Schlagwort-Archiv: Nutzer

LXDM Autologin aktivieren

Um die Autologin Funktion des LXDM zu aktivieren, sind folgende Schritte notwendig:

Zuerst muss sichergestellt werden, das im Home-Verzeichnis des Benutzers, der automatisch eingeloggt werden soll, die Datei .dmrc existiert und das der Schlüssel Session den gewünschten Wert hat. Falls die Datei nicht existiert, muss sie folgenden Inhalt1 enthalten:

[Desktop]
Language=de_DE.UTF-8
Layout=de    nodeadkeys
Session=xfce

Im nächsten Schritt muss die Datei /etc/lxdm/lxdm.conf bearbeitet werden. Da hierfür root-Rechte notwendig sind, hilft uns folgendes Kommando

su -c'nano /etc/lxdm/lxdm.conf'

Nun muss lediglich unter [Base] der Schlüssel autologin entkommentiert werden. Als Wert für den Schlüssel tragen wir den Benutzernamen ein, der automatisch eingeloggt werden soll.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. Die einzelnen Werte können natürlich den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. []

IMHO: Die AusweisApp und Linux: Ein Trauerspiel!

Mitte des Jahres war es endlich so weit: Die Linux-Version der AusweisApp für Linux wurde nach langem Warten veröffentlicht. Seit dem sind knapp 6 Monate vergangen und zu den damals veröffentlichen Paketen für Debian und Ubuntu hat sich zwischenzeitlich nur ein Paket für OpenSuse gesellt. Pakete für andere Distributionen aus den Top-10 von Distrowatch sucht man hingegen nach wie vor vergebens.

Ebenfalls wenig Vertrauenerweckend sind auch folgende Sätze, die man auf der Download-Seite lesen “darf”:

Hinweis für Nutzer von Ubuntu 11.04 und 11.10
Der Fenstermanager unity wird nicht unterstützt (siehe FAQ-Eintrag).

Oder etwa

Die aktuelle Version 1.5 der AusweisApp für Windows unterstützt den Internetbrowser Firefox 7. Eine Lösung für die Linux Distributionen wird derzeit erarbeitet.

Auch wenn man über Unity geteilter Meinung sein darf, so gibt es doch kein sehr gutes Bild ab, wenn eine Anwendung (aus welchen Gründen auch immer) eine oder mehrere Benutzeroberflächen nicht unterstützt.

Aber auch der Umstand, das es bei der Linux-Version einer anderen “Lösung” bedarf, als bei der Windows-Version, um die Anwendung zum Firefox 7 kompatibel zu machen, wirkt nicht wirklich professionell. Zumindest, wenn es darum geht, Software für mehrere Plattformen parallel zu entwickeln. Das die Linux-Version zumindest bei den Versionsnummern hinterherhinkt, fällt da schon nicht mehr arg ins Gewicht.

Liebes BIS, so wird das nix mit der gewünschten Akzeptanz des ePerso. Warum sollte ich mir diesen ach so tollen Personalausweis früher als nötig zulegen, wenn ich ihn nicht mit dem Betriebssystem meiner Wahl nutzen kann? Für die fälligen 29 Euro findet sich garantiert eine bessere Verwendung :mrgreen:

Vielleicht sollte Fedora-Blog.de eine Presseanfrage1 an das verantwortliche BSI richten, ob und wann weitere Distributionen unterstützt werden oder wie man sich als Nutzer einer (noch) nicht unterstützten Distribution verhalten soll, wenn man den ePerso im Internet nutzen möchte ;-)

  1. oder zumindest eine Anfrage im Namen von Fedora-Blog.de []

Update-Benachrichtigungen unter Xfce4 nachrüsten

Um die fehlenden Update-Benachrichtigungen unter Xfce nach zurüsten, ist ein kleiner Trick nötig.

Zuerst kopieren wir das Script yumnotifier aus Matty’s Blog. Es empfiehlt sich jedoch, die Zeile

if [ -s ${WORK} ]

durch

if [ $? -ne "0" ]

zu ersetzen, damit auch tatsächlich nur dann eine Benachrichtigung erzeugt wird, wenn neue Updates vorhanden sind. Darüber hinaus muss noch in der Zeile

ADMIN="matty"

“matty” durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden. Als nächstes machen wir das Skript mittels

chmod +x <Skript>

ausführbar und legen für den Benutzer root einen Crontab an, der das Skript stündlich ausführt.

su -
chrontab -e

der Crontab selber sieht wie folgt aus:

0 * * * * <Pfad zum Skript>

Um die Benachrichtigungen lesen zu können, legen wir zum Schluss in unserem Mail-Client ein zusätzliches Mail-Konto für Unix-Movemails an. Fortan werden wir auch unter Xfce4 wieder regelmäßig über neue Updates informiert.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

GDM AutoLogin unter XFCE aktivieren

Den automatischen Login des GDM kann man als Gnome-User relativ einfach über die Gnome-Systemeinstellungen aktivieren oder deaktivieren. Wer jedoch z.B. XFCE nutzt, schaut erst einmal in die Röhre, da es dort anscheinend kein Konfigurationswerkzeug für den GDM gibt.

Um jedoch den automatischen Login zu aktivieren, muss lediglich die custom.conf, welche unter /etc/gdm zu finden ist, ein wenig ergänzt werden

su -c'nano /etc/gdm/custom.conf'

Im Abschnitt [daemon] sind lediglich die beiden Zeilen

AutomaticLoginEnable=true
AutomaticLogin=<username>

einzufügen. Wobei für <username> der Benutzername, der automatisch angemeldet werden soll, einzusetzen ist ;-)

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Die Status-Symbole der Gnome-Shell mit Pidgin nutzen

Die Status-Symbole der Gnome-Shell funktionieren bekanntlich nur mit Empathy. Bis jetzt. Seit kurzem gibt es im Updates-Testing Repository das Paket gnome-shell-extension-pidgin, welches u.a. ein Plugin für Pidgin installiert und die Funktionalität der Status-Symbole auch für Pidgin-Nutzer nutzbar macht.

Um das Paket zu installieren, ist folgendes Kommando notwendig

su -c'yum install gnome-shell-extension-pidgin \
--enablerepo=updates-testing'

Anschließend müssen sowohl Pidgin als auch die Gnome-Shell neu gestartet und in Pidgin das Plugin “Gnome Shell Connector” aktiviert werden.

Das IM-Logo der Gnome-Shell

In der Gnome-Shell befindet sich ein Icon mit dem Benutzernamen, mit dessen Hilfe man u.a. auf die Systemeinstellungen zugreifen oder den Rechner neu-starten kann. Direkt unterhalb das Namens befinden sich jedoch noch die Menü-Punkte “Verfügbar” und “Beschäftigt”, die subjektiv jedoch keine Funktion zu haben scheinen.

Mit diesen beiden Menü-Punkten kann man den Online-Status von Empathy schnell und einfach ändern. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn wenn man entweder Empathy in den Autostart der Gnome-Shell hinzufügt oder die Gnome-Shell jedes mal neu-startet, sobald man Empathy gestartet hat.

Um Empathy zum Autostart der Gnome-Shell hinzu zu fügen, starten wir zuerst das entsprechende Konfigurations-Werkzeug indem wir die F2-Taste betätigen und anschließend

gnome-session-properties

eingeben. Nun legen wir über “Hinzufügen” einen neuen Autostart-Eintrag für Empathy an. Als Name geben wir beispielsweise “Empathy” ein, als Befehl geben wir

empathy -h

ein. Der Parameter “-h” veranlasst Empathy, weder die Kontaktliste noch irgendwelche Dialog-Boxen beim Start anzuzeigen.

Anschließend funktionieren auch die beiden Status-Einträge wie gewünscht.

EoL für Fedora 13 am 24.06.2011

Wie Kevin Fenzi auf der Announce Liste bekanntgegeben hat, endet der Lebenszyklus von Fedora 13 am 24.06.2011. Ab diesem Datum wird es folglich keine Updates mehr für Fedora 13 geben. Nutzer, die noch Fedora 13 einsetzen, sollten nach Möglichkeit auf eine neuere Version von Fedora upgraden, um auch weiterhin mit Updates versorgt zu werden.