[Xfce] Gnome Keyring automatisch entsperren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer den Gnome Keyring zur Speicherung von Passwörtern verwendet und unter Xfce (oder anderen Desktops) das Problem hat, das der Login-Keyring nicht standardmäßig nach dem Login entsperrt wird, der sollte mal mittels

dnf list gnome-keyring-pam

schauen, ob das Paket gnome-keyring-pam installiert ist.

Sofern dies nicht der Fall ist, kann dies ganz einfach mittels

su -c'dnf install gnome-keyring-pam'

nachgeholt werden. Ab dem nächsten Login sollte dann auch wieder der Login-Keyring automatisch entsperr werden.

 Normalerweise solltedas Problem nur Leute betreffen, die von Gnome auf Xfce oder einen anderen GTK-Desktop umgestiegen sind.

Deja Dup in Thunar integrieren

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Deja Dup bietet unter Gnome bzw in Nautilus die Möglichkeit, die vorherige Version einer gesicherten Datei bzw. eines gesicherten Verzeichnisses per Kontextmenü wiederherzustellen.

Um diese Funktion auch in Thunar nutzen zu können, muss zuerst einmal Deja Dup installiert werden, sofern nicht bereits geschehen:

su c'dnf install deja-dup'

Im Anschluss daran muss in Thunar eine benutzerdefinierte Aktion angelegt werden.

Name, Beschreibung und Symbol können nach eigenem Geschmack vergeben werden. Als Befehl muss jedoch

 

deja-dup --restore %F

eingetragen werden. Im Register „Dateizuordnung“ müssen darüber hinaus alle Checkboxen aktiviert werden, damit die Aktion sowohl bei Verzeichnissen als auch allen möglichen Dateien verfügbar ist.

Wer zusätzlich noch die Funktion zum Wiederherstellen von gelöschten Dateien in einem Verzeichnis nutzen will, muss eine weitere benutzerdefinierte Aktion wie oben beschrieben anlegen, deren Befehl jedoch

deja-dup --restore-missing %F

lautet und bei der im Register „Dateizuordnung“ lediglich die Checkbox „Ordner“ aktiviert ist.

Offline-Updates über das Terminal starten

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Wer z.B. unter Xfce die Offline-Updates nutzen, jedoch nicht Gnome-Software installieren möchte, kann das Offline-Update auch per Terminal anstoßen. Voraussetzung dafür ist, das PackageKit installiert ist.

Das eigentliche Offline-Update ist im Grunde nur eine Abfolge von PackageKit-Kommandos:

pkcon refresh force
pkcon get-updates
pkcon -d update
pkcon offline-get-prepared
pkcon offline-trigger

Das Erste Kommando weißt PackageKit an, die Metadaten zu aktualisieren. Als nächstes werden die Metadaten nach verfügbaren Updates durchsucht. Im Anschluss daran, werden die Updates heruntergeladen und zur Installation bereitgestellt. Die beiden letzten Kommandos initialisieren das Offline-Update und weisen das System an, beim nächsten (Re)Boot in ein spezielles Systemd-Target zu booten und die Updates zu installieren.

Wer keine Lust hat, die Kommandos jedes mal einzeln aufzurufen, kann sich dafür auch einen Bash-Alias anlegen:

alias offlineupd='pkcon refresh force && pkcon get-updates && pkcon -d update && pkcon offline-get-prepared && pkcon offline-trigger'

Fedoras eigenen MP3-Support aktivieren

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Wer anstelle der Pakete von rpmFusion lieber auf den Fedora eigenen Support für MP3 setzen möchte, kann die Umstellung relativ einfach durchführen.

Zuerst muss das rpmFusion Paket gstreamer1-plugins-ugly deinstalliert werden, sofern dies installiert ist:

su -c'dnf remove gstreamer1-plugins-ugly'

Als nächstes müssen nur noch die Pakete gstreamer1-plugin-mpg123 sowie mpg123-libs installiert werden. Sobald die Pakete in den offiziellen Fedora-Repositories gelandet sind, ist dies über folgenden Befehl möglich:

su -c'dnf install gstreamer1-plugin-mpg123 mpg123-libs'

Bis dahin müssen die Pakete direkt aus Koji heruntergeladen und installiert werden, falls man nicht so lange warten möchte.

Starter für Chromium zu plank hinzufügen

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Um einen Starter für Chromium zu Plank hinzuzufügen, muss man leider ein wenig tricksen, was aber nicht sonderlich kompliziert ist.

Zuerst muss plank mittels

killall plank

beendet werden, da es sich sonst den neuen Starter nicht unterjubeln lässt.

Als nächstes muss eine Datei mit folgendem Inhalt erstellt und unter ~/.config/plank/dock1/launchers/ als chromium-browser.dockitem gespeichert werden

[PlankDockItemPreferences]
Launcher=file:///usr/share/applications/chromium-browser.desktop

Sobald plank wieder gestartet wird, ist auch der neue Starter für Chromium vorhanden und nutzbar.

Titelleiste bei GTK3 Anwendungen verkleinern

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Wem die Titelleisten bei GTK3 Anwendungen zu fett sind, der kann ihnen relativ einfach eine kleine Diät verordnen.

Dazu muss lediglich der folgende Code in die Datei ~/.config/gtk-3.0/gtk.css (muss ggf. vorher angelegt werden) eingefügt werden:

.header-bar.default-decoration {
 padding-top: 3px;
 padding-bottom: 3px;
 font-size: 0.8em;
}

.header-bar.default-decoration .button.titlebutton {
 padding: 0px;
}

window.ssd headerbar.titlebar {
    padding-top: 4px;
    padding-bottom: 4px;
    min-height: 0;
}

window.ssd headerbar.titlebar button.titlebutton {
    padding: 0px;
    min-height: 0;
    min-width: 0;
}
Vorher-Nachher-Vergleich (c) Adam Šamalík

Nach einem Neustart der Gnome-Shell bzw. einem Aus- und wieder Einloggen sollten die Titelleisten der GTK3-Anwendungen spürbar schmaler sein und weniger Platz auf dem Bildschirm benötigen.

Quelle: Blog von Adam Šamalík (hier und hier)

Fritzbox NAS per fstab einbinden

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Wer eine Fritzbox mit NAS-Funktion sein Eigen nennt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er die Fritzbox nicht automatisch per fstab einbinden möchte. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn man seine Daten regelmäßig sichern möchte.

Zur Vorbereitung muss zuerst das cifs-utils Paket installiert werden:

su -c'dnf install cifs-utils'

Als nächstes muss der lokale Einhängepunkt erstellt werden, sofern dieser noch nicht existiert:

su -c'mkdir /media/fritzbox'

Zu guter letzt wird noch eine .smbcredentials Datei im eigenen Home-Verzeichnis mit folgendem Inhalt erstellt:

username=ftpuser
password=<PASSWORT>

Die Datei dient später dazu, das man die Zugangsdaten für die Fritzbox nicht in die fstab schreiben muss.

Um die Fritzbox automatisch beim Systemstart einzubinden, muss nun noch /etc/fstab mittels

su -c'nano /etc/fstab'

zum Bearbeiten geöffnet und folgende Zeile eingefügt werden eingefügt werden:

//IP-DER-FRITZBOX/fritz.nas/ /media/fritzbox cifs credentials=/home/USERNAME/.smbcredentials,auto,defaults,uid=1000,gid=1000 0 0

Ob der Eintrag korrekt ist und sich die Fritzbox problemlos einbinden lässt, kann mittels

su -c'mount -a'

überprüft werden.