HipChat

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HipChat ist eine Chat-Software für Teams und andere Gruppen, die laut HipChat bei diversen IT-Größen eingesetzt wird. Seit einiger Zeit ist HipChat für Teams bis maximal 5 Personen kostenlos nutzbar. Seine Stärke spielt HipChat aus, sobald man auch andere Dienste der HipChat Mutter Atlassian, wie z.B. BitBucket, verwendet.

Bislang basierte der Client jedoch auf Adobe AIR, jedoch arbeitet man zur Zeit an einer Umsetzung als native Anwendung und nach der nativen Beta für OS X, die bereits vor einigen Wochen veröffentlicht wurde, gibt es seit heute auch eine Beta der nativen Linux-Version.

© HipChat

Im Gegensatz zu so manch anderem Anbieter stellt HipChat für seinen Linux Client ein yum Repository zur Verfügung.

GFeedline – schlanker Twitter- und Facebook-Client

Wem Gwibber zu überladen ist oder wer generell auf der Suche nach einem schnellen und schlanken Client für Twitter und/oder Facebook ist, sollte einen Blick auf GFeedline werfen. Trotz seiner minimalistischen GUI ist GFeedline ein sehr mächtiger Client, der sowohl die Mehrspaltige Darstellung beherrscht.

Neben der Fähigkeit, die Ausgabe der Tweets/Statusmeldungen durch Themes selber optisch zu gestalten, kann man Filter definieren, um Inhalte anhand bestimmter Kriterien (Inhalt, Sender oder Quelle) herauszufiltern. Als Besonderheit, kann man den Filtern ein Ablaufdatum zuweisen. Sobald dieses abgelaufen ist, wird der jeweilige Filter automatisch gelöscht.

  

GFeedline bekommt man entweder bei Vinzv (momentan nur Pakete für Fedora 17) oder bei mir.

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Gloobus-Preview – Schnellvorschau für den Dateimanager

Neben der Gnome-Komponenten sushi gibt es mit gloobus-preview eine weitere Anwendung für die Schnellvorschau von Dateien. Während sushi ausschließlich über dbus funktioniert und sich somit nur schwer in andere Dateimanager wie z.B. Thunar integrieren lässt, ist gloobus-preview ein normales Programm, das sich auch über die Kommandozeile starten lässt.

Da gloobus-preview sich in den Fedora Repositories befindet, lässt es sich bequem über

su -c'yum install gloobus-preview'

installieren.

Um gloobus-preview in Thunar zu integrieren, müssen wir den Umweg über benutzerdefinierte Aktionen gehen, da Thunar keine Möglichkeit bietet, benutzerdefinierte Shortcuts zu definieren.

Fortan kann man sich über den neuen Menüpunkt „Vorschau“ im Kontextmenü von Thunar die aktuell ausgewählte Datei mit gloobus-preview anzeigen lassen.

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Synapse – kleines Helferlein

Wer Launchy (Win/Mac/Linux) oder Alfred (Mac) kennt, wird Synapse mögen.

Synapse ist ein in Vala geschriebener, semantischer Launcher, der im Hintergrund läuft und sich per STRG+LEERTASTE aufrufen lässt. Über die minimalistische Programmoberfläche lassen sich u.a. Programme oder Web-Suchen starten.

Synapse lässt sich bequem mittels

su -c'yum install synapse'

aus den Fedora Repositories heraus installieren.

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Lightread: Offline client für Google Reader

Bei Lightread handelt es sich um einen offline Client für den Google Reader. Da lightread nicht Bestandteil der Fedora Repositories ist, muss man es entweder selber an der Paketverwaltung vorbei installieren oder man greif auf mein privates Repository zurück, in dem ich ein lightread Paket bereitstelle.

Um lightread aus meinem Repository zu installieren, sind folgende Schritte notwendig:

su -c'yum install http://repo.heiko-adams.de/Fedora/18/noarch/heiko-adams-release-1.0-1.fc18.noarch.rpm'
su -c'yum install lightread'

Beim ersten Start erscheint direkt eine Login-Maske für den Zugriff auf den Google Reader. Nachdem man dort seine Zugangsdaten für den Google Reader eingetragen und auf „Sign in“ geklickt hat, wird anschließend die Liste der abonnierten Feeds abgerufen und die eigentliche Programmoberflache erscheint.

 

Die Programmoberfläche an sich ist sehr schlicht gehalten und bedarf kaum einer Erklärung.

Im linken Teil der Oberfläche befindet sich die Liste der abonnierten Feeds, rechts daneben die Liste der Beitrage des jeweiligen Feeds und wiederum rechts daneben die Anzeige des markierten Beitrags. Oberhalb der abonnierten Feeds befinden sich noch 3 Spezialordner für alle Beiträge aller Feeds, ungelesene Beiträge aller Feeds sowie markierte Beiträge.

Ebenfalls erwähnenswert ist auch die Funktion, die Anzeige der Beiträge mit Hilfe von Instapper Mobilizer auf die Anzeige des Textes zu reduzieren. Dies kann entweder manuell oder automatisch geschehen, sofern die entsprechende Einstellung aktiviert ist.

Hexchat: Alternative zu XChat

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Hexchat ist ein auf XChat basierender IRC-Client. Bis Juli 2012 war Hexchat unter dem Namen XChat-WDK bekannt und ein Windows-Only-Projekt. Da  momentan bei XChat jedoch de-facto keinerlei Weiterentwicklung stattfindet, haben die Macher von Hexchat beschlossen, auch *nix-Systeme zu unterstützen und ihr Projekt in Hexchat umzubenennen.

Das Hexchat-Paket befindet sich momentan noch im updates-testing Repository und kann über folgendes Kommando installiert werden:

su -c'yum install hexchat --enablerepo=updates-testing'

Nachdem man Hexchat installiert hat, kann man seine Einstellungen aus XChat mit folgenden Befehlen in Hexchat übernehmen:

cp -r ~/.xchat2/ ~/.config/hexchat/
mv ~/.config/hexchat/xchat.conf ~/.config/hexchat/hexchat.conf

Beim nächsten Start sollte Hexchat sich wie XChat mit den entsprechend konfigurierten IRC-Netzweken verbinden und die gewohnten IRC-Räume betreten.

Mundus: Home-Verzeichnis entrümpeln leicht gemacht

Mundus ist ein sehr hilfreiches Tool für alle, die gerne Software ausprobieren und gerne die Überreste der wieder deinstallierten Programme aus dem Home-Verzeichnis entfernen möchten.

Mundus ist (noch) nicht Bestandteil der Fedora-Repositories und muss somit von der Herstellerseite heruntergeladen und anschließend mittels

su -c'yum localinstall /home/$Benutzername/Downloads/mundus-2.2.0-1.noarch.rpm'

installiert werden. Wobei $Benutzername durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden muss.

Beim ersten Start muss man die so genannten Module, welche die benötigten Informationen für die insgesamt 114 unterstützten Programme enthalten, aktualisieren, was je nach Internetanbindung relativ zügig vonstatten gehen sollte. Anschließend kann man in der übersichtlich gestalteten Oberfläche die Programme auswählen, deren Konfigurationsdateien man entfernen möchte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Dateien vorher sichern.

Idealerweise kann Mundus auch die Konfigurationen von noch installierten Programmen entfernen, was insbesondere bei „zerschossenen“ Konfigurationen hilfreich sein dürfte.

Nichts desto trotz auch hier der Hinweis, das wir keine Verantwortung dafür übernehmen, falls sich jemand mit Mundus das System “zerschießt” oder sonst wie unbrauchbar macht.