libdb-5.3.28-21 kann rpm Datenbank unbrauchbar machen

Wie Adam Williamson in seinem Blog schreibt, kann es vorkommen, das nach dem Update des libdb Paketes auf 5.3.8-21 die rpm Datenbank beschädigt ist und die Paketmanager ihre Arbeit mit einer Fehlermeldung einstellen.

Wer von dem Problem betroffen ist, kann die rpm Datenbank mit folgenden Befehlen wieder reparieren:

su -
rm -f /var/lib/rpm/__db*
rpm – rebuilddb

Anschließend sollten die Paketmanager wieder ohne Probleme funktionieren.

Gnome: Schrifteinstellungen zurücksetzen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Mit Fedora 24 bzw. Gnome 3.20 hat die Cantarell Schriftart einige signifikante Verbesserungen, unter anderem bei der Lesbarkeit, erfahren.

Wer jetzt aus diesem oder einem anderen Grund die Schrifteinstellungen von Gnome zurücksetzen möchte, kann das einfach über die folgenden Kommandos erledigen:

gsettings reset org.gnome.desktop.interface font-name
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings antialiasing
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings hinting
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings rgba-order

Die Änderungen werden sofort aktiv und erfordern weder einen Neustart, noch ein erneutes Anmelden.

LibreOffice-Support in Gnome-Documents 3.20 nachrüsten

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

GnomelogoWer bereits mit Fedora 24 unterwegs ist und sich darüber ärgert, das Gnome-Documents anscheinend keine LibreOffice Dokumente mehr anzeigen kann, sei beruhigt.

Damit Gnome-Documents auch mit LibreOffice Dokumenten umgehen kann, muss das Paket libreofficekit installiert sein. Dies lässt sich ganz einfach mittels

su -c'dnf install libreofficekit'

falls sich Gnome-Documets darüber beklagen sollte, das der LibreOffice-Support angeblich nicht installiert ist.

Warum das Paket nicht zumindest eine so genannte weiche Abhängigkeit von Gnome-Documents ist, ist mir persönlich ein Rätsel …

Erste Eindrücke von Fedora 24

Ich bin jetzt seit einigen Tagen mit Fedora 24 unterwegs und von einigen Abstürzen hier und da, die aber wohl eher auf den Alpha-Status zurück zu führen sind, läuft das System bereits jetzt erstaunlich rund.

Das Upgrade auf Fedora 24 habe ich diesmal nicht wie bisher mittels dnf distro-sync, sondern mittels dnf system-upgrade gemacht. Das ganze lief wie zu erwarten extrem geschmeidig und ohne irgendwelche Probleme ab: Zuerst hat dnf die benötigten Pakete heruntergeladen und lokal zwischengespeichert. Anschließend wurde das System in den selben Modus, der auch für Offline-Updates verwendet wird, gebootet und das eigentliche Upgrade wurde durchgeführt. Nachdem alle neuen Pakete installiert waren, wurde das System neu gestartet und das war es dann.

Allerdings scheint es im Kernel 4.5 von Fedora 24 einen Bug zu geben, der dafür sorgt, das die Akku-Anzeige nicht mehr korrekt funktioniert. Würde es nach der Anzeige gehen, wäre der Akku permanent vollständig geladen, was ein absoluter Traum wäre 😉 Somit muss notgedrungen wohl bis dieser Bug gefixt ist, weiter den Kernel 4.4.5 von Fedora 23 nutzen.

Auch das seit gestern verfügbare Gnome 3.20 macht, wie auch schon die letzten 3.19er Releases, einen sehr guten Eindruck. Besonders gefällt mir, das sich Mediaplayer (sofern sie MPRIS2 unterstützen) direkt aus den Benachrichtigungen heraus steuern lassen.

Ein besonderes Schmuckstück ist aber auch das neue Hintergrundbild von Fedora 24. Im Vergleich dazu wirkt das Hintergrundbild von Fedora 23 schon fast langweilig:

Fedora 24 Hintergrundbils (Gnome-Desktop)
Das neue Hintergrundbild von Fedora 24

Nichts desto trotz würde ich momentan noch davon abraten, das Upgrade auf Fedora 24 zu machen, es sei denn, man weiß, was man tut und kann das System zur Not auch mal über die Konsole wieder zum Leben erwecken. Alle anderen sollten noch mindestens bis zur Beta warten. Bis dahin sollte sich der meiste Staub gelegt haben und die gröbsten Ecken und Kanten sollten beseitigt sein.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

Fedora 24 bekommt grafisches System-Upgrade

Laut einem Änderungsvorschlag für Fedora 24 wird GNOME Software 3.20 auch als grafische Oberfläche für System-Upgrade fungieren können. Um ein grafisches Upgrade von Fedora 23 auf Fedora 24 zu ermöglichen, wird deshalb ausnahmsweise GNOME Software in Fedora 23 auch ein Update auf 3.20 erhalten. Der Rest des GNOME Desktops wird jedoch weiterhin auf Version 3.18 belassen.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Fedora verabschiedet sich endgültig von System V

Wie Stephen Gallagher auf der Entwickler-Liste von Fedora berichtet hat, hat das FESCo in seiner Sitzung am 14. Oktober beschlossen, die Migration von System V zu Systemd mit Fedora 24 abzuschließen.

Dies bedeutet, das mit der für den 2. Februar 2016 geplanten Abspaltung des Fedora 24-Entwicklungszweigs von Rawhide alle Pakete, die noch System V Init-Scripte anstatt SystemD Units verwenden, unverzüglich aus Fedora entfernt werden, sofern die jeweiligen Paketbetreuer nicht bis spätestens zum 12. Januar 2016 beim FESCo um eine Ausnahme gebeten haben. Über diese Ausnahmen soll dann fallweise entschieden werden.