xchat fliegt aus Fedora und wird von hexchat ersetzt

Debarshi Rey hat heute auf der Desktop-Mailingliste vorgeschlagen, xchat aus Fedora zu entfernen und durch hexchat zu ersetzen.

Als Gründe für diesen Schritt führt er unter anderem an, dass das xchat-Projekt offensichtlich tot sei, da das letzte Release 7 Jahre zurückliegt. Für hexchat spricht aus seiner Sicht, das hexchat bereits seit 4 Jahren Teil von Fedora sei, das der Entwickler sowohl Teil der Fedora- als auch der Gnome-Community sei und das auch der MATE Spin von Fedora hexchat standardmäßig installiert.

Sollte es keine guten Gründe für einen Verbleib von xchat in den Fedora-Repositories geben, dürften die Tage der xchat Pakete in den Fedora-Repositories wohl gezählt sein.

Fedora als OpenVZ-Gast: system-upgrade

Virtual Server Hosting mit OpenVZ hat einen Nachteil. dnf system-upgrade funktioniert nicht. In einem OpenVZ-Gast mit Fedora hat man glücklicherweise eine sehr einfache Alternative.

„Fedora als OpenVZ-Gast: system-upgrade“ weiterlesen

Thunar: Pfad-Anzeige in der Titelleiste aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Der Xfce-Dateimanager Thunar zeigt standardmäßig lediglich den Namen des Verzeichnisses an, in dem man sich gerade befindet. Möchte man hingegen den vollen Pfad angezeigt bekommen, kann man diese versteckte Einstellung mittels

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --create --type bool --set true

aktivieren.

Falls man dieses Feature später wieder deaktivieren möchte, kann man dies über folgenden Befehl machen:

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --set false

Wichtige Updates für EDS und GOA

Debarshi Rey in seinem Blog verkündet hat, gibt es mit evolution-data-server-3.22.3-1.fc25 und gnome-online-accounts-3.22.3-1.fc25 bzw evolution-data-server-3.20.6-1.fc24 und gnome-online-accounts-3.20.5-1.fc24 Updates für den Evolution-Data-Server (EDS) und die GNOME-Online-Accounts (GOA). Das Update für den EDS behebt einige Probleme, welche dazu führten, dass das tägliche Limit für Aufrufe von Googles CallDAV- und Tasks-API überschritten wird

Da es einige Zeit dauern kann, bis alle Anwender das EDS-Update installiert haben, wird mit den GOA-Update zusätzlich der Google-API-Key ausgetauscht, damit Anwender der bereinigten EDSVersion nicht weiterhin mit dem überschrittenen API-Limit belästigt werden.

Chromium ist (momentan) ein Sicherheitsrisiko!

Die Chromium-Pakete aus den Fedora Repositories sind zur Zeit ein echtes Sicherheitsrisiko, da sie vor über einem Monat zuletzt aktualisiert wurden. In der Zwischenzeit hat Google eine neue Version (55) seines Browsers Chrome (der auf Chromium basiert) veröffentlicht, in der unter anderem auch Sicherheitsprobleme beseitigt wurde.

Da die Chromium-Version 54 aus den Fedora Repositories diese Sicherheitskorrekturen allem Anschein nach nicht enthält, kann man momentan nur davon abraten, Chromium aus den Fedora Repositories zu installieren. Wer jedoch nicht auf Chromium verzichten möchte, kann entweder bei COPR schauen, ob dort jemand eine aktuellere Version anbietet oder gleich zu Chrome wechseln, bis die Chromium Pakete wieder auf einem aktuellen Stand sind.

Sorry, aber wer einen Browser wie Chromium, der eine gewisse Popularität hat, in die Fedora Repositories bringt, von dem darf man dann auch erwarten, das er Upstream-Updates zeitnah in Form von aktualisierten Paketen weiterreicht.

Und es kann auch nicht sein, das man einen Bugzilla-Report aufmachen muss, um dem Paketbetreuer daran zu erinnern, seine Pakete aktuell zu halten. Entweder man kümmert sich als Paketbetreuer gewissenhaft um die Pakete, die man betreut, oder man lässt es bleiben und gibt die Betreuung der Pakete ab.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

End of Life für Fedora 23

Kurz notiert: Das End of Life für Fedora 23 wurde auf den 20.12.2016 terminiert!

Nach diesem Datum werden die Pakete für Fedora 23 keinerlei Updates mehr erhalten und der (weitere) Einsatz von Fedora 23 erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Allen Nutzern von Fedora 23 wird daher geraten,  mindestens auf Fedora 24 zu upgraden, um auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu werden.

Benutzerwechsel unter Xfce aktivieren

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer Xfce mit einem anderen Displaymanager als gdm nutzt, bei dem ist standardmäßig die Funktion zum Wechseln des Benutzers deaktiviert.

Um diese Funktion im whiskermenu Plugin zu reaktivieren, muss in den Plugin-Einstellungen im Register „Befehle“ als Befehl für „Benutzer wechseln“

dm-tool switch-to-greeter

eingetragen werden.

Wer hingegen die standardmäßig vorhandenen Aktionsknöpfe nutzt, muss ein wenig mehr Hand anlegen, da hier nach einer Komponente des gdm gesucht wird, die man den Aktionsknöpfen vortäuschen muss, damit die Funktion auch hier aktiviert wird.

Dazu muss zuerst die Datei gdmflexiserver erzeugt werden

su -c'nano /usr/local/bin/gdmflexiserver'

Diese wird anschließend mit folgendem Inhalt gefüllt

#!/bin/sh
/usr/bin/dm-tool switch-to-greeter

Zum Schluss muss die Datei noch mittels

su -c'chmod +x /usr/local/bin/gdmflexiserver'

ausführbar gemacht werden. (Quelle)