Linux-Kernel 3.2 offiziell veröffentlicht

Offiziell ist nun der Linux-Kernel in Version 3.2. veröffentlicht wurden. Damit ist seiner Aussage nach auch das Merge-Fenster für Kernel 3.3 offen.

Die Veröffentlichung wurde durch Linus Torvald zurückgehalten, um auf die aus dem Urlaub kommenden Entwickler zu warten, damit diese noch etwas Zeit haben, einige Regressionen auszubessern. Es gibt gegenüber dem siebten Release-Kandidaten kleine Änderungen, die laut Torvalds zwar lästig sind, er aber ein gutes Gefühl damit habe. Die Entwickler haben vor allem die Infrastruktur der Dateisysteme optimiert.

Die offizielle Ankündigung und das komplette Changelog findet man auf lkml.org und den Quellcode wie immer unter kernel.org.

VirtualBox unter Fedora installieren

Um VirtualBox installieren zu können, muss man sich zuerst einmal entscheiden, ob man die OpenSource Edition („OSE“) oder die proprietäre Variante nutzen möchte.

Propietäre VirtualBox Version

Falls man sich gegen die OSE entscheidet, muss man zuerst einmal ein paar Pakete installieren, damit das Kernel-Modul nach jedem Kernel-Update automatisch für den neuen Kernel compiliert wird:

su -c 'yum install kernel-headers kernel-devel gcc gcc-c++ dkms'

Anschließend kann man sich einfach das Repo-File von VirtualBox herunterladen, unter /etc/yum.repos.d speichern und anschließend VirtualBox einfach via

su -c 'yum install virtualbox-4.1'

installieren.

OpenSource Edition von VirtualBox

Für die OSE benötigt man lediglich die Repos von rpmFusion um VirtualBox via

su -c'yum install VirtualBox-OSE --enablerepo=rpmfusion-updates-free-testing'

zu installieren. Die temporäre Aktivierung des testing-Repositories für die freien Komponenten ist notwendig, da sich das zwingend benötigte Paket mit dem Kernel-Modul für den Kernel 3.1.4 noch dort befindet und ansonsten nicht installiert werden würde.

Zuletzt müssen die Kernel-Module noch mittels

su -c '/etc/sysconfig/modules/VirtualBox-OSE.modules'

aktiviert und geladen werden.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Fedora 16: Grub-Einstellungen werden nach dem Upgrade nicht aktualisiert

Momentan scheint es so, als ob Preupgrade bzw. der Installer für das Upgrade die Grub-Einstellungen nicht aktualisiert (Bugreport).

Wer ebenfalls von diesem Problem betroffen ist, hat nur die Möglichkeit, den noch vorhandenen Fedora 15 Kernel zu booten und entweder einen aktuelleren Fedora 16 Kernel zu installieren oder die Grub-Einstellungen von Hand zu aktualisieren.

Kernel 3.0 für Fedora 15

Im Koji Buildsystem von Fedora gibt es seit kurzem erste Builds des Kernel 3.0 für Fedora 15. Laut Dave Jones wird dieser jedoch, um den Update-Aufwand gering zu halten und nicht unnötige Probleme zu provozieren, auf 2.6.40 „umgetauft“.

Also nicht wundern, wenn es demnächst ein Kernel-Update auf die Version 2.6.40 gibt. Das ist ein getarnter 3.0er Kernel.

Kernel 3.0 im Anmarsch

Wie unter anderem das Linux-Magazin berichtet, wird der nächste Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 tragen sondern 3.0. Dies habe Linus Torvalds kurzerhand selber entschieden und dem nun veröffentlichten 3.0rc1 auch gleich Fakten geschaffen.

Als mögliche Gründe für diesen Versionssprung und die damit verbundene neue Nummerierung nennt er unter anderem, das der Linux Kernel demnächst sein 20 jähriges Bestehen feiere.

Linux 3.0 im Juli?

Wie heise open berichtet, gibt es derzeit Überlegungen, dem nächsten Kernel nicht die Versionsnummer 2.6.40 zu geben, sondern 2.8 als Versionsnummer zu verwenden. Vermutlich im Juli könnte dann der Sprung auf die Versionsnummer 3.01 erfolgen.

Torvalds bevorzugt die zweistellige Versionummer, damit die Stable-Teams ihre Kernel zukünftig durch den Dritten Abschnitt der Versionsnummer kennzeichnen können. Bislang wird hierfür der Vierte Abschnitt verwendet.

  1. nicht 3.0.0 []

Fedora 15 Alpha-Version freigegeben

Die erste und einzige Alpha-Version von Fedora 15 ist am heutigen Tag für die breite Öffentlichkeit freigegeben worden (>>klick).

Standardmäßig mit Gnome 3 und LibreOffice im Gepäck, sieht bzw. spürt man nun auch die meisten der angekündigten Features (SysV-Init, Systemd, RPM 4.9, Tryton…). Als Kernel wird der aktuelle RC 2.6.38 verwendet. Die neuartige Gnome 3-Oberfläche ist aber nach wie vor die gravierendste Änderung, zumindest Optisch. Immerhin wird sich der Workflow der Nutzer komplett ändern müssen. Anstatt die Maximieren- und Minimieren-Buttons zu haben, erledigt man dieses absofort mit Gesten1.

Ich für meinen Teil werde mir die Alpha auf jeden Fall einmal genauer anschauen und über Erlebnisse und erste Erfahrungen berichten! Seit gespannt.

Download der Alpha-Versionen (32Bit/64Bit)

  1. Fenster an den oberen Bildschirmrand ziehen []