Xfce: gnome-sound-applet deaktivieren

Wer seinen Desktop von Gnome auf Xfce migriert, der hat zunächst unter Xfce auch das Gnome-Sound-Applet, dessen schwarzes Icon unter Xfce wie ein Fremdkörper wirkt. Sofern das Paket control-center nicht entfernt werden kann, da z.B. gnome-bluetooth noch benötigt wird, hilft folgende Anleitung, das Applet los zu werden.

Um das gnome-sound-applet zu deaktivieren, muss zuerst der entsprechende Eintrag in den gnome-session-properties deaktiviert werden. Anschließend muss noch folgendes Kommando in einer Shell ausgeführt werden, um zukünftig den Start des Applets zu unterbinden:

echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/gnome-sound-applet.desktop

Ab dem nächsten Neustart des Systems sollte das Applet nicht mehr gestartet werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann das Applet mittels

killall gnome-sound-applet

beenden und hat fortan Ruhe.

Hintergrundbilder-Slideshow für XFCE mit Bordmitteln erstellen

Wer ganz gerne sein Hintergrundbild öfter als nach jedem Login wechseln möchte, braucht sich lediglich einen Starter anlegen und folgenden Befehl eintragen:

xfdesktop --reload 

falls das nicht funktionieren sollte, kann man es auch über die Brachialmethode

killall -HUP xfdesktop

probieren. Dabei kann es aber passieren, das xfdesktop mal nicht neu gestartet wird. In dem Fall reicht es, den Ausführen-Dialog mittels ALT+F2 zu öffnen und dort

xfdesktop

einzugeben.

Um den Hintergrund zeitgesteuert zu wechseln, braucht man den Befehl aus dem Starter nur mittels

crontab -e

in einen Crontab einzutragen. Das Muster für den Crontab sieht dabei wie folgt aus:

*/15 * * * * DISPLAY=:0 /usr/bin/xfdesktop --reload

In diesem Fall würde der Desktophintergrund alle 15 Minuten geändert werden.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Das IM-Logo der Gnome-Shell

In der Gnome-Shell befindet sich ein Icon mit dem Benutzernamen, mit dessen Hilfe man u.a. auf die Systemeinstellungen zugreifen oder den Rechner neu-starten kann. Direkt unterhalb das Namens befinden sich jedoch noch die Menü-Punkte „Verfügbar“ und „Beschäftigt“, die subjektiv jedoch keine Funktion zu haben scheinen.

Mit diesen beiden Menü-Punkten kann man den Online-Status von Empathy schnell und einfach ändern. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn wenn man entweder Empathy in den Autostart der Gnome-Shell hinzufügt oder die Gnome-Shell jedes mal neu-startet, sobald man Empathy gestartet hat.

Um Empathy zum Autostart der Gnome-Shell hinzu zu fügen, starten wir zuerst das entsprechende Konfigurations-Werkzeug indem wir die F2-Taste betätigen und anschließend

gnome-session-properties

eingeben. Nun legen wir über „Hinzufügen“ einen neuen Autostart-Eintrag für Empathy an. Als Name geben wir beispielsweise „Empathy“ ein, als Befehl geben wir

empathy -h

ein. Der Parameter „-h“ veranlasst Empathy, weder die Kontaktliste noch irgendwelche Dialog-Boxen beim Start anzuzeigen.

Anschließend funktionieren auch die beiden Status-Einträge wie gewünscht.

NTFS-Partitionen einbinden

Wer über ein Dual-Boot-System verfügt und auch von Linux aus auf seine Windows-Partition (NTFS) zugreifen möchte, kann dies relativ einfach erledigen.

Zuerst einmal muss das Paket ntfs-3g installiert werden

su -c'yum install ntfs-3g'

Um die Windows-Partition mounten zu können, benötigen wir jedoch noch einen Mount-Punkt, den wir mittels

su -c'mkdir /mnt/windows'

anlegen. Im nächsten Schritt schauen wir mittels

su -c'/sbin/fdisk -l'

nach, wo sich unsere NTFS-Partition befindet. Für den Rest dieses How-Tos gehen wird davon aus, das sie sich unter /dev/sda1 befindet. Nun können wir als nächstes überprüfen, ob alles so funktioniert, wie wir es möchten, indem wir die Windows-Partition testweise mounten. Dazu führen wir folgendes Kommando aus

su -c'mount -t ntfs-3g /dev/sda1 /mnt/windows'

Wenn alles geklappt hat, können wir jetzt über /mnt/windows auf die Daten der Windows-Partition zugreifen.

Falls die Windows-Partition automatisch bei jedem Start gemountet werden soll, müssen wir die fstab Datei bearbeiten

su -c'nano /etc/fstab'

und folgenden Eintrag einfügen:

/dev/sda1 /mnt/windows ntfs-3g umask=0 0 0

Jetzt nur noch speichern und ab sofort wird die Windows-Partition bei jedem Boot automatisch gemountet.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte oder Daten verloren gehen. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

Fedora 15: Kein Mozilla-Plugin für VLC

Nutzer von Mozilla Firefox und VLC werden unter Fedroa 15 wohl auf das Mozilla-Plugin für VLC verzichten müssen. Laut einem entsprechenden Bugzilla-Eintrag ist das Plugin nicht mit Xulrunner 2.0/Firefox 4.0 kompatibel. Und da sich zur Zeit kaum jemand um das Plugin kümmert, wird sich daran wohl so bald auch nichts ändern.