End of Life für Fedora 23

Kurz notiert: Das End of Life für Fedora 23 wurde auf den 20.12.2016 terminiert!

Nach diesem Datum werden die Pakete für Fedora 23 keinerlei Updates mehr erhalten und der (weitere) Einsatz von Fedora 23 erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Allen Nutzern von Fedora 23 wird daher geraten,  mindestens auf Fedora 24 zu upgraden, um auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu werden.

Fedora 24 bekommt grafisches System-Upgrade

Laut einem Änderungsvorschlag für Fedora 24 wird GNOME Software 3.20 auch als grafische Oberfläche für System-Upgrade fungieren können. Um ein grafisches Upgrade von Fedora 23 auf Fedora 24 zu ermöglichen, wird deshalb ausnahmsweise GNOME Software in Fedora 23 auch ein Update auf 3.20 erhalten. Der Rest des GNOME Desktops wird jedoch weiterhin auf Version 3.18 belassen.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Fedora 23: Evolution löscht Mail aus IMAP-Accounts teilweise nicht

Wer unter Fedora 23 momentan mit dem Problem zu kämpfen hat, das Evolution anscheinend keine Mails mehr aus IMAP-Accounts löscht, hat glücklicherweise 2 Optionen:

  1. Auf Evolution 3.17.92 warten, welches den Fix für dieses Problem enthält
  2. Ein Test-Paket, welches den Fix enthält und die Zeit bis 3.17.92 überbrückt, installieren.

Wer sich nicht sicher ist, ob er von dem Problem betroffen ist, der muss in Evolution nur eine Mail aus einem IMAP-Account löschen, in einen anderen Ordner und wider zurück wechseln. Sollte die eigentlich gelöschte Mail jetzt wieder erscheinen, dann ist man von dem Problem betroffen und hat die beiden oben genannten Optionen zur Wahl.

Fedora 23: kein MP3-Support im Moment

Nutzer der momentan in der Entwicklung befindlichen Version 23 von Fedora müssen zur Zeit ohne MP3-Support auskommen, da sich das Paket gstreamer1-plugins-bad-freeworld, welches das MP3-Plugin für gstreamer 1.x enthält, nicht installieren lässt.

dnf soll fedup und upgrade.img beerben

Auf der Fedora-Entwicklerliste wurde gestern ein Änderungsvorschlag für Fedora 23 vorgestellt, der dafür sorgen soll, das zukünftig nicht mehr fedup und upgrade.img, sondern einzig Fedoras neuer Paketmanager dnf Systemupgrades durchführen soll.

Bislang werden für Systemupgrades die separaten Tool fedup bzw. upgrade.img verwendet, welche jedoch unabhängig vom jeweiligen Paketmanager des Systems arbeiten. Hinzu kommt, das zumindest letzteres auch teilweise auf undokumentierte und deshalb nicht unterstützte Funktionen von systemd zugegriffen hat, was beim Versuch, fedup durch dnf zu ersetzen immer wieder zu Problemen geführt hat.

dnf soll hingegen auf den, von dem systemd-Entwicklern empfohlenen, Offline-Update-Modus von systemd zurückgreifen und die Verwendung von upgrade.img überflüssig machen.

Fedora 23 standardmäßig ohne SSL3- und RC4-Support

Auf der Entwickler-Liste von Fedora wurde heute ein Änderungsvorschlag für Fedora 23 gepostet, der den Support für SSL3 und RC4 durch eine Änderung am crypto-policies Paket systemweit deaktivieren will. Begründet wird dies damit, das SSL3 und RC4 mittlerweile nicht mehr als sichere Verschlüsselungsalgorhytmen gelten.

Primär sind von dieser Änderung openssl und gnutls betroffen. Betreuer von Anwendungen, die Verschlüsselung nutzen, werden aufgerufen, sicherzustellen, das ihre Anwendungen auch weiterhin funktionieren und nicht ausschließlich SSL3 und/oder RC4 benötigen. Sollte dies jedoch der Fall sein, sollen Paketbetreuer entweder mit dem Upstream daran arbeiten, das Problem zu lösen, oder ausnahmsweise auf das crypto-policies Paket verzichten.