Kernel 2.6.32 ohne HyperV Treiber?

Wie unter anderem WinFuture berichtet, steht die Aufnahme des von Microsoft unter der GPL veröffentlichten HyperV Treibers für den Linux Kernel auf der Kippe. Der Treiber befindet sich zwar bereits im Staging-Bereich des Kernels und wurde mittel 200 Patches bereits an den Kernel angepasst, jedoch wartet Greg Kroah-Hartman nach eigener Aussage noch auf eine Antwort von Microsoft. Sollte diese nicht bald erfolgen, werde er den Treiber wieder aus dem Kernel 2.6.32 entfernen.

Sicherheitslücke in allen aktuellen Kernel-Versionen [Update]

Wie Golem.de berichtet, wurde im Linux Kernel eine Sicherheitslücke gefunden, von der nach Einschätzung der Entdecker alle Kernelversionen der 2.4 und 2.6er Serie für alle Systemarchitekturen, die seit 2001 veröffentlicht wurden, betroffen sind. Ursache für die Sicherheitslücke ist eine Null-Pointer-Dereferenzierung im Zusammenhang mit der Initialisierung von Sockets für selten verwendete Protokolle.

Ein Patch für diese Lücke existiert zur Zeit lediglich nur im Git Repository des offiziellen Linux Kernels. Es dürfte jedoch nicht sehr lange dauern, bis die Linux Distributionen den Flicken auf Ihre Kernels portiert haben und entsprechende Updates ausliefern.

Update: Fedora User, die den vom Fedora Projekt als Binärpaket ausgelieferten Kernel einsetzen, sind offensichtlich von dem Exploit nicht bedroht, da dieses unter Fedora anscheinend nicht funktioniert. Danke an Christoph für den Hinweis.

Debian mit FreeBSD Kernel

Wie das Linux Magazin berichtet, steht in den Debian Verzeichnissen "unstable" und "experimentell" ab sofort der FreeBSD Kernel für i386 und AMD64 bereit. Dies hat der Debian Entwickler Jörg Jasper in einer Mail an die Debian Entwicklerliste bekannt gegeben.
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