xvidcore macht auch unter Fedora 15 Ärger

Kurze Info für alle, die die Beta von Fedora 15 testen: Das xvidcore Paket von rpmfusion aus dessen rawhide Repository hat nach wie vor den Execstack-Bug, welcher zu diversen SELinux-Meldungen führt.

Eine Anleitung, wie das Problem bis zum nächsten Update des Paketes behoben werden kann, haben wir in dem Artikel xvidcore sorgt für Ärger unter Fedora 14 veröffentlicht.

Fedora 15 Beta ist da!

In aller Kürze: Die Beta-Version von Fedora 15 „Lovelock“ ist da und die Images stehen auf https://fedoraproject.org/de/get-prerelease zum Download bereit. Wie immer gibt es verschiedene Varianten mit Gnome, KDE, XFCE oder LXDE als mitgelieferter Desktopumgebung sowie ein (umfangreicheres) DVD-Abbild.

Eine regelmäßig aktualisierte Feature-Liste gibt es im Wiki.

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Fedora 15 Beta: Der Termin steht

Laut Robyn Bergeron, Fedora Program Manager, ist die Entwicklung von Fedora 15 „Lovelock“ so weit fortgeschritten, um eine Beta-Version veröffentlichen zu können. Als Termin für die Veröffentlichung wurde der 19. April festgelegt. Details zur Entscheidung zu Bugs, die noch offen sind, gibt es im Meeting-Protokoll.

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Skype für Linux – Version 2.2 erschienen

Eine neue Version des Internettelefonie-Programms Skype ist veröffentlicht worden.

Skype 2.2 Beta für Linux bringt eine verbessere Anruf- und Videoqualität, Unterstützung für mehrere gleichzeitige Anrufe und „Skype Access“ – ein einfacher Weg um sich mit dem eigenen Skype-Account an vielen (Fußnote: Laut Skype gehören weltweit über 500.000 Hotspots zu ihrem Partnerprogramm) kommerziellen WLAN-Hotspots anzumelden – für Linux-User mit.

Das war es dann auch schon mit den Änderungen. An der GUI hat sich nichts geändert, ebensowenig die intensive kooperationsarbeit mit PulseAudio, wenn das Mikrofon mal nicht ansprechbar sein sollte. Auch wenn 2.2. Beta nicht das riesige upgrade ist wie es viele vielleicht innerlicht erhofft haben, ist das Zeichen doch positiv. Nach über 1 1/2 Jahren Funkstille wieder ein Lebenszeichen wahrzunehmen, sei es auch noch so klein, ist doch immer gern gesehen.

Fedora 15 mit Verspätung

Nun also doch. Wie abzusehen war verspätet sich der offizielle Release von Fedora 15 Lovelock erneut. Der eigentlich für den 10. Mai 2011 vorgesehene Termin wurde schon einmal um eine Woche auf den 17. Mai 2011 verschoben. Eine weitere Woche, also der 24. Mai 2011 soll jetzt die endgültige Version veröffentlicht werden. Hoffen wir es! Fedora ist auch in ihren letzten Versionen dafür bekannt geworden den eigentlich angepeilten Release-Termin nicht einhalten zu können. Da es von offizieller Seite sind noch einige Funktionen zu testen gibt, die erst kurzfristig implementiert wurden. Deswegen wird für den 19. April ein Beta-Release angepeilt.

Meiner Meinung hat diese Verschiebung auch den Hintergrund sich etwas von Ubuntu abzuheben. Canonical veröffentlicht seine Linux-Distribution am 28. April 2011, womit beide Distributionen sehr nahe beieinander gelegen hätten. Wer weiß – wir können uns nur wünschen, dass diese Verschiebungen auch den gewünschten Erfolg für den Endnutzer bereithält und wir keinen „fedoranischen Frickelteppich“ erleben.

Beta von Fedora 13 für ARM erschienen

Paul Whalen hat heute die Verfügbarkeit einer Beta-Version von Fedora 13 für ARM Prozessoren bekanntgegeben (>>klick). Jedoch konnten noch nicht alle in den offiziellen Repositories verfügbaren Pakete erfolgreich für die ARM Prozessoren gebaut werden. Dies sei jedoch auch hilfreich, da man so schauen könne, ob die Build-Probleme auch bei den neueren Versionen der Pakete bestehen. Whalen hofft, zukünftig mit den ARM Versionen dichter an der Fedora Version für die primären Architekturen herankommen zu können.

Firefox 4.0 Beta 11 für Fedora verfügbar

Der Franzose Remi hat in seinem Yum-Repository die aktuelle Beta 11 von Firefox 4 als RPM bereitgestellt. In seinem Blog beschreibt er, wie man die kommende Version des beliebten Open Source-Browsers parallel zur derzeit stabilen Version 3.6.13 installiert:

1. Für Fedora 14 lädt man sich das Auto-Konfigurationspaket direkt im Browser oder im Terminal herunter und installiert es:

$ su -
# wget http://rpms.famillecollet.com/remi-release-14.rpm
# rpm -i remi-release-14.rpm

2. Falls man Firefox 4 bereits installiert hatte, löscht man diesen vorab:

yum remove firefox4
yum --enablerepo=remi install firefox4

Somit hat man künftig auch zwei Einträge im Anwendungen-Menü.

3. Wer Firefox 3 direkt auch loswerden möchte, verwendet die folgenden Befehle:

yum remove firefox firefox4
yum --enablerepo=remi,remi-test install firefox

4. Abschließend lässt sich die aktuelle 4er-Beta wie gewohnt installieren:

yum install firefox4

Die benötigte Version 2 von xulrunner wird ebenfalls parallel zu stabilen v1 installiert. Zum Vergleich von Firefox 3 und 4 hat Remi einige Benchmarks von seinem Intel Core i5 760 mit 2.80GHz veröffentlicht. Hier ein Auszug:

V8
Mehr ist besser
SunSpider
Weniger ist besser
Kraken
Weniger ist besser
Firefox 3.6.133941 435.3 ms60 490.3 ms
Firefox 4.0b115 050231.9 ms4 734.2 ms

Habt ihr schon Erfahrungen mit Firefox 4? Könnt ihr die gesteigerte Geschwindigkeit aus Remis Benchmark bestätigen?