Streit um die Aufnahme von Cinnamon und muffin

Um die Aufnahme von Linux Mint Entwicklern gepflegten Cinnamon (Gnome-Shell Fork) und Muffin (Mutter Fork) ist innerhlab des Fedora Projektes ein Streit entbrannt.

Christoph Wickert, der der Aufnahme dieser beiden Forks skeptisch gegenübersteht, führt als Hauptargument den Verstoß gegen mindestens eine Fedora-Richtlinie beim Erstellen der rpm Pakete der beiden Projekte an. Ferner bemängelt Wickert unter anderem, das Cinnamon und Muffin kaum in der Lage sein werden, mit dem hohen Tempo, welches das Gnome-Projekt vorlegt, Schritt zu halten.

Wickert hat zwischenzeitlich FESCO um eine generelle Stellungnahme zur Aufnahme von Forks in Fedora gebeten, um das Thema endgültig zu klären.

Cinnamon 1.3 für Fedora

Cinnamon ist eine Alternative zur Gnome-Shell, welche von den Machern von Linux Mint als entwickelt wird, und versucht, die Benutzerfreundlichkeit von Gnom 2.x mit den technischen Fähigkeiten von Gnome 3.x zu kombinieren.

Von Cinnamon gibt es inzwischen auch inoffizielle Pakete für Fedora, die man mittels

su
curl http://repos.fedorapeople.org/repos/leigh123linux/cinnamon/\
fedora-cinnamon.repo -o /etc/yum.repos.d/fedora-cinnamon.repo
yum install cinnamon

installieren kann. Um Cinnamon nutzen zu können muss man sich anschließend zuerst aus der aktuellen Gnome-Session ausloggen und kann dann Cinnamon im Session-Menü des GDM auswählen. (via vinzv)

Nichts desto trotz übernehmen wir keine Verantwortung, falls das eigene System durch diese Anleitung unbrauchbar gemacht werden sollte. Das Befolgen dieser Anleitung geschieht somit auf eigene Gefahr!