Führungswechsel bei Fedora

Jared K. Smith hat heute auf der Fedora-Liste für Ankündigungen bekanntgegeben, das er die Leitung des Fedora-Projektes an Robyn Bergeron abgeben wird.

Bergeron war bislang vor allem in den Marketing und Cloud SIGs aktiv und dürfte dadurch keine unbekannte innerhalb des Fedora-Projektes sein. Nebenbei ist sie die erste Frau, die ein Linux-Distributions-Projekt leitet.

Wir sind nicht tot :-)

Auch wenn es hier zur Zeit relativ ruhig ist, liegt dies nicht daran, das wir das Projekt heimlich still und leise beerdigt haben. Vielmehr ist das „Problem“, das es momentan relativ wenig bis gar nichts zu bloggen gibt. Unsere System laufen stabil, es gibt keine Probleme zu umschiffen, deren Lösung es wert wäre, verbloggt zu werden.

Aber mit dem Release von Fedora 16 wird es sicherlich wieder mehr zu lesen geben. Frei nach dem Motto:

Neue Versionen, neue Probleme, neue Lösungen :mrgreen:

18.06.2011: Deadline zum Akzeptieren des FPCA

Stephen Smoogen weißt in seinem Blog nochmals darauf hin, das die Frist zum Akzeptieren des Fedora Project Contributor Agreements am 18.06.2011 endet. Wer dem FCPA bis zu diesem Zeitpunkt nicht zugestimmt hat, muss mit folgenden Konsequenzen rechnen:

  • Der Zugriff auf (das Backend von) FedoraPeople wird entzogen
  • Die @fedoraproject.org Mail-Adresse wird gelöscht
  • Der Zugriff auf die meisten Gruppen des Fedora Projektes wird entzogen

Die Zustimmung zum FCPA kann bequem über das Fedora-Account-System (FAS) gegeben werden.

Neuregleung für Beiträge zu Fedora

Wie Pro-Linux berichtet, hat das Fedora-Projekt eine Änderung der Vereinbarung zwischen dem Projekt und beitragenden beschlossen.

Das neue Fedora Project Contributor Agreement (FPCA) soll das inzwischen veraltete und komplizierte Individual Contributor License Agreement ersetzen, das zu einer Zeit geschrieben wurde, als das Fedora Projekt noch nicht existierte. Das FPCA stellt keine Lizenz im eigentlichen Sinne da, da es lediglich sicherstellen soll, das Beiträge zu Fedora unter einer akzeptable und hinreichend freien Lizenz stehen. Für Beiträge, bei denen keine Lizenz angegeben wird, verwendet das Fedora Projekt entweder die MIT-Lizenz für Code-Beiträge oder für sonstige Beiträge die Creative Commons ShareAlike 3.0 unported1.

Wer dem neuen Agreement nicht zustimmt, verliert seinen Status als Projektmitarbeiter oder -Botschafter und somit auch den Zugang zu den Fedora-Diensten.

  1. ohne den Absatz 4d []

Fedora nimmt am GSoC 2011 teil

Das Fedora Projekt wird sich mit einigen Projekten an Googles Summer of Code (GSoC) 2011 beteiligen.

Eine Liste der möglichen Projekte kann man hier (>>klick) einsehen. Wer als Student am GSoC teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 28.03.2011 für ein Stipendium entscheiden. Anschließend beginnt die offizielle Bewerbungsphase. Die eigentliche Arbeit an den Ideen beginnt am 23.05.2011.