Orage mit dem Google Kalender synchronisieren

Die Xfce Kalender-Anwendung Orage bietet zwar keine direkte Funktion zur Synchronisation mit dem Google Kalender, jedoch kann man die Fremddateien-Funktion für diese Zwecke relativ einfach zweckentfremden und zumindest eine rudimentäre Synchronisation verwirklichen. Dafür machen wir uns den Umstand zu Nutze, das Google für jeden Kalender, den man selber angelegt hat, eine private URL zur Verfügung stellt.

Um die Synchronisation zu realisieren, erstellen wir zuerst ein Shell-Script nach folgendem Muster

#! /bin/bash
/usr/bin/wget -q <private URL>

um den Kalender im nächsten Schritt per Crontab herunter zu laden.

Um den Kalender stets aktuell zu halten, legen wir über

crontab -e

einen zusätzlichen Crontab nach folgendem Muster an:

*/30 * * * * <pfad zum shellscript>

In diesem Fall wird die Kalender-Datei alle 30 Minuten heruntergeladen, was normalerweise ausreichend sein sollte. Im letzten Schritt öffnen wir nun Orage und fügen unter Datei > Tauschdaten > Fremddateien unsere Google-Kalenderdatei zu Orage hinzu.

 

namebench – den optimalen DNS-Server finden

Christoph hat auf „Linux und ich“ vor einigen Tagen das Programm namebench ausführlich vorgestellt.

Da man das Rad ja nicht zweimal erfinden muss, spare ich mir daher eine Wiederholung und gehe gleich dazu über, wie man namebench unter Fedora nutzen kann 😉

Um namebench mit einer graphischen Oberfläche nutzen zu können, muss zuerst das Paket tkinter1 via yum installiert werden

su -c'yum install tkinter'

anschließend kann man namebench direkt im terminal über

<Pfad zum namebench-Verzeichnis>/namebench.py

starten und herausfinden, ob man bereits den optimalen DNS-Server nutzt.

  1. heißt anscheinend bei Debian und Co python-tk []

Google Custom Search und +1

Wie der eine oder andere bereits gemerkt hat, gibt es seit heute etwas neues im Blog:

  • Wir nutzen ab sofort als Suche die Custom Search von Google, da diese der WordPress eigenen Suche insbesondere bei großen Datenmengen überlegen ist und die von uns gewählte Art der Integration die Benutzung des Blogs weniger stark beeinträchtigt.
  • Besitzer eines Google-Accounts können unsere Beiträge ab sofort über den „+1“ Button von Google „liken“

Wir hoffen, mit diesen Änderungen im Sinne der Leser sind, nichts desto trotz sind wir gerne bereit, uns sachlich vorgetragene Kritik und Anregungen anzuhören.

Fedora nimmt am GSoC 2011 teil

Das Fedora Projekt wird sich mit einigen Projekten an Googles Summer of Code (GSoC) 2011 beteiligen.

Eine Liste der möglichen Projekte kann man hier (>>klick) einsehen. Wer als Student am GSoC teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 28.03.2011 für ein Stipendium entscheiden. Anschließend beginnt die offizielle Bewerbungsphase. Die eigentliche Arbeit an den Ideen beginnt am 23.05.2011.

Thunderbird zur Kommunikationszentrale machen

Um aus dem Mail- und News-Client Thunderbird eine mehr oder weniger vollwertige Kommunikationszentrale zu machen, benötigt man lediglich mindestens 3 AddOns.

Um z.B. den Google- oder Facebook1 -Kalender in Thunderbird einzubinden benötigt man zuerst einmal das Lightning Addon. Für den Zugriff auf Google Kalender wird zusätzlich noch der „Provider für Google Kalender“ benötigt.

Um jetzt auch noch Facebook und Twitter in Thunderbird einzubinden, wird das Addon „Custom Buttons“ benötigt. Nach der Installation des Addons und einem Neustart von Thunderbird kann man über Ansicht -> „Schaltfläche hinzufügen …“ beliebig viele Schaltflächen erstellen und anschließend über den Anpassen-Dialog zu Toolbar von Thunderbird hinzufügen.

Custom Buttons Dialog
Custom Buttons Dialog

Um beispielsweise einen Button zu erstellen, der Twitter in einem neuen Thunderbird-Tab öffnen, muss man einen neuen Button erstellen, in Register Code

Components.classes['@ mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].
getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).
getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").
openTab("contentTab",{contentPage: "https://twitter.com"});

eintragen (ohne Zeilenumbrüche und Leerzeichen nach dem @) und den Button speichern. Für Facebook und andere Seiten verfährt man genau so, nur das man die URL (fett hervorgehoben) entsprechend anpasst.

Der Beispiel-Code funktioniert jedoch nicht bei identi.ca und Google Reader. Falls jemand einen funktionierenden Code beisteuern kann, möge er sich bitte melden.

  1. Veranstaltungen oder Geburtstage der Kontakte []