Gnome kann sich nicht mehr mit Facebook verbinden

Wer seit kurzem versucht, eine Verbindung mit Facebook in den Gnome-Online-Accounts (GOA) einzurichten, bekommt nur noch die Meldung

Fehler beim Zugriff auf die App
Leider wurde die App, die du verwenden willst, deaktiviert oder sie existiert nicht.

zu sehen.

Auf Seiten des Gnome-Projektes rätselt man noch, warum die Facebook-App nicht mehr vorhanden ist. Möglicherweise hängt es damit zusammen, das Facebook seine Unterstützung für Chats über XMPP demnächst einstellen will.

Gnome 3.12: Bug in der Facebook-Authentifizierung

In die Online-Accounts-Komponente von Gnome 3.12 hat sich ein Bug eingeschlichen, der die Einbindung eines Facebook-Accounts erheblich erschwert.

Sobald man zu dem Punkt gekommen ist, an dem man den Gnome-Online-Accounts (GOA) den Zugriff auf sein Facebook-Profil genehmigen muss, werden die Buttons zum Genehmigen und Abbrechen von einem Overlay überdeckt, das einen darüber informiert, dass das Popup zu klein sei und man es vergrößern solle. Da das Fenster der GOA jedoch eine fixe Größe hat, ist das in diesem Fall nicht möglich.

Um die Authentifizierung dennoch abschließen zu können, kann man sich als Workaround mit Hilfe der Tab-Taste zu dem gewünschten Button durch hangeln und diesen dann mittels Enter-Taste betätigen.

Fedora 19: Gwibber ist unter Xfce unbenutzbar

Zumindest, wenn man Accounts nach einer Erstinstallation von Gwibber hinzufügen muss: Sobald man versucht, unter Xfce einen (weiteren) Account zu Gwibber hinzu zu fügen, passiert … nichts. Startet man Gwibber hingegen aus einem Terminal heraus, wird zumidest eine Fehlermeldung und ein Backtrace ausgegeben.

Das Problem wurde heute von mir aus Bug gemeldet. Mal schauen, ob und wie schnell das gefixt wird. Immerhin ist Gwibber der einzige (GTK-)Client, der mehrere soziale Netzwerke parallel bedienen kann.

Update: Inzwischen steht ein aktualisiertes Gwibber-Paket, welches diesen Fehler korrigiert, im Updates-Testing Repository bereit und dürfte in Kürze auch als normales Update zur Verfügung stehen.

Falls jemand einen anderen (GTK-)Client kennt, der ebenfalls in der Lage ist, gleichzeitig mit mehreren sozialen Netzwerken zu kommunizieren, schreibt es einfach hier in die Kommentare. Ich bin für jeden Tipp dankbar.

GFeedline – schlanker Twitter- und Facebook-Client

Wem Gwibber zu überladen ist oder wer generell auf der Suche nach einem schnellen und schlanken Client für Twitter und/oder Facebook ist, sollte einen Blick auf GFeedline werfen. Trotz seiner minimalistischen GUI ist GFeedline ein sehr mächtiger Client, der sowohl die Mehrspaltige Darstellung beherrscht.

Neben der Fähigkeit, die Ausgabe der Tweets/Statusmeldungen durch Themes selber optisch zu gestalten, kann man Filter definieren, um Inhalte anhand bestimmter Kriterien (Inhalt, Sender oder Quelle) herauszufiltern. Als Besonderheit, kann man den Filtern ein Ablaufdatum zuweisen. Sobald dieses abgelaufen ist, wird der jeweilige Filter automatisch gelöscht.

  

GFeedline bekommt man entweder bei Vinzv (momentan nur Pakete für Fedora 17) oder bei mir.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

Fedora und Facebook

Ich bin vermutlich nicht der einzige, der sich täglich in sozialen Netzwerken tummelt. Gerade als heavy-user schätzt man einen dedizierten Client, der optimalerweise mehrere Netzwerke unterstützt und sich in den Desktop einpasst. Nachdem ich auch Facebook so verwenden will, bleiben mir für Linux nicht gerade viele Alternativen.

Gwibber war früher die erste Wahl und gerade in Ubuntu 9.04 und 10.04 hat es auch ausgezeichnet funktioniert. Dort haben dann aber die Probleme mit Facebook angefangen. Nach einiger Zeit Absenz habe ich es wieder probiert und musste feststellen, dass der Facebook-Support jetzt komplett kaputt ist. Die Authentifizierung funktioniert wunderbar, allerdings werden weder Nachrichten empfangen, noch gesendet. So wie es aussieht, ist den Gwibber-Entwicklern der Bug bereits vor Monaten gesendet worden. Ein Grund für die Fehlfunktion wird wohl sein, dass Gwibber in Fedora die Facebook-App fedora-gwibber und nicht die „offizielle“ Gwibber-App von Facebook benötigt – wieso auch immer. Fedora-Gwibber erteilt nicht die Rechte, um auf die Wall schreiben und die Wall lesen zu können, da kanns wohl nicht funktionieren.

Bisher hat Tweetdeck als Chromium-Extension immer gut funktioniert. Jetzt ist der Facebook-Support kaputt. Der News-Feed wird zwar angezeigt und neue Postings können erstellt werden, allerdings sind alle anderen Funktionen gestrichen worden. Absicht oder keine? Der zeitliche Zusammenhang mit dem Kauf durch Twitter lässt einen eindeutigen Schluss erahnen.

Yoono als Standalone-App/Plugin für Firefox kommt bei mir unter Windows zum Einsatz, dort funktioniert die Desktop-Integration der Standalone-App sehr gut – unter Linux/Gnome 3 scheint die Integration überhaupt nicht zu funktionieren. Das Mozilla-Plugin funktioniert zwar, aber ich war noch nie ein Freund von Browserlösungen, da viel zu unflexibel.

Was ist los mit den Gwibber-Leuten? Vor allem, was ist mit den Mainteinern bei Redhat? Gwibber war mal wirklich ein vernünftiger Client. Ich kann mir bei Gott nicht vorstellen, dass niemand Fedora in Gwibber verwendet. Von außen sieht es so aus, als ob man immer noch mit dem Versionssprung auf 3.x beschäftigt ist. Es wäre sehr schade, wenn der einzige wirklich vernünftige Client vor die Hunde geht.

Übrigens: Wenn irgendjemand eine wirklich gute Alternative  für einen Twitter/Facebook/Statusnet-Client hat, ich bin immer für Vorschläge offen.

Kontakte zwischen Android und Thunderbird synchronisieren

Vorbereitung

Zuerst werden auf dem Android-Handy die Apps von Facebook, Twitter oder anderen Social Networks installiert und die Kontakte mit dem Smartphone synchronisiert.

Zusammenfassen der Kontakte

Im nächsten Schritt loggen wir uns in die Weboberflächte von Google Mail ein und öffnen die Kontakte. Dort starten wir unter „Mehr“ die Funktion „Duplikate suchen und zusammenführen“ um gleich lautende Kontakte halbautomatisch zusammen zu führen. Im nächsten Schritt führen wir ggf. übrig geblieben doppelte Kontakte manuell über die Funktion „Kontakte zusammenführen“ zusammen.

Synchronisation mit Thunderbird

Damit die Android Kontakte mit Thunderbird synchronisiert werden können, muss zuerst die Erweiterung gContactSync installiert werden. Nach dem obligatorischen Neustart öffnet sich ein Dialog, in dem man festlegen kann, welches Adressbuch mit welchem Google Konto und welcher Kontakt-Gruppe synchronisiert werden soll.

Sobald man diese Einstellungen seinen Wünschen entsprechend vorgenommen hat, werden die Android-Kontakte über den Umweg Google mit Thunderbird synchronisiert.

Datenschutzkonforme Social-Media-Buttons

Seit heute nutzen wir auf unserer Seite eine datenschutzkonforme Implementierung der Social-Media-Buttons von Facebook, Twitter und Google. Diese Buttons arbeiten im so genannten 2-Klick-Modus. Das bedeutet, das sie erst aktiv und somit nutzbar werden, sobald ein Besucher sie durch einen expliziten Klick aktiviert. Erst ab diesem Punkt werden Daten zu Facebook, Google und Twitter übertragen und dort ggf. gespeichert.