Bug in Gnome-Shell 3.10.3-1.fc20

Im Update auf die Gnome-Shell Version 3.10.3-1.fc20 steckt ein Fehler, der dafür sorgt, das Prozesse wie Conky, die eigentlich im Hintergrund laufen, im Task-Switcher (Alt+Tab) und der Aktivitätsübersicht angezeigt werden. Besonders ärgerlich ist dieser Bug, wenn man die Anzeige von Icons auf dem Desktop aktiviert hat, da sich Nautilus in dem Fall in der Aktivitätsübersicht nur noch per Rechtsklick und „Neues Fenster“ oder eines der Icons auf dem Desktop öffnen lässt.

Um das Problem zu umgehen, bis ein Update für das Problem veröffentlicht wird, muss man ein Downgrade der Gnome-Shell und Mutter mittels

su -c'yum downgrade gnome-shell mutter'

durchführen und anschließend die Gnome-Shell mittels ALT+F2 und „r“ (ohne Anführungszeichen) neu starten.

Streit um die Aufnahme von Cinnamon und muffin

Um die Aufnahme von Linux Mint Entwicklern gepflegten Cinnamon (Gnome-Shell Fork) und Muffin (Mutter Fork) ist innerhlab des Fedora Projektes ein Streit entbrannt.

Christoph Wickert, der der Aufnahme dieser beiden Forks skeptisch gegenübersteht, führt als Hauptargument den Verstoß gegen mindestens eine Fedora-Richtlinie beim Erstellen der rpm Pakete der beiden Projekte an. Ferner bemängelt Wickert unter anderem, das Cinnamon und Muffin kaum in der Lage sein werden, mit dem hohen Tempo, welches das Gnome-Projekt vorlegt, Schritt zu halten.

Wickert hat zwischenzeitlich FESCO um eine generelle Stellungnahme zur Aufnahme von Forks in Fedora gebeten, um das Thema endgültig zu klären.

Bye bye Metacity

Wie Pro-Linux berichtet, plant das Gnome Projekt mit der Version 2.28 den Window Manager "Mutter" als Alternative zum aktuellen Standard-Window-Manager Metacity anzubieten. Ferner soll Mutter ab Gnome 3.0 als neuer Standard-Window-Manager eingesetzt werden. Bei Mutter handelt es sich um einen Metacity Fork, der die Clutter-Bibliothek unterstützt und deshalb auch als Version 3 von Metacity angesehen werden kann.

Mit dem Erscheinen von Gnome 2.28 soll Metacity 2 in den Wartungsmodus gehen und nur noch Fehlerkorrekturen erhalten, sofern sich niemand findet, der Metacity 2 weiterentwickeln will.