Schlagwort-Archiv: native

HipChat

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

HipChat ist eine Chat-Software für Teams und andere Gruppen, die laut HipChat bei diversen IT-Größen eingesetzt wird. Seit einiger Zeit ist HipChat für Teams bis maximal 5 Personen kostenlos nutzbar. Seine Stärke spielt HipChat aus, sobald man auch andere Dienste der HipChat Mutter Atlassian, wie z.B. BitBucket, verwendet.

Bislang basierte der Client jedoch auf Adobe AIR, jedoch arbeitet man zur Zeit an einer Umsetzung als native Anwendung und nach der nativen Beta für OS X, die bereits vor einigen Wochen veröffentlicht wurde, gibt es seit heute auch eine Beta der nativen Linux-Version.

© HipChat

Im Gegensatz zu so manch anderem Anbieter stellt HipChat für seinen Linux Client ein yum Repository zur Verfügung.

Spotify Client für Fedora 16

Spotifiy läuft ja schon seit einer Weile in Österreich und soll demnächst auch in Deutschland starten.

Linux-User werden sich wohl freuen – native Linux-Unterstützung lockt! Zwar gibt es die vorerst nur für Premium- und Unlimited-Kunden, aber bei Spotify wird an der Einschränkung gearbeitet.

Leider verstehen immer noch zuviele unter “Linux-Unterstützung” “läuft unter Ubuntu” und warten Repositories für andere Distros dementsprechend lasch. Daher ist es wichtig, das offizielle Repository NICHT zu verwenden, da dort scheinbar bei Fedora 14 bereits Schluß ist.

Stattdessen ist “the alien way” einzuschlagen: Das Debian-Paket umzuwandeln hat einwandfrei funktioniert. In einzelnen Schritten sieht das in etwa so aus:

Git installieren

# yum -y install perl-ExtUtils-MakeMaker gcc qt-webkit rpm-build git

Alien bauen und installieren

# cd /tmp
# git clone git://git.kitenet.net/alien
# cd alien
# perl Makefile.PL; make; make install

Spotify holen. Im Verzeichnis http://repository.spotify.com/pool/non-free/s/spotify/ ist sowohl die 32Bit-, als auch die 64Bit-Variante

# wget http://repository.spotify.com/pool/non-free/s/spotify/spotify-client-qt_0.6.6.10.gbd39032.58-1_i386.deb
# /usr/local/bin/alien --to-rpm spotify-client-qt_0.6.6.10.gbd39032.58-1_i386.deb
# rpm -Uvh --nodeps spotify-client-qt-0.6.6.10.gbd39032.58-2.i386.rpm
# ln -s /usr/lib/libssl.so.1.0.0g /usr/lib/libssl.so.0.9.8
# ln -s /lib/libcrypto.so.1.0.0g /lib/libcrypto.so.0.9.8

Für die 64Bit-Variante ist der lib-Pfad natürlich lib64.

Jetzt kann Spotify ganz normal gestartet werden. Der Urheber des ursprünglichen Guide beschreibt dann zwar eine Cache corruption, die nach dem ersten Start auftritt, allerdings konnte ich diesen Fehler nicht nachvollziehen.