CryptKeeper: Handling von EncFS-Volumes einfach gemacht

Bei CryptKeeper handelt es sich um kein kleines Tool, das sich nach dem Start im Benachrichtigungsbereich des Desktops einnistet und das schnelle und bequeme Ein- und Aushängen von EncFS-Volumes erlaubt.

CryptKeeper kann mittels

su -c'yum install cryptkeeper'

aus dem Fedora Repository installiert werden.

Nach dem Start verbirgt sich das Programm hinter einem unscheinbaren Schlüssel-Symbol im Benachrichtigungsbereich. Per Klick auf das Icon können

  • EncFS-Volumes ein- oder ausgehängt,
  • bestehende EncFS-Volumes in das Programm importiert oder
  • neue EncFS-Volumes erstellt

werden. Über einen Rechtsklick gelangt man schnell in die Einstellungen, wo man u.a. den bevorzugten Dateimanager sowie ein paar weitere Optionen einstellen kann.

CryptKeeper Optionen

Wer des öfteren mit EncFS-Volumes arbeitet, sollte sich CryptKeeper auf jeden Fall einmal anschauen.

LXDM Autologin aktivieren

Um die Autologin Funktion des LXDM zu aktivieren, sind folgende Schritte notwendig:

Zuerst muss sichergestellt werden, das im Home-Verzeichnis des Benutzers, der automatisch eingeloggt werden soll, die Datei .dmrc existiert und das der Schlüssel Session den gewünschten Wert hat. Falls die Datei nicht existiert, muss sie folgenden Inhalt1 enthalten:

[Desktop]
Language=de_DE.UTF-8
Layout=de    nodeadkeys
Session=xfce

Im nächsten Schritt muss die Datei /etc/lxdm/lxdm.conf bearbeitet werden. Da hierfür root-Rechte notwendig sind, hilft uns folgendes Kommando

su -c'nano /etc/lxdm/lxdm.conf'

Nun muss lediglich unter [Base] der Schlüssel autologin entkommentiert werden. Als Wert für den Schlüssel tragen wir den Benutzernamen ein, der automatisch eingeloggt werden soll.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. Die einzelnen Werte können natürlich den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden. []

Umfrage: Brauchen wir MATE oder Trinity in Fedora?

Mit Trinity und MATE existieren seit einiger Zeit zwei Legacy-Desktop-Projekte, welche die Desktop-Umgebungen KDE 3.5 (Trinity) und Gnome 2.x (MATE) weiter am Leben erhalten wollen.

Was denken die Leser von Fedora-Blog über diese Desktops? Braucht es solche Desktops und sollten sie Teil von Fedora werden? Oder sind MATE und Trinity nur eine Verschwendung von Zeit und Manpower?

Werden Trinity und MATE benötigt und sollten sie Teil von Fedora werden?

  • Beides mal "Nein" (69%, 69 Stimen)
  • Beides mal "Ja" (22%, 22 Stimen)
  • Sie werden benötigt, aber nicht in Fedora (10%, 10 Stimen)

Stimmen gesamt: 100

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Mate Desktop für Fedora 17 oder 18?

Angestoßen durch einen Review-Request für zwei Pakete des Gnome 2 Forks Mate wird momentan diskutiert, ob man diesen Desktop in Fedora 17 oder 18 integrieren soll oder nicht.

Neben einigen Befürwortern stellen jedoch einige Entwickler die Sinnhaftigkeit von Mate in Frage und verweisen darauf, das es ihrer Meinung nach sinnvoller wäre, entweder die für Mate aufgewendete Energie in Xfce oder Lxde zu investieren oder Themes und Extensions für Gnome 3 zu schreiben, um so die fehlenden Funktionen dort zu implementieren. In ihren Augen macht keinen Sinn, Probleme dadurch zu lösen, eine weitere Baustelle aufzureißen. Darüber hinaus hinterfragen sie Ernsthaftigkeit von Mate da Momentan nicht klar ist, wie viele Entwickler sich an dem Projekt beteiligen oder ob sich lediglich um eine One-man-show handelt.

Gnome 3: Wallpaper periodisch wechseln

Da anscheinend unter Gnome 3.x die Backgrounds.xml nicht mehr funktioniert, muss man sich mit folgendem Workaround behelfen:

In gedit wird ein neues Dokument mit folgendem Inhalt erstellt:

#!/usr/bin/perl -w
use strict;
use warnings;

my $searchPath = '~/Bilder/';   # Set to the directory you want to have searched for photos
my $switchTime = 300;               # Edit to the number of seconds between photo switches

my @photos = `find $searchPath -type f | grep [jJ][pP][eE]*[gG]`;
chomp(@photos);
my $photo;

while(1)
{
$photo = $photos[rand($#photos)];
`gsettings set org.gnome.desktop.background picture-uri "file:///$photo"`;
sleep($switchTime);
}

Diese Datei speichern wir nun unter einem beliebigen Namen und machen sie anschließend ausführbar. Im letzten Schritt starten wir über ALT+F2

gnome-session-properties

und legen dort einen neuen Eintrag mit dem vollständigen Pfad zu unserem Script sowie einem abschließenden “ &“ (ohne Anführungszeichen) an.

Ab dem nächsten Start ändert sich der Gnome-Hintergrund in dem von uns festgelegten Intervall. (via)

zif als Backend für PackageKit nutzen

zif ist ein schlanker und schneller Paketmanager, der in C geschrieben ist. Im Gegensatz zu yum ist zif von Beginn an als Backend für PackageKit entwickelt worden und verzichtet deshalb auf einige Features von yum.

Zif wird momentan noch nicht standardmäßig installiert, soll mit Fedora 17 jedoch yum als PackageKit-Backend ablösen1. Um bereits heute zif als PackageKit-Backend zu nutzen, sind lediglich folgende Schritte notwendig:

Zuerst installieren wir das zif-Plugin für PackageKit mittels

su -c'yum install PackageKit-zif'

Im Anschluss daran beenden wir den PackageKit-Daemon, damit wir die PackageKit-Konfiguration anpassen können, mittels

gdbus call --system  --dest org.freedesktop.PackageKit \
 --object-path /org/freedesktop/PackageKit \
 --method org.freedesktop.PackageKit.SuggestDaemonQuit

Als nächstes bearbeiten wir die PackageKit-Konfiguration mittels

su -c'nano /etc/PackageKit/PackageKit.conf'

dort suchen wir die Zeile

default=yum,zif

und ändern sie in

default=zif,yum

Zum Schluss aktualisieren wir sämtliche Caches und Datenbanken von PackageKit mittels

pkcon refresh

dadurch wird auch der PackageKit-Daemon neu gestartet und nutzt ab sofort zif anstatt yum.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!

  1. noch nicht offiziell durch das FESCo abgesegnet []

Desktopsuche „Tracker“ deaktivieren

Seit Gnome 3.2 ist die Desktopsuche „Tracker“ sehr stark mit dem Gnome-Desktop verzahnt. Das führt jedoch auch dazu, das man Tracker teilweise aufgrund der Abhängigkeiten nicht entfernen kann, selbst wenn man den Gnome-Desktop nicht nutzt. Beispielsweise, wenn man Shotwell unter Xfce nutzen will.

Nichts desto trotz lässt sich Tracker durch folgende Kommandos zumindest deaktivieren

cp /etc/xdg/autostart/tracker* ~/.config/autostart/
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-miner-flickr.desktop
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-miner-fs.desktop
echo "Hidden=true" >> ~/.config/autostart/tracker-store.desktop

Nachdem man die oben genannten Kommandos ausgeführt hat, wird Tracker ab dem nächsten Login/Neustart nicht mehr gestartet.

Um ein versehentliches Starten von Tracker zu verhindern, empfiehlt es sich, das Paket tracker-ui-tools mittels

su -c'yum erase tracker-ui-tools'

zu deinstallieren.

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!