mit aktuelleren1 Builds von pino 0.3 versorgen.

Um das Repository nutzen zu können, sind folgende Schritte notwendig:

su -
cd /etc/yum.repos.d
wget http://repos.fedorapeople.org/repos/cleitonlima/pino/\
fedora-pino.repo

Anschließend kann man pino ganz normal über yum installieren und aktualisieren.

  1. potentiell instabilen []

Die Status-Symbole der Gnome-Shell mit Pidgin nutzen

Die Status-Symbole der Gnome-Shell funktionieren bekanntlich nur mit Empathy. Bis jetzt. Seit kurzem gibt es im Updates-Testing Repository das Paket gnome-shell-extension-pidgin, welches u.a. ein Plugin für Pidgin installiert und die Funktionalität der Status-Symbole auch für Pidgin-Nutzer nutzbar macht.

Um das Paket zu installieren, ist folgendes Kommando notwendig

su -c'yum install gnome-shell-extension-pidgin \
--enablerepo=updates-testing'

Anschließend müssen sowohl Pidgin als auch die Gnome-Shell neu gestartet und in Pidgin das Plugin „Gnome Shell Connector“ aktiviert werden.

Firefox 5 unter Fedora 15 nutzen

Wer nicht erst bis Fedora 16 warten möchte, um den jüngsten Spross der Firefox-Familie nutzen zu können, der kann sich die Version 5 von Firefox parallel zur Version 4 die von Fedora ausgeliefert wird, aus dem persönlichen Repository von Tom „Spot“ Callaway installieren.

Dazu sind folgende Schritte notwendig:

su -
wget -P /etc/yum.repos.d/ http://repos.fedorapeople.org/repos/\
spot/firefox5/fedora-firefox5.repo
yum install firefox5

Anschließend lässt sich die 5er Version von Firefox einfach über firefox5 starten.

inoffizielles yum-Repository für Opera

Opera stellt seinen beliebten Browser zwar als rpm zum Download bereit, jedoch muss man diesen dann selber von Hand aktualisieren, sobald es eine neue Version gibt.

Wer diesen Aufwand scheut, dem sei das Repository von Matthias Summer nahe gelegt. Nachdem das Repository mittels

su -
cd /etc/yum.repos.d
wget http://www.beduine.de/repository/beduine.repo

installiert ist, kann man Opera einfach über die Paketverwaltung mittels

su -c'yum install opera'

installieren werden. Fortan wird man automatisch mit der jeweils aktuellsten Version aus dem Repository versorgt.