Flash-Player für Linux wird de facto eingestellt

Wie Phoronix berichtet, wird Adobe sein Flash-Plugin nach Version 11.2 auf die PPAPI umstellen, die jedoch momentan nur von Google Chrome/Chromium unterstützt wird. Neuere Linux-Versionen des Flash-Plugins werden aus diesem Grund auch nur zusammen mit Google Chrome ausgeliefert und nicht mehr bei Adobe zum Download angeboten werden.

Auch wenn Adobe die Version 11.2 des Plugins weiterhin pflegen wird, wird damit das Flash-Plugin für Linux de facto eingestellt, da die Nutzer gezwungen werden, Google Chrome zu nutzen, falls eine Seite eine Flash-Version neuer als 11.2 benötigen sollte.

Google-Talk-Plugin jetzt auch als reine 64bit Version

Die 64bit Version des Google-Talk-Plugins für Linux benötigte bislang aufgrund einer unportierten Datei unzählige 32bit Pakete, um funktionieren zu können. Ende Dezember hab ich mich daher an Google gewandt um mich zu erkundigen, wann mit einer reinrassigen 64bit zu rechnen ist.

Heute bekam ich eine Mail von Tristan Schmelcher von Google, mit folgendem Inhalt

Today. We have released version 2.6 and the 64-bit package no longer contains any 32-bit code or requires any 32-bit libs.

Auf Deutsch: Die 64bit Version des Plugins benötigt ab sofort keine 32bit Pakete mehr, da die „schuldige“ 32bit Datei anscheinend zwischenzeitlich nach 64bit portiert wurde.

Googles kleiner Gemischwarenladen: Google-Talk-Plugin für x86_64

Wer sich die 64bit Version des Google-Talk-Plugins, das u.a. für die Hangouts von Google+ benötigt wird, installieren will, wird feststellen, dass das Plugin-Paket einen Haufen an 32bit Paketen installieren will.

Nach kurzer Google-Recherche bin ich auf einen Post in den Google Groups gestoßen, der dieses Phänomen wie folgt erklärt (Hervorhebung von mir):

The x86_64 google-talkplugin package currently contains one file which has not yet been fully ported to 64-bit. That file is 32-bit even in the x86_64 package, and as a result the package has some i686 dependencies. We are working toward a fully 64-bit version of google-talkplugin but in the meantime we recommend users to simply allow the package to install all of its dependencies.

Soll heißen, dass das Plugin nach wie vor ein Datei verwendet, die noch immer nicht nach 64bit portiert wurde und deshalb die 32bit Pakete installiert werden müssen.

Gut zu wissen 😉

Google Chrome unter Fedora installieren

Wer Google Chrome als Browser nutzen und unter Fedora über die Paketverwaltung installieren möchte, muss zuerst mittels

su -c'nano /etc/yum.repos.d/google-chrome.repo'

eine .repo-Datei mit folgendem Inhalt erstellen

[google-chrome]
name=google-chrome
baseurl=http://dl.google.com/linux/chrome/rpm/stable/$basearch
enabled=1
gpgcheck=1
gpgkey=https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

Falls man ein 64bit System nutzt, muss in der baseurl lediglich das i386 durch x86_64 ersetzt werden.

Nachdem man die repo-Datei gespeichert hat, kann man Google Chrome über einen der folgenden Befehle installieren:

su -c'yum install google-chrome-stable'
su -c'yum install google-chrome-beta'
su -c'yum install google-chrome-unstable'

Je nachdem, welchen der Befehle man ausführt, wird entweder die aktuellste Stabile, Beta oder Entwickler-Version von Chrome installiert und zukünftig beim Erscheinen von Updates auch über die Paketverwaltung aktualisiert.

Kontakte zwischen Android und Thunderbird synchronisieren

Vorbereitung

Zuerst werden auf dem Android-Handy die Apps von Facebook, Twitter oder anderen Social Networks installiert und die Kontakte mit dem Smartphone synchronisiert.

Zusammenfassen der Kontakte

Im nächsten Schritt loggen wir uns in die Weboberflächte von Google Mail ein und öffnen die Kontakte. Dort starten wir unter „Mehr“ die Funktion „Duplikate suchen und zusammenführen“ um gleich lautende Kontakte halbautomatisch zusammen zu führen. Im nächsten Schritt führen wir ggf. übrig geblieben doppelte Kontakte manuell über die Funktion „Kontakte zusammenführen“ zusammen.

Synchronisation mit Thunderbird

Damit die Android Kontakte mit Thunderbird synchronisiert werden können, muss zuerst die Erweiterung gContactSync installiert werden. Nach dem obligatorischen Neustart öffnet sich ein Dialog, in dem man festlegen kann, welches Adressbuch mit welchem Google Konto und welcher Kontakt-Gruppe synchronisiert werden soll.

Sobald man diese Einstellungen seinen Wünschen entsprechend vorgenommen hat, werden die Android-Kontakte über den Umweg Google mit Thunderbird synchronisiert.

Fedora 16 mit Gnome 3.2 – erste Eindrücke

Das nächste Fedora-Release wurde vor einer Woche in der Betaversion freigegeben. Anlass für mich, die KDE-Distro von der Platte zu fegen und durch das neue Gnome 3.2 zu ersetzen.

Ich selbst verwende Gnome 3.0 seit der Fedora 15 Beta auf dem Laptop und bin scheinbar die Ausnahme – viele eingesessene Gnome sind ins XFCE-Exil gegangen. Gnome 3.2 als nächstes stabiles Release könnte einige zurücklocken – bevor aber bittere Tränen der Enttäuschung fließen, möchte ich hier versuchen, einen tieferen Eindruck zu vermitteln, was sich in einem halben Jahr bei dem Gnome-Projekt wirklich getan hat.

Natürlich gilt auch für diese Betaversion, dass sie zwar Feature-complete, aber noch nicht bug-free sind. Ich habe während dieses Schnelltests einige gravierende Fehler gefunden.

Wie sieht es für die XFCE-Exilanten und die Gnome-2-Hardliner aus? Kurz: Bleibt dabei. Wer die lange Version unbedingt haben will, darf sich das hier durchlesen.

„Fedora 16 mit Gnome 3.2 – erste Eindrücke“ weiterlesen

Datenschutzkonforme Social-Media-Buttons

Seit heute nutzen wir auf unserer Seite eine datenschutzkonforme Implementierung der Social-Media-Buttons von Facebook, Twitter und Google. Diese Buttons arbeiten im so genannten 2-Klick-Modus. Das bedeutet, das sie erst aktiv und somit nutzbar werden, sobald ein Besucher sie durch einen expliziten Klick aktiviert. Erst ab diesem Punkt werden Daten zu Facebook, Google und Twitter übertragen und dort ggf. gespeichert.