Geändertes Releasemodell für Fedora?

Máirín Duffy hat in ihrem Blog einen sehr ausführlichen Beitrag über einen von Tom „Spot“ Callaway gehaltenen Talk auf der FUDcon in Lawrence veröffentlicht.

Callaway beschäftigt sich in dem Talk damit, welche Konsequenzen für den Entwicklungszyklus von Fedora aus dem Anaconda-Desaster gezogen werden könnten. Einer Stumpfen Verlängerung des Entwicklungszyklus auf z.B. 9 Monate, wie bei OpenSuse lehnt er dabei genau so als wenig ziel führend ab, wie den Umstieg auf ein Rolling-Release-Modell.

Er selbst schlägt vor, zu dem Release-Modell von RedHat Linux zurückzukehren, was bedeuten würde, das Fedora zukünftig mehrere Releases innerhalb einer Version (20.0, 20.1 …) herausgeben würde. Neue Features, wie der Rewrite von Anaconda würden in diesem Release-Modell mit der .0-Version erstmalig freigegeben und mit den folgenden Punkt-Releases immer weiter abgerundet und stabilisiert werden. Die Nutzer könnten folglich auch selber entscheiden, zu welchem Zeitpunkt sie auf eine neuere Fedora-Version umsteigen. Callaway macht jedoch auch deutlich, das die Fedora-Entwickler bei diesem Modell nicht mehr nur auf das nächste Release konzentriert arbeiten könnten und sich stattdessen auch schon bei Zeiten über die folgenden Releases Gedanken machen müssten.