Dropbox Consolen Client installieren

Wie man die Dropbox-Software unter Xfce installiert haben wir bereits hier beschrieben. Jedoch scheint man inzwischen einen zusätzliches Python-Script zu benötigen, wenn man die Software über die Konsole steuern will oder einfach einen anderen Dateimanager als Nautilus nutzt.

Um dieses Python-Script nutzen zu können, muss es zuerst heruntergeladen werden

wget -O ~/.dropbox/dropbox.py "http://www.dropbox.com/download?dl=packages/dropbox.py"

Anschließend setzen wir noch die Berechtigungen, damit nur unser Benutzer das Script ausführen kann

chmod 755 ~/.dropbox/dropbox.py

Eine genaue Übersicht über die Möglichkeiten des Python-Scripts erhält man über folgendes Kommando

~/.dropbox/dropbox.py help

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

LXDM Autologin aktivieren

Um die Autologin Funktion des LXDM zu aktivieren, sind folgende Schritte notwendig:

Zuerst muss sichergestellt werden, das im Home-Verzeichnis des Benutzers, der automatisch eingeloggt werden soll, die Datei .dmrc existiert und das der Schlüssel Session den gewünschten Wert hat. Falls die Datei nicht existiert, muss sie folgenden Inhalt1 enthalten:

[Desktop]
Language=de_DE.UTF-8
Layout=de    nodeadkeys
Session=xfce

Im nächsten Schritt muss die Datei /etc/lxdm/lxdm.conf bearbeitet werden. Da hierfür root-Rechte notwendig sind, hilft uns folgendes Kommando

su -c'nano /etc/lxdm/lxdm.conf'

Nun muss lediglich unter [Base] der Schlüssel autologin entkommentiert werden. Als Wert für den Schlüssel tragen wir den Benutzernamen ein, der automatisch eingeloggt werden soll.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. Die einzelnen Werte können natürlich den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. []

Das System mit pkcon aktualisieren

Seit einigen Versionen nutzt Fedora PackageKit als grafische Oberfläche für das Paketmanagement. Vielen dürfte wahrscheinlich jedoch nicht bekannt sein, das PackageKit mit pkcon auch in der Konsole nutzbar ist.

Um sein System mittels pkcon zu aktualisieren, stehen folgende Kommandos zur Verfügung:

pkcon get-updates
pkcon update

pkcon get-updates prüft, ob neue Updates bereitstehen und gibt gegebenenfalls eine Liste der verfügbaren Updates aus.

Um die Updates zu installieren, wird pkcon mit dem Parameter update aufgerufen, um alle Updates zu installieren. Um nur ein bestimmtes Update zu installieren, wird pkcon als zusätzlichem Parameter der Name des Paketes übergeben. Beispielsweise

pkcon update kernel

Um einen neuen Kernel zu installieren.

Fedora 16: CUPS funktioniert nicht mehr

Nach dem Upgrade auf Fedora 16 kann es vorkommen, das der Cups Dienst anscheinend nicht mehr funktioniert. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, muss zuerst folgendes Kommando ausgeführt werden:

su -c'systemctl status cups.service'

Falls nun unter anderem folgende Zeile zu lesen ist

loaded (/lib/systemd/system/cups.service; disabled)

kann das Problem durch folgende Befehle beseitigt werden

su -c'systemctl enable cups.service'
su -c'systemctl start cups.service'

Ansonsten sollte ein

su -c'systemctl restart cups.service'

reichen, um den Dienst neu zu starten.

Update:

Das Problem ist als Bug 731421 bereits bekannt und sollte inzwischen auch behoben sein.

Touchpad unter XFCE nutzbar machen

Notebook-Besitzer dürften das Problem wahrscheinlich kennen: Sobald unter „Sitzung und Startverhalten“ die Option „Laufzeitumgebung für Gnome beim Start laden“ deaktiviert ist, funktioniert das Touchpad nicht mehr richtig. Man kann zwar den Cursor noch bewegen, aber keine Klicks und Doppelklicks ausführen.

Um das Problem zu lösen, ohne jedes mal beim Start die Gnome Laufzeitumgebung zu laden, muss man lediglich einen Autostart-Eintrag mit folgendem Kommando anlegen

/usr/bin/synclient TapButton1=1 VertEdgeScroll=1 HorizEdgeScroll=1 PalmDetect=1

Ab dem nächsten Neustart des Systems sollte das Touchpad wieder wie gewohnt und gewünscht funktionieren.

Firefox in einer SELinux Sandbox ausführen

Die Sandbox von SELinux ist eine sehr nette Sache, um z.B. Webseiten in einer gesicherten Umgebung zu öffnen und zu verhindern, das der Rest des System durch Malware o.ä. in Mitleidenschaft gezogen wird.

Um beispielsweise Firefox in solch einer Sandbox auszuführen, kann man folgendes Kommando verwenden:

sandbox -t sandbox_web_t -X firefox

Dadurch wird Firefox mit einem „nackten“ Profil, d.h. ohne Erweiterungen etc. in einer Sandbox ausgeführt. Durch den Parameter „-t sandbox_web_t“ wird der Sandbox mitgeteilt, das sie den Zugriff auf das Internet erlauben soll.

Möchte man in der Sandbox ein vorhandenes Profil verwenden, ist dafür folgender Befehl notwendig

sandbox -X -t sandbox_web_t -i /home/<username>/.mozilla/extensions / 
-i /home/<username>/.mozilla/plugins /
-i /home/<username>/.mozilla/firefox/<Profilname>/ 
-i /home/<username>/.mozilla/firefox/profiles.ini firefox

Wobei es zu empfehlen ist, sich für die Sandbox ein separates Profil anzulegen.

(via)

Die Status-Symbole der Gnome-Shell mit Pidgin nutzen

Die Status-Symbole der Gnome-Shell funktionieren bekanntlich nur mit Empathy. Bis jetzt. Seit kurzem gibt es im Updates-Testing Repository das Paket gnome-shell-extension-pidgin, welches u.a. ein Plugin für Pidgin installiert und die Funktionalität der Status-Symbole auch für Pidgin-Nutzer nutzbar macht.

Um das Paket zu installieren, ist folgendes Kommando notwendig

su -c'yum install gnome-shell-extension-pidgin \
--enablerepo=updates-testing'

Anschließend müssen sowohl Pidgin als auch die Gnome-Shell neu gestartet und in Pidgin das Plugin „Gnome Shell Connector“ aktiviert werden.