Fedora 16: CUPS funktioniert nicht mehr

Nach dem Upgrade auf Fedora 16 kann es vorkommen, das der Cups Dienst anscheinend nicht mehr funktioniert. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, muss zuerst folgendes Kommando ausgeführt werden:

su -c'systemctl status cups.service'

Falls nun unter anderem folgende Zeile zu lesen ist

loaded (/lib/systemd/system/cups.service; disabled)

kann das Problem durch folgende Befehle beseitigt werden

su -c'systemctl enable cups.service'
su -c'systemctl start cups.service'

Ansonsten sollte ein

su -c'systemctl restart cups.service'

reichen, um den Dienst neu zu starten.

Update:

Das Problem ist als Bug 731421 bereits bekannt und sollte inzwischen auch behoben sein.

32bit oder 64bit CPU?

cpu flags in /proc/cpuinfo

Wer herausfinden möchte, ob im inneren seines Rechners eine 32bit- oder eine 64bit CPU ihren Dienst verrichtet, kann dies relativ schnell und einfach anhand von /proc/cpuinfo erledigen.

Mittels

cat /proc/cpuinfo

kann man sich alle nur erdenklichen Informationen zu der/den im Rechner verbauten CPU(s) ausgeben lassen. Interessant ist für uns die Zeile flags.

cpu flags in /proc/cpuinfo
cpu flags in /proc/cpuinfo

Ist dort in dem Wust von Kürzeln die Zeichenfolge lm zu finden, ist man Besitzer einer modernen 64bit CPU. Zur Erklärung: Das Kürzel lm steht für Long-Mode, was nichts anderes bedeutet, als das die CPU den 64bit Modus von AMD beherrscht und somit sowohl 32- als auch 64bit Anwendungen ausführen kann.

Alternativ könnte man auch das Feld „adress sizes“ untersuchen. Steht dort etwas wie

36 bits physical, 48 bits virtual

darf man davon ausgehen, das man eine 64bit CPU besitzt. Dieser Weg ist jedoch nicht empfehlenswert, da nicht alle CPUs diese Information herausrücken.