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IMHO: TeamViewer für Fedora: Etikettenschwindel

Wer Besitzer eines 64bit Systems ist und aus welchen Gründen auch immer den TeamViewer installieren muss, wird beim Besuch der Download-Seite im ersten Moment stutzen. Während es für SuSE(!) und Debian/Ubuntu jeweils seperate Downloads für die 32- und 64bit Versionen gibt, bekommt man als Fedora Nutzer nur einen einzigen Download angeboten, der dann auch noch als

Red Hat, Fedora, Mandriva (32/64-Bit)

etikettiert ist, was im ersten Moment super klingt.

Bei näherem Nachdenken kommen einem aber erste Zweifel. Ein Paket sowohl für 32- als auch für 64bit Systeme? Wie soll das gehen, wenn doch beim Erstellen des Paketes und nicht erst während der Installation entschieden wird, für welche Architektur das jeweilige Paket ist? Und spätestens bei der Installation kommt dann das böse Erwachen, da das angebliche Kombi-Paket unzählige i6861 Pakete erfordert und yum diese auch brav mit installieren möchte.

Ich weiss ja nicht, wie die Leser dieses Blogs das sehen, aber für mich ist so etwas einfach nur ein absolut peinlicher Etikettenschwindel. Zumal man es für SuSE ja auch schafft, separate Pakete für die 32- und 64bit Versionen anzubieten. Und SuSE nutzt bekanntlich auch rpm als Paketmanagement.

  1. 32bit Intel-CPUs der Pentium Pro Generation oder neuer []

For sale: Mandriva

Wie die Kollegen von Pro-Linux berichten, steht der französische Linux-Distributor Mandriva offenbar zum Verkauf.

Pro-Linux beruft sich dabei auf einen Artikel des Portals Mandrivalinux-Online.org (MLO) laut dem sich die bekannten finanziellen Probleme in der letzten Zeit derart dramatisch zugespitzt haben,  das die Firma jetzt zum Verkauf steht. Mit der britischen Firma Light App sowie der Linagora-Gruppe stehen auch schon erste Interessenten bereit.

RPM bekommt Soft-Dependencies

Wie die Linux Community berichtet, haben sich im Rahmen der OpenSuse Konferenz Mitte September auch einige RPM Entwickler getroffen.

Im Rahmen dieses Treffens wurde unter anderem beschlossen, die von OpenSuse entwickelten und bereits genutzten Soft-Dependencies in die offizielle RPM Distribution zu übernehmen. Soft-Dependencies schlagen im Gegensatz zu "normalen" Dependencies zusätzliche Pakete nur vor, setzen diese aber nicht zwingend für die Installation des eigentlichen Paketes voraus.

Ebenfalls in die offizielle RPM Distribution übernommen werden sollen die von Mandriva entwickelten und bereits eingesetzten Filte-Triggers, die viele Scriptlets überflüssig machen sollen. Hier soll jedoch eine andere Implementierung als die von Mandriva verwendet werden.