Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen (ohne cron)

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer nicht möchte, das mandb bei jedem Start des Systems ausgeführt wird, aber auch keinen Cron-Job dafür anlegen möchte, der kopiert einfach die Datei /usr/lib/systemd/system/mandb.timer mittels

su -c'cp /usr/lib/systemd/system/mandb.timer /etc/systemd/system/mandb.timer'

nach /etc/systemd/system/mandb.timer, um zu verhindern, das die Änderungen beim nächsten Update wieder überschrieben werden.

Anschließend wird einfach die Zeile

OnBootSec=15min

in den Abschnitt [Timer] der Datei /etc/systemd/system/mandb.timer eingefügt, um dafür zu sorgen, das mandb erst 15 Minuten nach dem Ende des Bootvorgangs ausgeführt wird.

Wer zusätzlich darauf verzichten kann, das dieser Timer täglich ausgeführt wird, kann zusätzlich noch die Zeile

OnCalendar=daily

in

OnCalendar=weekly

ändern und damit eine wöchentliche Ausführung von mandb erzwingen.

Danke an @donkrawallo für den Hinweis.

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Fedora 21 wird bei jedem Systemstart der Service mandb gestartet, welcher die Handbuchseiten neu cached und indiziert, was den Bootvorgang entsprechend verlängert.

Wer keine Notwendigkeit darin sieht, das mandb bei jedem Systemstart ausgeführt wird, kann den Aufruf von mandb einfach wie folgt in einen Cronjob auslagern.

Zuerst wird der mandb Service mittels

su -c'systemctl disable mandb'

deaktiviert.

Anschließend wird unter /etc/cron.daily ein Cronjob für mandb angelegt

su -
nano /etc/cron.daily/mandb
chmod a+x /etc/cron.daily/mandb

Das Cronjob-Script sieht dabei wie folgt aus:

#!/bin/sh

/usr/bin/mandb —quiet
EXITVALUE=$?
if [ $EXITVALUE != 0 ]; then
  /usr/bin/logger -t mandb “ALERT exited abnormally with [$EXITVALUE]”
fi
exit 0

Ab dem nächsten (Neu)Start sollte das System spürbar schneller booten.

Danke an Jon Kent, welcher diesen Tip ursprünglich in seinem Blog gepostet hat.

Fedora 19: GDM will nicht starten

Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Bei einigen Systemen kommt es anscheinend vor, das der Bootvorgang extrem lange dauert, wenn der Gnome Display Manager (GDM) verwendet wird. Wenn man während dieser Wartezeit den Plymouth-Bildschirm mittels ESC beendet, erfährt man, das die Ursache für das Problem anscheinend darin liegt, das der plymouth-quit-wait Service nicht gestartet werden konnte.

Ein möglicher Workaround für das Problem ist, mittels STRG+ALT+2 auf ein anderes Terminal zu wechseln, sich dort als root anzumelden und mittels

rm -rf /var/log/journal/*

den Inhalt von /var/log/journal zu löschen und das System mit dem Befehl

init 6

neu zu starten.

Ein weiterer Workaround ist, anstatt /var/log/journal zu leeren, SELinux mittels

setenforce permissive

in den Permissive-Mode zu schalten, was aber den Nachteil hat, das Verletzungen der SELinux Regeln nicht mehr unterbunden, sondern nur noch protokolliert werden. Von daher sollte man diesen Workaround erst probieren, falls der oben beschriebene Workaround nicht funktioniert.