Google Chrome unter Fedora installieren

Wer Google Chrome als Browser nutzen und unter Fedora über die Paketverwaltung installieren möchte, muss zuerst mittels

su -c'nano /etc/yum.repos.d/google-chrome.repo'

eine .repo-Datei mit folgendem Inhalt erstellen

[google-chrome]
name=google-chrome
baseurl=http://dl.google.com/linux/chrome/rpm/stable/$basearch
enabled=1
gpgcheck=1
gpgkey=https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

Falls man ein 64bit System nutzt, muss in der baseurl lediglich das i386 durch x86_64 ersetzt werden.

Nachdem man die repo-Datei gespeichert hat, kann man Google Chrome über einen der folgenden Befehle installieren:

su -c'yum install google-chrome-stable'
su -c'yum install google-chrome-beta'
su -c'yum install google-chrome-unstable'

Je nachdem, welchen der Befehle man ausführt, wird entweder die aktuellste Stabile, Beta oder Entwickler-Version von Chrome installiert und zukünftig beim Erscheinen von Updates auch über die Paketverwaltung aktualisiert.

RPM Fusion für Fedora 15

Momentan hat das Zusatz-Repository RPM Fusion noch keine stabile Version für Fedora 15 veröffentlicht. Wer das Repository installiert, wird von einer Fehlermeldung begrüßt.

Um jedoch nicht auf die Pakete von RPM Fusion verzichten zu müssen, gibt es einen Workaround.
1. Installation wie immer:

su -c 'yum localinstall --nogpgcheck \
http://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-stable.noarch.rpm \
http://download1.rpmfusion.org/nonfree/fedora/rpmfusion-nonfree-release-stable.noarch.rpm'

2. Nun deaktivieren wir die Überprüfung der GPG-Signatur. Hierzu öffnen wir als root die Repo-Datei mit einem Texteditor:

# vim /etc/yum/repos.d/rpmfusion-nonfree.repo

und setzen den Wert „gpgcheck“ auf „0“.
Also:

gpgcheck=0

Speichern – fertig!

Alternativ kann man die GPG-Schlüssel auch manuell installieren:

su -c'rpm --import http://commondatastorage.googleapis.com/xenodecdn/
RPM-GPG-KEY-rpmfusion-free-fedora-15'
su -c'rpm --import http://commondatastorage.googleapis.com/xenodecdn/
RPM-GPG-KEY-rpmfusion-nonfree-fedora-15'

Der Vorteil hierbei ist, das man nicht daran denken braucht, die GPG-Prüfung wieder einzuschalten, sobald das Release-Rpm von rpmfusion aktualisiert wird.

Chromium-Stable für Fedora

Neben seinem Chromium-Repository, welches sich aus dem „unstable“ Zweig von Chromium speist, bietet Tom „Spot“ Callaway seit kurzem auch ein Chromium-Stable Repository an, welches den „stable“ Zweig von Chromium nutzt.

Um das chromium-stable Repository zu nutzen, muss man sich zuerst das Repo-File mittels

su-
cd /etc/yum.repos.d
wget http://repos.fedorapeople.org/repos/spot/chromium-stable/
fedora-chromium-stable.repo

herunterladen.

Falls man bereits das chromium Repository nutzt, sollte man dieses entweder deaktivieren oder die Repo-Datei löschen, damit yum nicht bei nächster Gelegenheit ein Update auf die unstable Version von Chromium durchführt. Zum Schluss muss man entweder die vorhandene Chromium Version mittels

su -c'yum erase chromium chromium-libs v8'

deinstallieren oder alternativ mittels

su -c'yum downgrade chromium chromium-libs v8'

ein Downgrade von Chromium durchführen.

Falls man bislang Chromium noch nicht installiert hat, kann man dies nun mittels

su -c'yum install chromium'

nachholen.

Chromium für Fedora 14

Wer Chromium unter Fedora nutzen möchte, muss momentan auf das persönliche Repository von Tom „Spot“ Callaway zurückgreifen, da Chromium aus verschiedenen Gründen (>>klick) nicht Bestandteil der offiziellen Fedora Repositories ist.

Um das Repository einzurichten und Chromium zu installieren, sind folgende Schritte notwendig:

su -
cd /etc/yum.repos.d/
wget http://repos.fedorapeople.org/repos/spot/chromium/
fedora-chromium.repo

Anschließend kann man Chromium über

yum install chromium

installieren.

Firefox 4.0 Beta 11 für Fedora verfügbar

Der Franzose Remi hat in seinem Yum-Repository die aktuelle Beta 11 von Firefox 4 als RPM bereitgestellt. In seinem Blog beschreibt er, wie man die kommende Version des beliebten Open Source-Browsers parallel zur derzeit stabilen Version 3.6.13 installiert:

1. Für Fedora 14 lädt man sich das Auto-Konfigurationspaket direkt im Browser oder im Terminal herunter und installiert es:

$ su -
# wget http://rpms.famillecollet.com/remi-release-14.rpm
# rpm -i remi-release-14.rpm

2. Falls man Firefox 4 bereits installiert hatte, löscht man diesen vorab:

yum remove firefox4
yum --enablerepo=remi install firefox4

Somit hat man künftig auch zwei Einträge im Anwendungen-Menü.

3. Wer Firefox 3 direkt auch loswerden möchte, verwendet die folgenden Befehle:

yum remove firefox firefox4
yum --enablerepo=remi,remi-test install firefox

4. Abschließend lässt sich die aktuelle 4er-Beta wie gewohnt installieren:

yum install firefox4

Die benötigte Version 2 von xulrunner wird ebenfalls parallel zu stabilen v1 installiert. Zum Vergleich von Firefox 3 und 4 hat Remi einige Benchmarks von seinem Intel Core i5 760 mit 2.80GHz veröffentlicht. Hier ein Auszug:

V8
Mehr ist besser
SunSpider
Weniger ist besser
Kraken
Weniger ist besser
Firefox 3.6.133941 435.3 ms60 490.3 ms
Firefox 4.0b115 050231.9 ms4 734.2 ms

Habt ihr schon Erfahrungen mit Firefox 4? Könnt ihr die gesteigerte Geschwindigkeit aus Remis Benchmark bestätigen?