Flash Plugin v11 ist unbrauchbar [Update]

Zumindest auf meinem Fedora 16 System habe ich mit folgenden Problemen beim Flash Player 11 zu kämpfen:

  • Der Browser friert immer wieder beim Laden von Webseiten für gefühlt eine Minute oder länger ein
  • Die Wiedergabe von YouTube Videos funktioniert gar nicht

Als Übergangslösung, bis Adobe eine brauchbare Version des Plugins bereitstellt, habe ich Gnash installiert. Damit funktionieren wenigstens die YouTube Videos wieder.

Update

Es scheint so, als ob es sich hierbei um ein Problem mti SELinux handelt. Zumindest existiert ein entsprechender Bugzilla-Eintrag für diese Problem.

Update 2

Das Problem lässt sich bis zum Update der SELinux Policies durch folgendes Kommando selber beheben:

su -c'chcon -t textrel_shlib_t '/usr/lib/flash-plugin/libflashplayer.so''

System entrümpeln: nspluginwrapper

Wer ein 32bit System besitzt und Firefox für den Zugriff auf das Internet nutzt, kann das Plugin nspluginwrapper bedenkenlos entfernen, sofern es bei ihm installiert ist.

Um das Plugin zu entfernen, ist lediglich folgendes Kommando nötig

su -c'yum remove nspluginwrapper'

Falls jedoch (auch) andere Browser wie z.B. Epiphany genutzt werden, kann es durchaus sein, das nach der Deinstallation von nspluginwrapper Flash und andere Plugins nicht mehr funktionieren. Zumindest Epiphany greift auch auf 32bit Systemen auf nspluginwrapper zurück, um das Flash-Plugin zu nutzen. In diesem Fall muss nspluginwrapper wieder installiert werden.

Update-Benachrichtigungen unter Xfce4 nachrüsten

Um die fehlenden Update-Benachrichtigungen unter Xfce nach zurüsten, ist ein kleiner Trick nötig.

Zuerst kopieren wir das Script yumnotifier aus Matty’s Blog. Es empfiehlt sich jedoch, die Zeile

if [ -s ${WORK} ]

durch

if [ $? -ne "0" ]

zu ersetzen, damit auch tatsächlich nur dann eine Benachrichtigung erzeugt wird, wenn neue Updates vorhanden sind. Darüber hinaus muss noch in der Zeile

ADMIN="matty"

„matty“ durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden. Als nächstes machen wir das Skript mittels

chmod +x <Skript>

ausführbar und legen für den Benutzer root einen Crontab an, der das Skript stündlich ausführt.

su -
chrontab -e

der Crontab selber sieht wie folgt aus:

0 * * * * <Pfad zum Skript>

Um die Benachrichtigungen lesen zu können, legen wir zum Schluss in unserem Mail-Client ein zusätzliches Mail-Konto für Unix-Movemails an. Fortan werden wir auch unter Xfce4 wieder regelmäßig über neue Updates informiert.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Die Status-Symbole der Gnome-Shell mit Pidgin nutzen

Die Status-Symbole der Gnome-Shell funktionieren bekanntlich nur mit Empathy. Bis jetzt. Seit kurzem gibt es im Updates-Testing Repository das Paket gnome-shell-extension-pidgin, welches u.a. ein Plugin für Pidgin installiert und die Funktionalität der Status-Symbole auch für Pidgin-Nutzer nutzbar macht.

Um das Paket zu installieren, ist folgendes Kommando notwendig

su -c'yum install gnome-shell-extension-pidgin \
--enablerepo=updates-testing'

Anschließend müssen sowohl Pidgin als auch die Gnome-Shell neu gestartet und in Pidgin das Plugin „Gnome Shell Connector“ aktiviert werden.

yum-plugin-remove-with-leaves

Für yum gibt es eine Vielzahl an Plugins, von denen ich heute das Plugin „remove with leaves“ kurz vorstellen möchte.

yum-plugin-remove-with-leaves erweitert yum um den zusätzlichen Parameter

remove-leaves

der dafür sorgt, das yum beim Entfernen von Paketen auch die Pakete mit entfernt, die nur (noch) von dem zu entfernenden Paket benötigt werden.

Nachdem das Plugin mittels

su -c'yum install yum-plugin-remove-with-leaves'

installiert wurde, können wir zukünftig unser System sauber halten, im dem wir Pakete und zukünftige Paket-Leichen durch das Kommando

su -c'yum erase <paket> --remove-leaves'

entfernen.

Vorsicht ist bei diesem Plugin dennoch geboten, da es unter Umständen passieren kann, das yum bei einigen Paketen beispielsweise den halben Gnome-Desktop mit entfernen möchte. In diesem Fall sollte das zu entfernende Paket wie bisher ohne den Parameter

--remove-leaves

entfernt werden.

Nichts desto trotz auch hier der Hinweis, das wir keine Verantwortung dafür übernehmen, falls sich jemand mit diesem yum Plugin das System „zerschießt“ oder sonst wie unbrauchbar macht.

Fedora 15: Flash-Plugin in Epiphany 3 nutzen

Das Flash-Plugin von Adobe wurde in Epiphany 3.0 auf eine Blacklist gesetzt, da Adobe Flash GTK2 nutzt, Epiphany 3.0 jedoch GTK3, was zu Problemen führen kann. Mit Epiphany 3.0.1 wurde Adobe Flash zwar von der Blacklist entfernt, jedoch benötigt man nun nspluginwrapper, um Flash in Epiphany nutzen zu können.

Falls das entsprechende Paket noch nicht installiert ist, kann man dies über

su -
yum install nspluginwrapper

nachholen. Anschließend funktioniert das Flash-Plugin wieder in Epiphany.

Fedora 15: Kein Mozilla-Plugin für VLC

Nutzer von Mozilla Firefox und VLC werden unter Fedroa 15 wohl auf das Mozilla-Plugin für VLC verzichten müssen. Laut einem entsprechenden Bugzilla-Eintrag ist das Plugin nicht mit Xulrunner 2.0/Firefox 4.0 kompatibel. Und da sich zur Zeit kaum jemand um das Plugin kümmert, wird sich daran wohl so bald auch nichts ändern.