abrt = Zeitverschwendung(?)

Ich weiss jetzt nicht, ob das nur mir so geht, aber ich habe immer wieder den Eindruck, das die Benutzung von Fedoras abrt (automatic bug reporting tool) im Grunde reine Zeitverschwendung ist, weil es anscheinend Paket-Maintainer gibt, die solche automatisch erzeugten Bugreports konsequent ignorieren. Und um es mal ganz deutlich zu sagen: das finde ich zum kotzen!

Da lädt man also teilweise mehrere MBs an Daten zu den Retrace-Servern hoch, damit die daraus einen Retrace erzeugen und schreibt anschließend (sofern möglich) eine möglichst präzise Beschreibung, wie es zu dem Absturz kam, nur, damit dann der verantwortliche Maintainer einem den (virtuellen) ausgestreckten Mittelfinger zeigt, weil ihn solche Bugs anscheinend nicht interessieren.

Und um ehrlich zu sein, habe ich auch weder Zeit noch Lust, den Maintainern ständig hinterher zu rennen, damit sie sich mal um die von mir gemeldeten Bugs kümmern. Sobald der Bug im Bugtracker angelegt ist, habe ich meinen Teil fürs erste getan und der Ball liegt bei dem Maintainer, der sich gefälligst darum zu kümmern hat.

Bugs jedoch zu ignorieren, bis sie irgendwann automatisch geschlossen werden, weil die Fedora Version, für welche die Bugreports angelegt wurden, EoL ist, ist auf jeden Fall ein ganz schlechter Stil!

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).